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2006/07

 

1. Spiel der Saison 2006/07 - 04.10.2006
GELUNGENER SAISONAUFTAKT FÜR KITZSCHER II

Bezirksklasse Leipzig. TSV Kitzscher II - SV Automation Leipzig II 69:36 (16:12, 17:8, 13:7, 23:9).
Nach dem ausgefallenen Spiel letzte Woche gegen den USC Leipzig VII war dies ein Saisonstart nach Maß. Gegen die Gäste von Automation Leipzig II konnte man sich deutlich mit 69:36 durchsetzen. Nach einigen Problemen in der Saisonvorbereitung, in der oftmals die geringe Trainingsbeteiligung ein Manko darstellte, waren gestern alle mit der Leistung von Team II zufrieden. Mit dem Spiel schaffte man sich eine gute Ausgangssituation für die nächsten Begegnungen.

Die Partie eröffnete Bennedikt Zimmerlich mit einem sicheren Wurf aus der Mitteldistanz, wodurch die Mannschaft etwas Sicherheit bekam. Daraus folgte ein 6:0-Lauf der Hausherren, bis die Gäste in der 3. Minute erstmalig aktiv ins Spielgeschehen eingriffen. Nun verloren auch sie die anfängliche Nervosität und kamen zu zahlreichen Punkten durch gelungene Würfe. Es entwickelte sich ein relativ ausgeglichenes Spiel, was etwas Spannung erhoffen ließ. Dennoch nahmen die TSV’ler  einen Vorsprung von 4 Punkten mit ins zweite Viertel.

Hier konnte durch einen 10:0-Lauf ein Vorsprung von 14 Punkten erarbeitet werden. Für diesen Vorsprung war vor allen Dingen die nun bessere Verteidigung des TSV ausschlaggebend. Zudem häuften sich Ballverluste und überhastet abgeschlossene Spielzüge der Gäste, die sich oftmals nur mit einem Foul zu helfen wussten. Doch auch an der letztjährigen Freiwurfschwäche hat der TSV gearbeitet (11/15). Den letzten Freiwurf vor der Pause verwandelte hier Marco Jähnichen (7/8). So ging man mit einem Vorsprung von 13 Punkten in die Pause.

In der Pausenansprache bemängelte Trainer Jens Dietze die nun etwas nachgelassene Aggressivität und forderte mehr Punkte gegen einen „Aufbaugegner“. Dies nahm sich die Mannschaft zu Herzen und begann mit einem 9:0-Lauf, der den Vorsprung auf 22 Punkte anwachsen ließ. Der Spielfluss wurde in dieser Phase durch zahlreiche Auswechselungen unterbrochen. Dennoch punkteten 9 verschiedene Spieler beim TSV und zeigten damit eine manschaftliche Geschlossenheit.

Im Schlussviertel war die Moral der Gäste weit gesunken, und es machten sich konditionelle Schwächen bemerkbar, so dass der TSV einfaches Spiel hatte und dieses Viertel mit 23:9 klar für sich entschied.

Alles in Allem muss man Trainer Jens Dietze Recht geben der von einen „leichten Gegner“ sprach. Die kommenden Spiele werden zeigen was dieser Sieg wirklich wert ist, dennoch hat sich der TSV II eine gute Ausgangssituation für die kommenden Spiele geschaffen. Bester Werfer des Spiels war Center Marco Jähnichen mit 17 Punkten, dicht gefolgt von Bennedikt Zimmerlich mit 13 Punkten. Dennoch waren diesmal nicht die Einzellspieler ausschlaggebend, sondern der Teambasketball.

