Archiv U18 Jugend
2005/06
1. Spiel der Saison 2005/06 - 24.09.2005
ERSTER SIEG IM ERSTEN SPIEL
Basketball. U18 Bezirksmeisterschaft. TSV Kitzscher - USC Leipzig U18 II 90:60 (23:12, 24:14, 14:21, 29:13).
Am vergangenen Wochenende startete die Jugendmannschaft des TSV Kitzscher in ihre zweite gemeinsame Saison. Die vergangene Spielperiode galt noch als Findungsphase, aber in diesem Jahr gilt es einige Siege einzufahren.
Beide Teams traten mit dezimierter Spielerzahl an. Doch die fünf jungen Spieler aus Leipzig sollten heute geschlagen werden ohne einen Zweifel daran zu lassen, dass es nicht der erste und letzte Sieg bleiben wird. So begann der TSV auch. Mit vier schnellen Punkten konnte man schon von einem guten Start sprechen. Die Spieler um Kapitän Benedikt Zimmerlich beherzten die Worte des Trainers und liefen einen Schnellangriff nach dem anderen. Das zweite Viertel wurde durch einen 7:0 Lauf eingeläutet. Vor allem Marco Jähnichen konnte einige Akzente setzen. Mit 11 Punkten in diesem Spielabschnitt sorgte er für die komfortable Halbzeitführung.
Im dritten Viertel wurde es dann sehr dunkel in der Halle. Denn von den Lichtblicken der ersten Halbzeit war nicht mehr viel zu sehen. Der TSV, der die gesamte Partie über eine Pressverteidigung spielte, hatte nun Probleme das Tempo der Leipziger mitzugehen. Jetzt zeigten sich wieder die Schwächen ganz offensichtlich. Obwohl die Spieler nun schon eine ganze Weile zusammen spielen, fehlt immer noch die gewisse Abstimmung untereinander. Nur Sven Auschra wusste sich dem Schicksal entgegen zu stellen. Er erzielte acht seiner 12 Punkte in diesem Spielabschnitt und fiel über das gesamte Spiel hinweg durch gute (vor allem saubere) Verteidigung auf.
Im vierten Viertel nahmen die TSV’ler dann die Tomaten von den Augen und trafen wieder besser. Auch die Verteidigung ging engagierter zur Sache. In der Mitte dieses Viertels konnten die Kitzscheraner nochmals einen 9:0 Lauf verbuchen und kurz vor Schluss sogar einen 12:0 Lauf. Immer wieder konnten einfache Ballgewinne erzielt und im Schnellangriff zum Abschluss gebracht werden.
Trotz des verdient hohen Sieges, gibt es einige Dinge zu verbessern. Das Reboundverhalten ist immer noch zu zurückhaltend. Außerdem muss man die Ruhe bewahren und nicht in die Verlegenheit geraten mit den Schiedsrichtern zu diskutieren. Das nächste Spiel findet am nächsten Samstag in Wurzen statt, wo man leider Benedikt Zimmerlich auf Grund einer Verletzung nicht einsetzen kann.
Der TSV Kitzscher sucht wie jedes Jahr junge engagierte Spieler, die Lust auf Basketball spielen und trainieren haben. Das Training findet immer Montag für die U16 von 17.30 – 19.00 und Donnerstag für die U20 von 19.00 – 21.00 statt.
Autor: S.N.
2. Spiel der Saison 2005/06 - 01.10.2005
FRAGEN ÜBER FRAGEN FÜR DIE JUGEND DES TSV
Basketball. U18 Bezirksmeisterschaft. BBV Wurzen - TSV Kitzscher 86:49 (31:12; 24:4; 20:14; 11:10).
Ein großes Fragezeichen schwebte über dem zweiten Saisonspiel der U18 des TSV Kitzscher. Würde das Team da weiter machen, wo man gegen den USC aufgehört hatte? Wie würde die Mannschaft das Fehlen von Kapitän Benedikt Zimmerlich verkraften? Sollte man überhaupt in der Lage sein mit den Wurzenern mitzuhalten?
