Archiv U18 Jugend

 

2004/05

 

1. Spiel der   Saison 2004/2005 - 09.10.2004
AM ENDE SCHLAPP GEMACHT

TSV Kitzscher – SC Eintracht Schkeuditz 48:59 (16:12, 11:13, 11:17, 10:17)
Um eine bekannte Weisheit zu rezitieren, der Ball ist rund und ein Spiel hat vierzig Minuten. Aber das hatten die jungen Akteure um Kapitän Benedikt Zimmerlich, der an diesem Samstag der beste Spieler auf dem Spielfeld war, wohl vergessen.

Das gesamte erste Viertel zitterten den TSV’lern die Hände. Obwohl man sich gute Chancen herausarbeitete, konnte man nicht einmal die Hälfte davon verwerten. Hinzukam das man in der Verteidigung nicht genug Rebounds holte und den Gast zu zweiten Wurfgelegenheiten einlud. Fünf zu Null stand es bevor Paul Hahn in der fünften Minute den TSV erlöste und die ersten zwei Punkte per Freiwurf erzielte. Aber erst in der neunten Minute setzten die Kitzscheraner zu eine Lauf an Zen zu Null und 13:3 zum Endstand von 16 zu 12.

Ab dem zweiten Viertel fehlte den TSV’lern das nötige Glück in der Offensive, sodass der SC Schkeuditz wieder herankam und mit einem letzten Dreipunktewurf sich auf zwei Punkte herankämpfte.

Auch nach der Halbzeit konnten die Akteure von Trainer Sebastian Neuhäuser keinen erneuten Vorsprung herausarbeiten, aber abhängen lasse wollte man sich auch nicht. Kampf war angesagt und das taten die Jungs de TSV auch. Obwohl sie konditionell und körperlich den Schkeuditzern unterlegen waren, blieben sie auf vier Punkte an den Gästen dran. Beim stand 38 zu 42 schien noch alles möglich.

Im letzten Spielabschnitt setzten die Gegner in der vierten Minuten zu einem 8:0 Lauf an, doch auch das war nicht so schwerwiegend, da man selbst vorher einen 6:0 Lauf starten konnte. Doch nun ging es rapide Berg ab. Schon in der Auszeit konnten sich die Leistungsträger kaum auf den Beinen halten, sodass die TSV-Akteure am Ende einbrachen und einen weiteren 6:0 Lauf zuließen, anstatt selbst noch mal alle Kräfte zu mobilisieren.

Zusammenfassend kann man die Leistung der TSV-Spieler nur wiederholt loben, denn in ihrem ersten gemeinsamen Punktspiel klappte ein Großteil der trainierten Sache. Jetzt gilt es den Kopf nicht hängen zu lassen und noch mehr Selbstvertrauen aufzubauen und der Trainer scheint dem auch positiv gegenüber zu stehen: „Keine Frage. In dem meisten der Spieler steckt viel mehr Potential, aber es fehlt einfach noch an Eigeninitiative. Mehr Einsatz und bedingungslose Hingabe in Spiel. Dann können wir noch so manchen Gegner ärgern.“
Autor: S.N.

       
2. Spiel der Saison 2004/2005 - 05.11.2004
AN KEKSEN VERSCHLUCKT

BBV Wurzen – TSV Kitzscher 124:42 (33:11;34:9;29:13;28:9).
Die U18 des TSV Kitzscher hatte am 6.12. ihr zweites Saisonspiel in der Keksstadt Wurzen. Der Gastgeber war besonders stark einzuschätzen und den Kitzscheranern vor allem körperlich überlegen.

Trocken waren die Keksstädter und sehr konzentriert, jedenfalls die erste Halbzeit. Am Anfang sah es nach einer sehr ausgeglichenen Partie aus. Bis zur vierten Minute konnte der TSV gut mithalten, obwohl das Spiel alles andere als gut war (13:7). Doch dann war es vorbei mit dem Basketball spielen. Viel mehr war das Motto: Wie oft kann man den Ball in einer Minute verlieren und schlecht verteidigen. Deshalb war es auch nicht überraschend, dass ein 17:0 der Wurzener erstmals die Verhältnisse klar auf den Tisch legte.

