04.10.2009 | TeamZWO 2009/2010
nBB II schlägt sich tapfer gegen Knorke
Gegen den ehemaligen Bezirksligameister und haushohen Favoriten Knorke Leipzig hieß es für die erstmals fast komplett besetzte zweite Mannschaft der Bornaer sich achtbar aus der Affäre zu ziehen.
Nach einem kurzfristigen Testspiel am Samstag gg die U18-Mannschaft aus Rochlitz welches gewonnen werden konnte, hieß es nun die getesteten Systeme gegen Knorke erfolgreich umzusetzen und nicht ein ähnliches Debakel wie gegen Automation vor zwei Wochen zu erleiden.
Bereits im ersten Viel sah man, dass Borna überraschend gut mithalten konnte (9:8), ehe sich Knorke bis zum Ende des Viertel auf 21:10 absetzen konnte. Einzig allein konnten Flügelspieler André Müller (6 Punkte) und Marco Jähnichen (4 Punkte) in diesem Viertel punkten, welches wieder mal ein Hauptproblem während der Partie darstellen sollte.
Mit einem Rückstand von 11 Punkten hieß es nun im zweiten Viertel auf Schlagdistanz zu bleiben. Dabei kann man defensiv auf das beste Viertel der Saison zurück blicken, indem man Knorke auf 16 Punkte hielt. Jedoch fanden die eigenen offenen Würfe meist nicht ihr Ziel und man konnte selbst nur 11 Punkte erzielen. Zur Halbzeit sah sich Borna einem 16-Punkte Rückstand gegenüber.
Trainer Michael Jähnichen zeigte sich zufrieden mit der Defensive seiner Mannschaft, bekräftigte aber nochmals, dass die offenen Würfe nun endlich ihr Ziel finden müssten.
Im dritten Viertel schienen sich nun die Knorke-Spieler auf ihre Stärken zu besinnen und punkteten teilweise leicht unterm Korb und trafen im Gegensatz zu den Bornaern ihre offenen Würfe hochprozentig. Dazu kamen noch einige äußerst strittige Schiedsrichterentscheidungen und Borna bekam viele Fouls gegen sich gepfiffen. Insgesamt durften die Knorke Spieler während der Partie 19 Mal an die Linie und Borna dagegen nur 9 Mal, welches die einseitige Schiedsrichterleistung recht deutlich darlegte. Trotz alledem war Knorke das dominantere als auch bessere Team.
Der Kampfgeist der Bornaer war nach Ende des dritten Viertels nun gebrochen und man verlor folgerichtig das letzte Viertel aufgrund vieler Konzentrationsfehler mit 4:18. Am Ende sah man sich einer deutlichen 40-Punkte-Niederlage gegenüber, welche allerdings nicht so deutlich war, wie es das Ergebnis ausdrückt.
Jähnichen 16, Müller 6, Kuhnert 6, Liebich 4, Schulz 4, Neumann, Geyer, Weiße, Schroth
André Müller
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