Ja. Ja. Ja. So sollten die Antworten lauten, wenn es nach Trainer Sebastian Neuhäuser gegangen wäre. Aber Tatsache war, dass es den TSV’lern nur in den ersten fünf Minuten möglich war das Spiel ausgeglichen zu gestalten. Bis zum Stand von 11:11 schien alles möglich für den TSV Kitzscher. Leider lief danach nicht mehr viel zusammen. Durch einen 11:0 Lauf setzte sich Wurzen bereits im ersten Viertel deutlich ab. Doch die Katastrophe sollte im zweiten Spielabschnitt passieren. Magere vier Pünktchen standen am Ende zu Buche. Und da war es wieder das große Fragezeichen. Was nun? Die Köpfe waren zum Boden gerichtet und auf Grund vieler seltsamer Regelauslegungen hatten die jungen Spieler bereits die Lust am Basketball spielen verloren.
Hauptproblem an diesem Wochenende war das Umschalten von Angriff auf Verteidigung. Immer wieder konnten die BBV’ler einfache Schnellangriffpunkte erzielen. Im Rebound wurde zu halbherzig gearbeitet und vom Kampfgeist, der so oft gefordert wurde, war kaum etwas zu spüren. Man addiere dazu eine unterirdische Trefferquote und Bewegungsarmut in Angriff und Verteidigung und schon hat man einen uneinholbaren Vorsprung auf dem Spielberichtsbogen stehen.
Die zweite Hälfte war auch nicht viel schöner anzusehen. Durch die vielen nicht gegebenen Fouls auf beiden Seiten, bekam das Spiel unnötige Härte, die die Schiedsrichter sofort hätten unterbinden müssen. Beide Teams übertrafen sich dabei einfache Chancen nicht zu nutzen. Als Fazit bleibt da nur wieder ein Fragezeichen. Wohin geht die Jugend des TSV? Und warum werden die neuen Richtlinien für Schiedsrichter nicht auch konsequent im Jugendspielbetrieb umgesetzt? Es gibt viel zu tun für Team und Trainer, denn am kommenden Wochenende gibt es bereits das nächste Spiel.
Autor: S.N.
3. Spiel der Saison 2005/06 - 22.10.2005
SCHLUSSSPURT KOMMT ZU SPÄT
Basketball. U18 Bezirksmeisterschaft. TSV Kitzscher - USC Leipzig 70:75 (16:12; 12:20; 19:28; 23:15).
Da hätte es doch beinahe geklappt. Doch am Ende steht die Erkenntnis, dass das Spiel des TSV einfach noch zu unkonstant ist. Schon vor dem Spiel ging die Angst bei den Akteuren des TSV um, doch wie der Spielverlauf zeigen sollte völlig zu Unrecht. Was hatten die Kitzscheraner denn auch zu verlieren.
Das erste Viertel begann sehr hektisch. Keines der beiden Teams fand gut ins Spiel und die Ballverluste häuften sich bereits in den ersten Minuten. Doch mit einem zwischenzeitlichen 9:2 Lauf (5. Min.) konnte sich die Mannschaft von Trainer Sebastian Neuhäuser absetzen (14:9, 9. Min.) Doch bereits im zweiten Spielabschnitt wendete sich das Blatt. Vor allem in der Verteidigung wurde zu halbherzig zur Sache gegangen. Das größte Problem stellte dabei das Umschalten von Angriff auf Verteidigung dar. Die Folge war ein 12:0 der Gäste (15. Min.). Die TSV’ler sollten vor der Halbzeit gar nicht mehr ins Spiel kommen. Nur der schlechten Freiwurfquote des USC war es zu verdanken, dass es zur Halbzeit nur vier Punkte Rückstand waren.