In der zweiten Spielperiode sah das Geschehen nicht viel anders aus. Eher war es noch schlimmer, denn jetzt wurde man noch öfter von den gegnerischen Schnellangriffen überrannt. Trainer Sebastian Neuhäuser wollte aber nicht zusehen wie seine Mannschaft sich abschlachten ließ. Nach der Halbzeit hatten die Spieler immer noch die lautstarken Appelle im Ohr und der ein oder andere nahm sich diesen sogar an. So z.B. Daniel Köhn der im gesamten Spiel mit vier geblockten Würfen glänzte, aber auch Vinzenz Lang überzeugte. Er erzielte acht der 13 Punkte des TSV Kitzscher im dritten Viertel und war maßgeblich am besten Spielabschnitt der U18 beteiligt.

Besonders auffällig war allerdings ein sonst ruhiger Spieler, der meist nicht so sehr auffällt. Marco Jähnichen war der Kitzscheraner Topscorer an diesem Tag. Der Spielverlauf blieb allerdings immer gleich. Hatte der TSV einige gute Aktionen so fehlte zumeist das Wurfglück oder die Hausherren konterten mit mehreren guten Gegenzügen.

Leider kann man nicht sagen, dass eine Steigerung im Vergleich zum ersten Spiel zu erkennen war. Zu wenig wurde das Herz in die Hand genommen und eine Entscheidung getroffen. Das Team schwankt immer noch zwischen guter Leistung und unterem Niveau. Keine Gedanken sollten sich die Spieler über die unqualifizierten Bemerkungen mancher Gastgeber machen, denn mehr Spaß hatten definitiv die TSV’ler.

Das nächste Spiel findet am 20.11.2004 in Eilenburg statt, bevor man am 04.12.2004 wieder in der Dinterhalle spielt.
Autor: S.N.

       
3. Spiel der Saison 2004/2005 - 21.11.2004
LICHT UND SCHATTEN ENG BEIEINANDER

TSV Eilenburg – TSV Kitzscher 96:65 (12:19;27:10;30:13;27:23).
„Wieder nichts zählbares, außer ein paar Erfahrungen“ , resümierte Coach Sebastian Neuhäuser das Spiel kurz und prägnant. Zu deutlich sollte man noch ergänzen, doch wer denkt das die jungen Spieler jetzt bereits den Kampf aufgeben, der kennt die mit dem TSV verbundene Mentalität nicht. „Hier wird nicht nach den Punktestand gesehen, das Spiel bleibt hart bis zur letzten Minute, keine Geschenke und das 40 Minuten lang“, so der Trainer weiter.

Es sollte das Spiel des TSV Kitzscher werden, doch verschlief man die ersten zwei Minuten (6:2). Ab der dritten Minute starteten die TSV’ler selbst einen Lauf (7:0). Führung! Das mit sieben Punkten zum Ende des ersten Spielabschnitts. Das war erstaunlich, wenn man bedenkt das dies erst das dritte Punktspiel überhaupt war für den Großteil der Spieler. Doch zu früh gefreut. Der Einbruch folgte schon im zweiten Viertel, zwar erst am Ende, aber zu Ärger aller zu früh. Vor allem Probleme im Rebound zeigten sich ganz offenkundig, sodass Eilenburg mit einem 9:0 Lauf auf zehn Punkte enteilte.

Auch nach der Halbzeit und nach einer Standpauke änderte sich nicht viel. Das Team war einfach nicht in der Lage sich aus diesem Loch zu ziehen. Statt die Beine in die Hand zu nehmen, ließ man einfache 1:0 Korbleger zu. Es fehlt einfach die Abstimmung und Kommunikation die für gute Verteidigung notwendig ist. Im abschließenden Viertel wurde das Spiel härter, aber nie unfair. Drei Viertel waren die TSV-Akteure eher Zuschauer, jetzt aber ließ man das ein und andere Mal intensive Verteidigung aufblitzen. Natürlich passierte dies oft auf Kosten von Fouls, die zum Teil vor allem aus Übermotiviertheit hervorgingen.

Der notwendige Aufbruch zu siegreichen Ufern konnte also auch nicht an diesem Wochenende begonnen werden, aber eine Steigerung zum Wurzen Spiel war zu erkennen.
Autor: S.N.

       
4. Spiel der Saison 2004/2005 - 4.12.2004
HALBWÜCHSIGE AUF HALBER KRAFT

TSV Kitzscher – SC Döbeln 72:112 (13:28;15:27;18:33;26:24).
Wie eine gesprungene Schallplatte hörte sich der Text des Jugendtrainer Sebastian Neuhäuser am Wochenende an. Die Worte Verteidigung und Fastbreak verloren langsam schon an Sinn und waren abgenutzt bis aufs Letzte. Doch irgendwie schienen die Spieler nichts von alle dem verstanden zu haben.