TSV Kitzscher II: Jähnichen 17 Punkte (7/8 Freiwürfe), Zimmerlich 13 (2/2), Heinker 10, Auschra 8, Wieczorrek 7, Müller 6, Kuhnert 5, Schroth 2, Liebich 1
Autor: Michael Heinker

       
2. Spiel der Saison 2006/07 - 03.11.2006
HARTES STÜCK ARBEIT GEGEN DIE LIGANEULINGE

Bezirksklasse Leipzig. USC Leipzig VII – TSV Kitzscher II 47:62 (18:19, 12:13, 6:14, 11:16).
Der zweite Sieg in der noch jungen Saison des TSV Kitzscher II ist eingefahren und bedeutete eine kurzzeitige Tabellenführung in der Bezirksklasse. Trotz eines komfortablen 47:62 Sieges war die Partie alles andere als ein Selbstläufer. Den X-Faktor im Spiel bildete das neu formierte Team vom USC Leipzig VII, bestehend aus internationalen Studenten.

Der starke Beginn Kitzschers im ersten Durchgang ließ die Hoffnung auf einen Nerven schonenden Abend keimen. Den ersten Layup nutzte Forward Tobias Kuhnert dann auch zur Führung der Gäste (2.). Dank einer guter Defensive und daraus resultierende Fastbreaks konnte man sich schnell ein 10-Punkte-Polster erarbeiten (3:13, 7.). Ab Mitte des ersten Viertels zeigte der Gastgeber dann langsam Gegenwehr, was beim TSV allgemeine Verunsicherung (2/12 Freiwürfe) und eine Menge Ballverluste durch Fehlpässe zur Folge hatte. Nach 10 Minuten stand es 18:19 aus Sicht des USC.

Kitzschers nachlässiger Umgang mit einfachen Wurfversuchen blieb dagegen vom Gegner weitestgehend unbestraft. Das zweite Viertel gestaltete sich so, wie das erste aufgehört hatte. Die Liganeulinge aus Leipzig spielten absolut „auf Augenhöhe“, da beide Teams Ballverluste en mass produzierten.
Nebenbei zeichnete sich ein offener Schlagabtausch ab, bei dem die Führung im Minutentakt wechselte. Mit einem mageren 30:32 ging es in die herbeigesehnte Halbzeit.

Nach kurzer Verschnaufpause eröffnete der TSV Kitzscher das dritte Viertel mit einem 9:2-Spurt (21.-25.), ehe harte Defensive dem Spielfluss ein jähes Ende setzte. Den Versuchen zum Trotz, einstudierte Spielsysteme erfolgreich zu beenden, verfielen die TSV´ler alt bewehrtem Spiel. Zwischen erfolgreichem Dreier durch Benedikt Zimmerlich zum 32:41 (25.) und einem Freiwurfmarathon bis zum Ende des Durchgangs fand nicht ein einziger Wurf der Gäste sein Ziel im gegnerischen Korb. Auch die Leipziger versuchten vergeblich zum Korberfolg zu kommen (2 erfolgreiche Würfe). Das Viertelergebnis lautete 6:14 zugunsten des TSV Kitzscher.

Die letzen 10 Minuten waren geprägt von einer (lauten) Auszeitansprache von Coach Jens Dietze (34.), weil man sich wieder das Heft aus der Hand hat nehmen lassen und den USC Leipzig punktemäßig wieder im Genick spürte.
Die Worte des Trainers nahm man sich endlich zu Herzen. Angetrieben vom Center Marco Jähnichen und Guard Benedikt Zimmerlich, übrigens beide Topscorer des Teams, zeigten die Gäste ihre beste Saisonleistung sowohl in der Verteidigung als auch im Angriff. Resultierend daraus erspielt man sich ein 2:13-Lauf, wobei der alte Abstand wieder hergestellt war.

Bedanken für den 47:62-Sieg sollte man sich beim Gegner. Man merkte deutlich, dass das eingespielte Team Vorteile hatte. Auf jeden Fall war es ein sehr interessantes und nicht alltägliches Spiel.
Ein Fazit ist schnell gezogen. Der zweite Sieg im zweiten Spiel gegen einen spielerisch unterlegenen Kontrahenten bedeuten vorerst die oberen Tabellenränge. Die Schweren Gegner kommen aber noch. Deshalb ist eine Bewertung zum jetzigen Zeitpunkt weniger aussagekräftig.