Doch wer geglaubt hatte, die Kitzscheraner hätten das zweite Viertel verschlafen, wurde nach der Pause Zeuge davon, dass das Team immer noch im Tiefschlaf war. Immer wieder zwangen die Leipziger durch hartes Ziehen zum Korb die Hausherren zu zahlreichen Fouls. Durch einen 9:0 Lauf (8. Min.) schien das Spiel schon entschieden zu sein. Aber es war immer noch ein Viertel zu spielen. Die Häupter der Spieler senkten sich bereits im Anbetracht eines 13 Punkte Rückstand. Doch im letzten Spielabschnitt sollten noch einmal alle vorhandenen Kräfte mobilisiert werden. Nach drei Minuten war der Rückstand sogar auf 15 Punkte angewachsen, bevor Sven Auschra mit 5 Punkten in Folge den furiosen Schlusssport einläuten sollte. Während der TSV 14 Punkte in Folge erzielte, veränderte sich der Punktestand der Gäste nicht. Insgesamt sollte es ein 19:4 Lauf werden, der zum Ausgleich führte. Zur tragischen Figur sollte Tobias Wieczorrek werden. Mit vier schnellen Punkten sorgte der Topscorer (19 Punkte) zunächst für den Ausgleich, bevor er in der letzten Minute ein unsportliches Foul begann. Die fälligen zwei Freiwürfe verwandelte der USC sicher und nach dem dazugehörigen Einwurf konnten die Gäste noch mal Punkten. Da half auch kein schnelles Foul mehr um die Uhr anzuhalten.
Trotzdem waren nicht die letzten Szenen ausschlaggebend, sondern viel mehr die Tiefschlafphase am Ende des zweiten Viertels und zu Beginn des dritten Viertel. Alle Spieler sollten stolz auf ihre Leistung sein, denn auch ein Team wie der USC ist schlagbar. Auch wenn es an diesem Wochenende nicht geklappt hat, sollte man die nächsten Spiele positiv angehen.
Autor: S.N.
4. Spiel der Saison 2005/06 - 06.11.2005
Basketball. U18 Bezirksmeisterschaft. TSG Markkleeberg - TSV Kitzscher 89:57 (24:12; 12:16; 22:10; 31:19).
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Autor: S.N.
5. Spiel der Saison 2005/06 - 13.11.2005
LICHTBLICK DURCH KNAPPEN SIEG
Basketball. U18 Bezirksmeisterschaft. TSV Kitzscher - Döbelner SC 91:88 (18:24; 22:21; 24:11; 27:32).
Erst in der Schlussminute konnte die Jugend des TSV Kitzscher den Sieg gegen eine kämpferisch starke Truppe aus Döbeln klar machen, obwohl es nicht so spannend hätte sein müssen. Der Schlüssel zu diesem Sieg war die kontinuierliche Offensivleistung der Hausherren und der ein oder andere Ballgewinn in der Verteidigung. Damit stehen nun schon zwei Saisonsiege auf dem Konto des TSV und es soll nicht der letzten bleiben.
Die ersten sechs Zähler des TSV erzielte alle Marco Jähnichen und hielt sein Team so mit im Rennen, denn viel war von den Kitzscheranern nicht zu sehen. Außer Ballverlusten und enorm vielen Fehlwürfen gab es nichts Zählbares. Als sich Döbeln durch einen 8:0-Lauf (7. Minute) leicht absetzte, läuteten bei Coach Sebastian Neuhäuser die Alarmglocken. Der Schlüssel zu Sieg lag im Reboundverhalten. Der TSV verpasste es die körperliche Überlegenheit am Brett auszunutzen und dadurch zweite und dritte Wurfmöglichkeiten zu erarbeiten. Das zweite Viertel plätscherte vor sich hin du als beim nächsten Blick auf die Anzeigetafel bereits neun Punkte Rückstand (13. Min.) zu erkennen waren, fasten die TSV’ler sich ein Herz. 18 Punkte später hatte Döbeln gerade derer sechs erzielt und beim Stand von 38:38 (17. Min.) begann das Spiel auf ein Neues. Durch weitere Unkonzentriertheiten konnten sich die Gäste allerdings wieder absetzen und einen fünf Punkte Vorsprung herausarbeiten.