Nach mehreren Angriffen erzielte Kitzscher den ersten Korb im Spiel. Leider waren das die einzigen Punkte für lange 4 Minuten, denn außer einem Freiwurf des Gastgebers punkteten nur die Gäste. Die Folge war ein 14:1 Lauf bis in die fünfte Minute. Schrittfehler und Fehlpässe waren die Hauptursache für Ballverluste und nachdem Döbeln einen weiteren 12:0 Lauf startete, sah man sich schon einem gewaltigen 21 Punkte Rückstand hinterherlaufen.

Daran änderte sich auch im zweiten Viertel nicht wesentliches. Chancen zu verkürzen hatte man genug, aber durch schlechtes Rebounding und langsame Verteidigungsarbeit hielten die Döbelner nicht nur ihren Vorsprung, sondern bauten diesen zum Halbzeitstand von 55:28 aus.

Völlig verunsichert starteten die jungen Spieler nun das dritte Viertel. Dabei waren klare, aber auch aufbauende Worte in der Kabine gefallen. Man fand in der Verteidigung einfach kein Mittel um die Gegenspieler zu halten, doch dem Trainer fiel nach dem Spiel sofort eins ein: „Bis zum nächsten Spiel liegt der Schwerpunkt im Training auf Verteidigung“.

Doch es wart Licht am anderen Ende des Spiels. 10:0, das war je mal ein Lauf und auch die Verteidigung wurde besser. Doch sofort wurde das Licht wieder ausgemacht und die hilflose Mannschaft des TSV verlor abermals das Konzept. Die Bilanz könnte man folgender Massen ziehen 10 Minuten Basketball gespielt und 30 Minuten orientierungslos auf dem Spielfeld umher gestürzt. Die Devise lautet also Kopf hoch und mit mehr Herzblut bei der Sache sein.
Autor: S.N.

       
5. Spiel der Saison 2004/2005 - 09.01.2005
SIEGMÖGLICHKEITEN WEGGESCHMISSEN

BBV Leipzig – TSV Kitzscher 94:68 (25:17; 19:12; 17:20; 33:19).
Sowie die meisten Pässe und Würfe wurden auch die Siegmöglichkeiten nach der Halbzeit weggeschmissen. Obwohl der Sieg drin gewesen wäre, ließen die jungen Spieler die nötige Einstellung fehlen. Es sollte nun bewusst werden, dass die Trainingseinheiten ernster sein müssen und die Akteure konzentrierter agieren sollten.

Wie sooft erzielte der TSV die ersten Punkte des Spiels, doch schon in den folgenden Minuten wurde Schwäche an diesem Tag offensichtlich. Die Verteidigung war zu statisch und passiv. Keiner der Spieler war in der seinen Gegenspieler zu halten, sodass meist ein Dribbling reichte um eine gute Wurfmöglichkeit zu erhalten. Einerseits gab man den Hausherren einfache Punkte am laufenden Band und andererseits verschwendete die TSV’ler die ihrigen. Nach einem 8:0 Lauf ab der zweiten Minute gestaltete sich das Spiel ausgeglichen.

Das zweite Viertel verlief ähnlich. Nach einem 10:0 der Leipziger setzte der TSV seinerseits zu einem Lauf an (10:2, 7. Minute). Doch statt selbst das Spiel schnell zu machen, sah man zu wie die BBV’ler einen Schnellangriff nach dem anderen liefen.

Nach der Halbzeit war trotzdem noch alles möglich für den TSV Kitzscher. 15 Punkte Rückstand sollten doch kein Problem darstellen. Es sollte das beste Viertel der Gäste werden. Immer wieder ging das Spiel hin und her. In manchen Situationen zeigten die jungen Spieler sogar gutes Mannschaftsspiel, aber diese Form war nicht konstant.

Im letzten Spielabschnitt war die Ansage klar. Bis zur Hälfte des Spiels musste man den 11 Punkte Rückstand auf unter zehn verringern. Was sich einfach anhört, stellte sich als Knacks im Spiel dar. Denn ein 7:0 Lauf der Leipziger zerstörte die letzten Hoffnungen des TSV.

Am Ende muss gesagt werden, dass das Endergebnis zu hoch war und es unnötig war sich so abschlachten zu lassen vor allem in den letzten drei Minuten (18:3 Lauf für den BBV). Die Jugendspieler sollten sich überlegen, ob dies wirklich die Ansprüche sind, die sie an sich und die Mannschaft stellen. Es bleibt zu hoffen das der Knoten platzt und vielleicht noch ein Sieg am Saisonabschluss zu buche steht.
Autor: S.N.