Die nächste Begegnung für Kitzscher II findet am 24.11.06 gegen die TSG aus Markkleeberg statt. Spielbeginn ist 20:00 Uhr in der Sporthalle Großstädteln.

Kitzscher II: Zimmerlich 19 Punkte (2 Dreier), Jähnichen 17 (3/8 FW), Auschra 9 (1, 2/4), Heinker 8, Friedrich 5, Kuhnert, Schroth je 2, Müller.
Autor: Denny Schroth

       
3. Spiel der Saison 2006/07 - 24.11.2006
GENERALPROBE MÄCHTIG IN DIE HOSE GEGANGEN

Bezirksklasse Leipzig. TSG Markkleeberg III - TSV Kitzscher II 77:74 (24:13, 10:20, 15:13, 18:18).
Einen dezenten Rückschlag im Kampf um die Tabellenführung musste der TSV gestern über sich ergehen lassen. Das Spiel gegen den Tabellenletzten, der TSG aus Markkleeberg, wurde dabei als richtungs- weisend für die weiteren Spiele angesehen. Doch leider ging die Generalprobe, für das Spiel am Dienstag gegen den Tabellenführer Wurzen, mächtig in die Hose. Mit 67:64 verlor man zwar knapp doch nicht unbedingt unverdient in Markkleeberg, da der TSV von seinem spielerischen Potential nur phasenweise Gebrauch machte.

Der Gastgeber ging zunächst durch einen Dreipunkwurf in Führung, worauf aber Marco Jähnichen die passende Antwort wusste und zwei Freiwürfe verwandelte. Dennoch traf die TSG im Weiteren teils wilde Würfe und überhastete Dreier, was etwas entmutigend auf die TSV`ler wirkte. Nach Ende des ersten Viertels stand es 24:13 aus Sicht der Gastgeber. Was nun? –das fragte sich auch Trainer Jens Dietze, der nun die katastrophale Zonenverteidigung auf die konservative Mannverteidigung umstellte. Doch das Hauptproblem waren zahlreiche Fehlpässe und gedankenlos abgeschlossene Angriffe des TSV, was die Spieler auch zu hören bekamen!

Diese Viertelansprache nahmen sich die Jungs zu Herzen und punkteten durch Benedikt Zimmerlich und Marco Jähnichen wild drauf los. Man musste sich in einen Lauf spielen, was man zunächst auch tat. Nun wussten sich die Markkleeberger oft nur mit einem Foul zu retten. Umso ärgerlicher war es, dass Kitzschers Bestem, Bennedikt Zimmerlich, ein unverständliches Foul angeschrieben wurde wodurch er in arge Foulprobleme geriet. Doch durch eine gute Moral schmolz der Vorsprung der Markkleeberger immer weiter, welche dennoch einen hauchdünnen Punkt in die Halbzeitpause retteten. So ging man mit guter Hoffnung und einem Stand von 34:33 in die Pause.

Nach der Halbzeit entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, welches wiederum nur durch fragliche Entscheidungen der Schiedsrichter und durch einen „wackelnden Tisch“ unterbrochen wurde. Doch mit viel Moral und einer nun wiederum anderen Taktik versuchte der TSV sich einen respektablen Vorsprung zu erarbeiten. Doch die TSG`ler trafen nun wieder vermehrt Zweipunktewürfe, die durch die Schiedsrichter in Dreipunktwürfe umgewandelt wurden. Nach dem dritten Viertel stand es 49:46 aus Sicht der Gastgeber.