Nach der Halbzeit standen die Zeichen auf Sturm und zwar einem der aus Richtung Kitzscher kam. Im gesamten dritten Spielabschnitt punktete jeder Spieler der ersten Fünf. Vor allem Tobias Wieczorrek mit neun seiner 19 Punkte wusste in der Offensive Akzente zu setzen. Innerhalb kürzester Zeit konnte der Rückstand in eine Führung umgewandelt werden. Aber acht Punkte sind bekannter Weise im Basketball nicht viel. Bis zur 6. Minute hielt der Vorsprung auch, doch ausgerechnet eine Minute vor Schluss schien das Spiel noch mal zu kippen – zu Ungunsten des TSV Kitzscher. Mit einem 6:0 Lauf (39. Min.) konnte Döbeln bis auf einen Zähler aufschließen und als der Gast dann 50 Sekunden vor Schluss die Führung übernahm, schien eine weitere Niederlage nah. Doch es waren noch einige Sekunden zu spielen. Durch gutes Zusammenspiel und Nachlässigkeiten in der Döbelner Verteidigung konnte Sven Auschra wieder die Führung erzielen. Der letzte Angriff der Gäste konnte gestoppt werden und im Gegenzug der Sieg nach Hause gebracht werden.
Alles im allen ist das wichtigste der Sieg. Auch wenn in der Verteidigung die Schwächen weiterhin offensichtlich sind. Das betrifft vor allem das Umschalten von Angriff auf Verteidigung und das Reboundverhalten. Trotzdem müssen 91 Punkte erstmal erzielt werden. Diese Leistung lässt für die nächsten Spiele hoffen. Am jetzt kommenden Donnerstag trifft die U18 auf den BBV Leipzig in der Sporthalle Lichtenberg-Gymnasium, vielleicht sieht man ja mal den ein oder anderen TSV’ler.
Autor: S.N.
6. Spiel der Saison 2005/06 - 17.11.2005
GROSSE ENTTÄUSCHUNG NACH KNAPPER NIEDERLAGE
Basketball. U18 Bezirksmeisterschaft. BBV Leipzig - TSV Kitzscher 71:70 (16:25; 19:15; 16:18; 20:12).
Konnte am vergangenen Wochenende ein ähnlich knappes Spiel noch gedreht werden, so fehlte am heutigen Donnerstag das nötige Glück. In den letzten Sekunden verpassten es Team und Trainer erst rechtzeitig zu foulen und dann als das nicht mehr nötig war, den Rebound zu sichern. Hinzukam eine katastrophale Freiwurfquote von nur 14% (2 von 14). Am Ende fehlte wahrscheinlich der eine Freiwurf zum Sieg.
Die Gäste ließen keinen Zweifel daran, dass sie auch in Leipzig einen Sieg holen konnten. Mit vier schnellen Punkten und einem anschließenden 8:0 Lauf (4. Min.) setzte man sich auf acht Punkte ab. Vor allem eine geschlossene Mannschaftsleistung in den ersten Minuten sorgte dafür, dass der BBV Leipzig gar nicht wusste auf welchen der TSV’ler er sich konzentrieren sollte. Doch so ging es nicht weiter. Durch einige Nachlässigleiten im Rebound und Ballverluste beim Schnellangriff schmolz der Vorsprung zusammen, bevor Tobias Wieczorrek mit einem Dreier für den Pausenstand von 25:16 für den TSV traf.
Leider ging den Kitzscheranern bereits im zweiten Viertel die Puste aus. Immer wieder kam die Leipziger zu einfachen Punkten am Brett, wo sie ihre Größenvorteile nahezu perfekt ausnutzten. Aber näher als sechs Punkte sollten die Hausherren nicht kommen. Durch einen Glückswurf hinter der Mittellinie verkürzte sie dann aber doch auf nur noch fünf Punkte Vorsprung aus Sicht der Gäste.
Nach der Halbzeit entbrannte das Feuer des TSV auf ein Neues. Völlig unbeeindruckt von dem letzten Wurf setzte man da an, wo man im ersten Viertel hatte angefangen. Die Früchte waren schnell eingefahren. Ein 8:0 Lauf (35. Min.) stellt den zwischenzeitlich verlorenen Vorsprung wieder her. Und als mit dem Pausensignal immer noch sieben Punkte Vorsprung auf der Anzeigetafel sichtbar waren, dachten einige, wenn nicht sogar alle Akteure an den möglichen Sieg.