       
6. Spiel der Saison 2004/2005 - 22.01.2005
NUR BIS ZUR HÄLFTE MITGEHALTEN

TSV Kitzscher – USC Leipzig II 49:94 (12:18; 18:12; 9:35; 10:29).
Das war schon ein herber Rückschlag für das U18-Team des TSV Kitzscher am vergangenen Samstag. Unter die Räder gekommen, ist da noch untertrieben. Die Spieler wurden förmlich von einer riesigen Dampfwalze überfahren. Doch sah es nach den ersten 20 Minuten gar nicht danach aus.

Bis zur vierten Minute gestaltete sich das Spiel sehr ausgeglichen. Viele Ballverluste und träge Verteidigung prägten das Bild. In der folgenden Minute starteten die Leipziger das erste Mal einen „kleinen“ Lauf und es sollte nicht der letzte sein (5. Min. 10:0). Trotzdem schienen die sechs Punkte Unterschied am Ende des ersten Spielabschnittes nicht wirklich bedrohlich zu sein. Und ein „leichter“ Ansturm von Euphorie machte sich breit, als der TSV bereits in der dritten Minute des zweiten Viertels zu einem spektakulären 16:0 Lauf ansetzten, der von den USC’lern aber gekonnt pariert wurde mit einem 8:0 Lauf. Unentschieden. Und das zum Ende der ersten Hälfte. Darauf sollte sich doch aufbauen lassen, aber vielmehr war dies der Anfang vom Ende.

Denn der dritte Spielabschnitt sollte alle Hoffnungen wieder einmal verschwinden lassen. Zu erst sah es gar nicht so schlimm aus. Bis zur fünften Minute (44:38) blieb man an den Gästen aus Leipzig dran. Der darauf folgende Einbruch war der verheerendste und härteste für die TSV’ler. Das Training der letzten Wochen schien vergessen und alle grundlegenden Basketballelemente gleich dazu. 21:0 lautete der Zwischenspurt. Weitere Kommentare bleiben an dieser Stelle aus. Deshalb lohnt es sich auch nicht weiter über das vierte Viertel zu schreiben. Resignation war der einzige Gesichtsausdruck der noch zu erkennen war.

Behalten wir also die erste Hälfte im Hinterkopf für die nächsten Spiele und vergessen den Rest. Interessant war zu sehen, dass die noch ungeübte Pressverteidigung mehr als nur einmal ihr Wirkung entfaltete. Bleibt nur zu sagen, das Aufgeben nicht unser Ding sein wird. Bis auf weiteres heißt es vor allem Kampf.
Autor: S.N.

       
7. Spiel der Saison 2004/2005 - 01.02.2005
EINE TRAGÖDIE IN VIER AKTEN

TSV Kitzscher – USC Leipzig I 29:174 (11:44;8:50;4:41;6:39).
Vorhang auf für die Offensiv-Maschinerie des USC: Zu keinem Zeitpunkt konnten die körperlich unterlegenen und psychisch noch nicht ganz anwesenden Kitzscheraner auch nur annähernd dieses mörderische Tempo mitgehen. Ein Lauf folgt dem anderen nur unterbrochen durch einzelne Punkte des TSV. Nach einem 14:0 Run in der dritten und vierten Minute wurde der Leistungsunterschied besonders deutlich.

Den zweiten Spielabschnitt könnte man mit der „Rückkehr der Hosenscheißer“ überschreiben. In den Spielen zuvor hatten die jungen Spieler des TSV fast vollständig ihre Angst vor den Gegner abgelegt, doch an diesem Abend machten sie sich öfters nass. Sensationelle 50 Punkte erzielten die Gäste, sodass der Halbzeitstand wie das Endergebnis des Spiels aussah.

Nach einigen aufbauenden Worten, des heute erstaunlich ruhigen TSV-Trainer Sebastian Neuhäuser, ging es auch gleich weiter mit der USC Show. Durch permanente schlechte Verteidigung der Hausherren kamen sogar Dunkings der Gäste zustande. Es fehlte einfach die nötige Härte und Konsequenz beim Treffen von Entscheidungen. Leider stellt diese Niederlage einen Tiefpunkt dar und gleichzeitig auch das Ende einer enttäuschenden Saison. Jetzt heißt es hart arbeiten und sich auf die kommende Saison einzustellen.

Der TSV Kitzscher sucht weiterhin Nachwuchsspieler im U18-Bereich, besonders aber die Jahrgänge 1989/90. Training ist jeden Donnerstag von 18.45 Uhr bis 20.45 Uhr.
Autor: S.N.

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