Das entscheidende vierte Viertel gestaltete sich wieder ausgeglichen. Besonders in der Anfangsphase foulten die TSG`ler besonders oft. Doch auch aus den folgenden Freiwürfen konnte sich der TSV keinen Vorteil erarbeiten, da die Markkleeberger ihrer Seits wichtige Rebounds holten und im Gegenzug glückliche Dreier nahmen und trafen. Bis 20 Sekunden vor Schluss kam der TSV noch mal überraschend auf zwei Punkte heran. Nun hieß es „Stop the clock“, was aber deftig in die Hose ging, denn im Gegenzug kassierte man zwei Punkte und ein Foul. Bis der Tisch der TSG seinen großen Auftritt hatte. Noch 10s! wurden angesagt ,da die Halle keine funktionstüchtige Uhr besitzt, doch als ein Spieler nach dem Einwurf den Ball bekam zählte man hastig 5,4,3… die Uhr herunter! Eine gewisse Desorientierung des TSG`ler Tisches kann man auch dem Spielbogen entnehmen. Der TSV verliert das Spiel etwas unglücklich dennoch nicht schuldlos mit 67:64.

Besonders ärgerlich sind jedoch die eigenen Fehler, die der TSV am Dienstag (28.11.2006) gegen den Tabellenführer aus Wurzen abstellen muss, wenn man da nicht auch wieder verlieren will. Der Tip-Off findet 20.30 Uhr statt.
Autor: Michael Heinker

       
4. Spiel der Saison 2006/07 - 28.11.2006
BIS ZUM BITTEREN ENDE

Bezirksklasse Leipzig. TSV Kitzscher II - BBV Wurzen II 73:75 (16:13, 12:14, 22:24, 23:24).
Am vergangenen Dienstag unterlagen die Basketballer der zweiten Herrenmannschaft des TSV Kitzscher denkbar knapp den Gästen aus Wurzen. Bis zum bitteren Ende versuchten die TSV’ler die drohende zweite Saisonniederlage zu verhindern, fanden aber nicht die richtigen Mittel.

Mit Benedikt Zimmerlich und Mark Friedrich fehlten gleich zwei wichtige Leute im Aufgebot von Trainer Sebastian Neuhäuser. Als Ersatz half kurzfristig Fabian Starke aus. Der TSV begann das erste Viertel selbstbewusst und führte bereits in der 4. Minute 8:1. Danach verlor man vor allem im Angriff immer mehr die Linie. Statt das Spiel schnell zu machen und über die großen Leute am Brett zu spielen, wurde immer wieder überhastet abgeschlossen, so dass am Ende des ersten Viertels der Vorsprung auf drei Punkte zusammengeschmolzen war.

Im zweiten Viertel wurde das Spiel dann immer unansehnlicher. Auch weil die Schiedsrichter es zu genau mit der Auslegung der Drei-Sekunden und Schrittfehler-Regel nahmen. Das wichtigste aus der Sicht des TSV war es jetzt im Spiel zu bleiben und die Führung in die zweite Halbzeit mitzunehmen.

Beim Stand von 28:27 begann der dritte Spielabschnitt. Wieder legten die Kitzscheraner einen guten Start hin und konnten sich eine Führung von sieben Punkten erarbeiten. (23. Min. 40:33) Doch Wurzen kämpfte sich wieder heran und ging drei Minuten vor Ende des Spielabschnitts das erste Mal in diesem Spiel in Führung. Keine der beiden Mannschaften vermochte es sich weiter abzusetzen.

Kitzscher blieb bis zur 6. Minute des letzten Viertels dran. Durch die hohe Foulbelastung, die aus der kleinlichen Linie der Schiedsrichter resultierte, konnte in der Verteidigung nicht mehr richtig zu gepackt werden, so dass die Gäste immer wieder zu einfachen Punkten kamen. (36. Min. 56:63) Eine Minute vor Ende der Partie waren es dann auch 8 Punkte Rückstand. Doch noch einmal mobilisierte der TSV alle Kräfte. Mit einem 8:1 Lauf wurde auf 70:71 verkürzt. Durch zwei verwandelte Freiwürfe der Gäste waren es aber wieder drei Punkte Rückstand, die durch einen Dreier wenige Sekunden vor Schluss egalisiert wurden. (40. Minute 73:73) Der Wurzner Richter wurde gefoult, verwandelt aber keinen der beiden Freiwürfe. Kitzscher bekommt den Ball nicht unter Kontrolle und der Schiedsrichter übersieht, dass der Wurzner Spieler den Ball erst außerhalb des Spielfeldes kontrollieren kann. Foulen war jetzt nicht mehr möglich, da drei Spieler bereits vier Fouls hatten und zwei mit dem fünften persönlichen Foul auf der Bank saßen.