Im vierten Viertel, so hart muss man es sagen, fehlte am Ende die zweite Luft um weiter konstant zu punkten. Der stark aufspielende Jan Risker führte sein Team praktisch im Alleingang Punkt um Punkt zum Ausgleich. Trotzdem müssen sich die Schiedsrichter die Frage gefallen lassen, ob dieser und so manch anderer Spieler einen Freifahrtschein hatten, während auf der Seite des TSV rigoros jeder Kontakt am Brett gepfiffen wurde. Die Katastrophe trat ein: geführt und nun kurz vor Schluss doch noch in Rückstand geraten. Bei vier Punkten Rückstand und weniger als eine Minute zu spielen traf der TSV doch noch den wichtigen Dreier, aber das reichte nicht.
Enttäuscht flog die eine oder andere Wasserflasche zu Boden und Papierkörbe wurden durch Füße deformiert. Lautstarke Unmutsäußerungen erfüllten noch eine ganze Weile die Halle. Die Saison geht trotzdem weiter. Einige der knappen Spiele der Hinrunde sollten doch wenn möglich in der Rückrunde zu Gunsten des TSV zu drehen sein. Wenn dann wieder die vermeidlich einfachsten Würfe im Basketball wieder fallen.
Autor: S.N.
7. Spiel der Saison 2005/06 - 03.12.2005
Basketball. U18 Bezirksmeisterschaft. USC Leipzig II - TSV Kitzscher U-18 45:89
8. Spiel der Saison 2005/06 - 18.12.2005
WIEDERGUTMACHUNG FÜR HINSPIELPLEITE
Basketball. Bezirksmeisterschaft. TSVK U18 – BBV Wurzen 72 : 66
(16:11;20:13;15:21;21:21).
Der Sieg der U18 am vergangenen Wochenende war alles andere als überzeugend, aber am Ende zählt der Sieg. Dabei war das gesamte Spiel sehr unattraktiv und von harten Aktionen in der Verteidigung geprägt. Das härtere Team verlies dabei das Parkett als Sieger.
Trainer Sebastian Neuhäuser konnte an diesem Tag auf sein komplettes U18-Team zurückgreifen. Neun angriffslustige Kitzscheraner hatten von Anfang an nur eins im Sinn – den Sieg. Nach kurzen Startproblemen zündete der Angriffsmotor. Das Startsignal für einen 10:4 Lauf gab Tobias Wieczorrek mit zwei erfolgreichen Dreiern und Benedikt Zimmerlich sorgte mit zwei erfolgreichen Feldkörben für den 16:11 Stand nach dem ersten Viertel. Schon in dieser frühen Phase wurde deutlich, dass das Spiel im Rebound und in der Verteidigung entschieden werden würde.
Wirklich gut spielte der TSV nur wenige Minuten im zweiten Spielabschnitt. Und siehe da, es sprang ein 8:0 Lauf und weitere sechs Punkte in Folge dabei heraus. Innerhalb von fünf Minuten erzielten die TSV’ler 18 Punkte, zwei mehr als noch im gesamten ersten Viertel. Im Gegenzug konnte Wurzen nur magere sieben Punkte erzielen. Ein enormes Lob geht dabei an Marco Jähnichen, der durch seine aggressive Reboundarbeit mehr als nur einen Schnellangriff einleitete.
Nach dem Geschmack von Trainer Sebastian Neuhäuser konnte es so in der zweiten Hälfte weitergehen. Leider verschliefen seine Schützlinge den Start vollends. Das Problem schien die Kondition zu sein, so dass Wurzen kurz vor Schluss sogar ausgleichen konnte. Doch Sven Auschra, der vor allem durch sehr gute Verteidigung auffiel, hielt mit einem erfolgreiche Dreier und weiteren zwei Punkten dagegen.
Die endgültige Entscheidung sollte auf das letzte Viertel verschoben werden. Nach einem 8:0 Lauf (35. Minute) und einem neun Punkte Vorsprung schien der Sieg in greifbarer Nähe. Wieder war es Sven Auschra mit sechs seiner insgesamt 17 Punkte, der dafür sorgte, dass Wurzen nicht näher als vier Punkte herankam. Mit vier verwandelten Freiwürfen sicherte Kapitän Benedikt Zimmerlich den wichtigen Heimerfolg der Kitzscheraner.
Jedes Teammitglied hat im Endeffekt zum Sieg beigetragen, auch wenn für einige nur wenig Spielzeit heraussprang, aber für den Erfolg ist am Ende das ganze Team verantwortlich.
Autor: S.N.
9. Spiel der Saison 2005/06 - 08.01.2006
KNAPPE NIEDERLAGE IN HART UMKÄMPFTEM SPIEL
Basketball. Bezirksmeisterschaft. USCL I - TSVK U18 66:65
(22:18;10:16;21:14;13:17).
Zu früher Morgenstunde (8 Uhr, und das zum Sonntag) trafen sich sechs schon fast erfrorene TSV’ler in Kitzscher an gewohnter Stelle. Da man auf niemanden warten musste, denn mehr Spieler waren nicht zu erwarten, konnte auch gleich losgefahren werden.
Im Normalfalle wäre das Spiel wahrscheinlich unter dem Motto „Schadensbegrenzung“ von Statten gegangen, aber irgendwie war an diesem Sonntag alles ein bisschen anders. Nach einer mehr oder weniger intensiven Erwärmung, schleppten doch noch fünf Kitzscheraner ihre Körper auf das Spielfeld. Das schien allerdings auch schon alles gewesen zu sein. Denn vier Minuten sahen die Akteure den Hausherren dabei zu, wie diese Basketball spielten. Ein 7:0 Lauf brachte den schnellen Rückstand. Doch nun kam der Zug langsam ins Rollen. Den ersten Schock der Leipziger Pressverteidigung abgeschüttelt, kämpften sich die TSV’ler Punkt um Punkt heran. Vor allem Benedikt Zimmerlich, der die Verteidigung der Leipziger das gesamte Spiele über alt aussehen ließ, sorgte dafür das seine Teamkollegen einfache Wurfmöglichkeiten bekamen.
Am Ende des ersten Viertel war allerdings eines klar. Dieses Spiel konnte nicht durch Offensive gewonnen werden, die Verteidigung sollte der Schlüssel sein. Spieler und Trainer merkten, dass an diesem Tag mehr drin war. Dementsprechend wurde das zweite Viertel begonnen. Mit einem 14:3 Lauf konnte der TSV einen sieben Punkte Vorsprung herausarbeiten. (32:25, 16. Min.) Und wenn die Freiwürfe ein bisschen besser gesessen hätten, wären noch einige Pünktchen mehr möglich gewesen. Trotz dem rapiden Schwund von Kondition und Wurfglück, konnten zwei Punkte Vorsprung verteidigt werden. „Wir haben sie dominiert. Das Offense-Spiel des USC kam überhaupt nicht zur Entfaltung. Und am Brett war für sie überhaupt nichts zu holen“, kommentierte Trainer Sebastian Neuhäuser diesen Spielabschnitt im Nachhinein.
Doch Erstens kommt alles anders und Zweitens als man denkt. Das dritte Viertel war aus Sicht des TSV eine Katastrophe, denn die Leipziger sollten es schaffen einen fünf Punkte Vorsprung herauszuarbeiten. Statt weiterhin schnell zu spielen und in der Verteidigung bzw. Rebound Druck auszuüben, passten sich die TSV-Akteure dem Spiel der Hausherren an.
Ein früherer Trainer in Kitzscher meint, dass man das Wort „kitzschern“ im Duden ergänzen müsse, für kämpfen bis zur Erschöpfung. Und genau das taten die jungen Spieler des TSV jetzt. Aus den fünf Punkten Rückstand machten sie durch einen 13:2 Lauf eine sechs Punkte Führung. Was danach passierte, bedarf keiner weiteren Kommentierung. Es gelang dem USC wiederum sich heranzukämpfen. Doch bei einem Punkt Führung für Kitzscher schien der Sieg in greifbarer Nähe. Als dann auch noch Leipzigs Vlade Zolotarev beide Freiwürfe vergibt, musste nur noch der Rebound gesichert werden. Doch genau das klappte nicht. Die Folge waren zwei einfache Punkte durch den USC. Der letzte Wurfversuch des TSV Kitzscher fand sein Ziel nicht mehr.
Die folgende Jubelszene des USC wirkte eher peinlich. Der TSV kann mit seiner Leistung mehr als zufrieden sein, ob das die Heimmannschaft auch sein kann, ist fragwürdig. In dieser Verteidigungsform kann man von der U18 des TSV Kitzscher noch einiges erwarten.