Am Ende verliert der TSV Kitzscher unglücklich mit zwei Punkten. Nächste Woche steht bereits ein weiteres Heimspiel gegen den USC Leipzig VI an.
Autor: S. N.
 
       
5. Spiel der Saison 2006/07 - 05.12.2006
AUFSTIEGSCHANCEN IN WEITE FERNE GERÜCKT

Bezirksklasse Leipzig. TSV Kitzscher II - USC Leipzig VI 71:84 (13:18, 15:14, 15:22, 28:30).
Am vergangenen Dienstag setzte es für die zweite Herrenmannschaft des TSV Kitzscher die dritte Niederlage in Folge. Damit sind die TSV’ler aus dem Aufstiegsrennen ausgeschieden. Gegen den USC Leipzig agierte man 40 Minuten ohne wirkliches Konzept und wurde nach Belieben von den Gästen dominiert.

Bereits im ersten Viertel hatten die Kitzscheraner enorme Probleme nicht in Rückstand zu geraten. In der sechsten Minute folgte allerdings schon der erste Einbruch. Durch einen 10:0 Lauf konnten die Leipziger auf 8:18 davonziehen. Kurz vor Ende des Spielabschnittes konnte man den Vorsprung auf fünf Punkte verkürzen, was allerdings an der katastrophalen Chancenverwertung der Gäste lag.

Der TSV nutzte dies um bis zur sechsten Minute des zweiten Viertels den Ausgleich zu erzielen. (22:22) Doch anstatt sich durch diesen guten Lauf zu motivieren folgten zahlreiche Ballverluste und halbherzige Verteidigungsaktionen. Die Folge war ein 10:1 Lauf der USC’ler und sieben Punkte Rückstand. Das es zur Halbzeitpause „nur“ vier Punkte sein sollten, war mehr als nur Glück.

Auch das dritte Viertel begann vielversprechend. Bis zwei Minuten vor Schluss des Spielabschnittes konnte man sich auf zwei Punkte herankämpfen. Sobald der TSV in Schlagdistanz kam, antworteten die Leipziger mit einem Lauf. (10:1, 29. Min.)

Zu Beginn der letzten zehn Minuten waren es bereits elf Punkte Rückstand. Die Kitzscheraner sollten nicht mehr näher als sieben Punkte herankommen und ergaben sich am Ende ihrem Schicksal. Die Ursachen für die deutliche Niederlage sind schnell benannt. Es waren die zahlreichen Ballverluste, die schläfrige Verteidigung und das einfallslose Angriffsspiel der TSV’ler.
Autor: S. N.

 

 

1. Rückspiel der Saison 2006/07 - 05.01.2007
DEUTLICHE NIEDERLAGE FÜR TEAM ZWO

Bezirksklasse Leipzig. USC Leipzig VI - TSV Kitzscher II 81:46 (11:10, 16:11, 19:11, 35:14).
Für die Basketballer des TSV Kitzscher II setzte sich am Freitagabend der Trend der vergangenen Begegnungen fort. Das Endergebnis von 81:46 zugunsten der USC´ler spiegelt aber nur teilweise den Spielverlauf wieder. Über weite Strecken agierten beide Teams auf gleichem Niveau, bis Mitte des 3. Viertels.

Von Beginn an waren die Gäste hellwach, spielten eine starke Verteidigung, waren jedoch im Angriff nicht kaltschneuzig genug. Trotz allem zwang man den Gegner durch Pressing und dadurch gewonnenen Ballbesitz zu zwei frühen Auszeiten (0:6, 4.+5.). Wie in der Hinrunde ließ aber auch in dieser Partie der obligatorische Einbruch nicht lange auf sich warten. In den letzen vier Minuten gelang dem TSV gerade einmal 2 Punkte. So verwunderte dann auch keinen der Spielstand von 11:10.