Autor: S.N.
10. Spiel der Saison 2005/06 - 14.01.2006
WIEDERUM REVANCHE FÜR HINSPIELPLEITE
Basketball. U18 Bezirksmeisterschaft. TSV Kitzscher – TSG Markkleeberg 90:77
(18:9; 22:26; 27:21; 23:21).
Die U18 des TSV Kitzscher ist auf dem besten Weg einige Rechnungen aus der Hinrunde zu begleichen. Bereits gegen Wurzen konnte man sich rehabilitieren. Nun musste sich auch Markkleeberg davon überzeugen, dass die jungen Spieler von Trainer Sebastian Neuhäuser deutliche Fortschritte machen. Der Schlüssel zum Erfolg dabei war eine geschlossene Mannschaftsleistung und eine aggressive Verteidigung über 40 Minuten.
Die ersten Minuten des Spiels gestalteten sich ausgeglichen. Beim Stand von 12:9 (7. Min.) erhöhte der TSV allerdings dann die Schlagzahl und konnte mit einem 6:0 Lauf (8. Min.) auf neun Punkte enteilen. Immer wieder konnten in der Verteidigung Ballgewinne verbucht werden und im Rebound gab es wie so oft für die Gegner des TSV, auch heute nichts zu holen.
Das zweite Viertel brachte einige Unkonzentriertheiten mit sich. Zu überhastet wurden Pässe gespielt und Würfe genommen. Doch näher als vier Punkte sollten die Gäste aus Markkleeberg nicht kommen. Durch einen weiteren 6:0 Lauf (18. Min.) setzte sich der TSV sogar auf zwischenzeitlich zehn Punkte ab. Diesen Vorsprung konnten die Kitzscheraner allerdings nicht halten und so ging es mit einer fünf Punkte Führung in die Halbzeit.
Nach der Halbzeit schienen die Gäste wie ausgewechselt und mit einem 9:2 erzielten diese nach nur zwei gespielten Minuten den Ausgleich (44:44, 22. Min.). Aber nun übernahm Benedikt Zimmerlich das Geschehen. Mit sechs Punkten innerhalb von einer Minute, unterstütz von Tobias Wieczorrek, konnte die Führung zurückerobert werden. Wie ausgeglichen die Leistung des TSV war, sieht man auch daran, dass in diesem Spielabschnitt sechs der acht Akteure punkteten.
Im letzten Viertel ließen die TSV’ler dann nichts mehr anbrennen. Sie punkteten weiterhin konstant und kontrollierten das Spiel. Fünf Spieler konnten in dieser Begegnung zweistellig punkten. Man könnte das Auftreten mit Fug und Recht als Mannschaftsleistung bezeichnen. Es folgen nun noch zwei harte Spiele gegen den Döbelner SC und den BBV Leipzig. In beiden Spielen stehen die Siegchancen nicht schlecht. Mit zwei Erfolgen besteht sogar noch die Möglichkeit die Bezirksmeisterschaft auf Platz drei abzuschließen.
Autor: S.N.
11. Spiel der Saison 2005/06 - 19.01.2006
SCHLECHTES SPIEL BRINGT WICHTIGEN SIEG
Basketball. U18 Bezirksmeisterschaft. Döbeln – TSV Kitzscher 56 : 68
(8:12;11:24;17:16;20:16).
Am Ende hat es trotzdem gereicht. Ein gutes Viertel reichte den sieben TSV’lern zum Sieg. Doch mit der Leistung kann man auf keinen Fall zufrieden sein. Schlechte Reboundarbeit und ein viel zu langsamer Spielaufbau, dazu noch Unkonzentriertheiten im Abschluss waren dabei die größten Probleme.
Es dauerte über drei Minuten bis die Kitzscheraner punkteten. Zuvor waren einfachste Chancen vergeben wurden. Doch dann schien der Knoten geplatzt zu sein. Mit einem 7:0 Lauf konnte man sich absetzen. (4. Min.) Doch anstatt weiter schnell zu spielen und einfach Wurfmöglichkeiten zu erarbeiten, wurde wild Eins gegen Eins gezockt. So dass am Ende des ersten Viertels magere 12 Punkte standen. Nur der einiger Massen annehmbaren Verteidigungsleistung war es zu verdanken, dass die Döbelner daraus kein Kapital schlagen konnten.
Nach einer mehr als deutlichen Ansprache in der Viertelpause nahmen die jungen Spieler im zweiten Viertel ihre Gedanken besser zusammen. Durch schnelles Spiel und gute Wurfauswahl, enteilte man den Gastgebern bis auf 19 Punkte. (19. Min.) Es zeigte sich, dass die Ratschläge des Trainers scheinbar doch gar nicht so schlecht waren. Nur hätten die TSV’ler vier Viertel so spielen können und nicht nur wenige Minuten im zweiten Viertel.
Die zweite Halbzeit sei daher auch nur kurz beschrieben. In den jetzt folgenden 20 Minuten war der TSV nicht mehr in der Lage Druck aufzubauen, der notwendig gewesen wäre um das eigene Spiel aufzuziehen. Vor allem das Mannschaftsspiel wurde an diesem Tag schmerzlich vermisst. Punkte wurden eher durch Einzelaktionen erzielt.
Mit diesem Sieg hat man die Grundlage für den möglichen dritten Tabellenplatz geschaffen. Jetzt muss nur noch ein Sieg gegen den BBV Leipzig her. Doch bis dahin gibt es noch einiges zu tun. Doch wenn das Team die nächsten harten (sehr harten!!!) Trainingeinheiten übersteht, sollte auch im letzten Spiel der Saison alles möglich sein.
Autor: S.N.
12. Spiel der Saison 2005/06 - 11.02.2006
NIEDERLAGE IM ENTSCHEIDENDEN SPIEL DER SAISON
Basketball. U18 Bezirksmeisterschaft. TSV Kitzscher – BBV Leipzig 52:59
(13:8;12:19;18:12;9:20).
Das war nix. Mit großen Erwartungen war die Jugend des TSV Kitzscher in das letzte Spiel der Saison gegangen. Mit einem Sieg hätte man noch Chancen auf den dritten Platz gehabt. Leider präsentierten sich die Jungen Akteure völlig außer Form und bekamen so die Quittung für zuletzt schlechte Trainingseinstellung. Statt die eigenen Stärken auszuspielen, passten sie sich dem Spiel der Leipziger an.
Gleich zu Beginn vergaben die Kitzscheraner die besten Chancen. Statt sich abzusetzen, blieb das Spiel eng. Das lag vor allem auch daran, dass beide Teams durch zahlreiche Ballverluste glänzten und schlechte Würfe nahmen. Mit einem 8:0 Lauf konnte sich der TSV das erste Mal richtig absetzen. (14. Min. 21:12) Doch danach folgte der große Einbruch. Fünf Minuten lang erzielten die TSV’ler keinen Punkt mehr, Leipzig hingegen 15. (19. Min. 23:27)
Zur Halbzeit gab es dann auch die dementsprechende deutliche Ansprache des Trainers. Doch auch diese half nicht sofort. Weiterhin ließ man die Leipziger schalten und walten wie sie wollten. In der Verteidigung waren die Kitzscheraner viel zu passiv und im Angriff zu statisch. Durch einige Einzelaktionen übernahmen die TSV’ler trotzdem wieder die Führung. (11:0 Lauf, 27. Min. 43:36)
Mit einer drei Punkteführung ging es in den entscheidenden Abschnitt. Doch hier war nichts mehr zu holen. Nach dem fünften Foul von Kapitän Benedikt Zimmerlich waren die TSV-Akteure nicht mehr in der Lage mitzuhalten. Auch taktische Fouls halfen nicht mehr den Vorsprung zu verkürzen.
Damit hat die U18 die Chance auf einen akzeptablen Tabellenplatz vergeben und viele der Spieler ihre Chance in der U18. Trainer Sebastian Neuhäuser fehlten nach dem Spiel fast die Worte: „Ich bin enttäuscht. Die letzten Wochen ließen aber leider kein anderes Ergebnis erwarten. Ich bin gespannt, was die Jungs für Schlüsse aus dieser Niederlage ziehen.“
Autor: S.N.