Die stärkste Phase hatten die Kitzscheraner in der erste Hälfte des zweiten Viertels. Auf der einen Seite ein 6:0-Lauf, zum anderen keinen Korberfolg für den USC (15. Min.). In der restliche Zeit drehte der Gastgeber den Spieß um und übernahm dank konzentrierter Offensivarbeit wieder die Führung (21:27).

Die 6:0-Läufe schienen dem TSV an diesem Abend zu liegen, so geschehen auch zu Beginn des dritten Durchgangs. Es keimte noch einmal Hoffnung. Ein erfolgreicher Dreier des USC`ler Kai Feller (19 Pkt.) läutete einen 15:0-Spurt der Hausherren ein und besiegelt das Schicksal Kitzschers in diesem Spiel.

Das letzte Viertel ging klar an den USC Leipzig, die auf ihren Vorsprung zusätzlich noch 21! Punkte drauf packten. Beide Teams ließen hier die Verteidigung extrem schleifen, was wiederholt unzureichend ausgenutzt wurde, zumindest von Seiten Kitzschers.

Als Fazit bleibt die Erkenntnis, dass man zwar über weite Strecken durchaus mithalten kann, den Druck aber in den entscheidenden Minuten nicht konsequent hoch hält. Folglich stärkt das den Gegner noch extra. Dem TSV fehlte in dieser Partie einfach die Durchsetzungskraft, da vor allem die großen Leute der Gastgeber das Spiel unter den Brettern dominierten.

Jetzt sind zwei Wochen Zeit, durch Training einige Defizite wett zu machen. Das nächste Spiel ist am 20.01.07 gegen Automation. Tip-Off ist 19:30 Uhr.

TSV Kitzscher II: Heinker 10 Punkte (4/6 FW), Zimmerlich 18 (5/8), Auschra 11, Jähnichen 5, Müller 2, Kuhnert, Fuchs, Schroth.
Autor: Denny Schroth

       
2. Rückspiel der Saison 2006/07 - 20.01.2007
FRÜHSPORT MACHT MÜDE SPIELER MUNTER

Bezirksklasse Leipzig. SV Automation Leipzig II - TSVK II 43:69 (12:12,4:18,9:27,18:12).
Am vergangenen Samstag ging es für die zweite Mannschaft des TSV Kitzscher nach Leipzig zum Tabellenletzten Automation II. Die Rollen waren ganz klar verteilt. Doch die TSV’ler taten sich am Anfang schwer und kamen 10:30 Uhr (was für einige Spieler scheinbar zu früh ist) nur langsam in die Gänge.

Bereits den Start ins Spiel verschlief man gründlich. Viele der Angriffe endeten mit Ballverlusten und gegen die Zonenverteidigung der Gastgeber taten die Kitzscheraner sich schwerer als nötig. Deshalb blieb die Partie ausgeglichen.

Im zweiten Viertel, nach einer etwas lauteren Ansprache des Trainers, lief es dann vor allem in der Verteidigung besser. Bis zur 6. Minute konnten beide Mannschaften nur magere vier Punkte verbuchen. Jetzt setzte der TSV zu einem ersten Lauf an. (6. Min. 12:0) Allerdings offenbarte sich hier bereits die große Schwäche an diesem Tag. Im gesamten Spielverlauf konnten nur neun der 24 Freiwürfe verwandelt werden. Damit verwährten die Spieler sich selbst einen höheren Sieg.

Auch nach der Halbzeit hörten die TSV’ler nicht auf. Das gesamte dritte Viertel war ein Lauf des TSV. Sehr starke 27 Punkte konnte man erzielen, während der Gegner aus Leipzig bei neun Punkten gehalten werden konnte.

Das letzte Viertel war allerdings wieder zu vergessen. Wahrscheinlich waren die Spieler bereits mit den Gedanken bei Nudelauflauf und Kuchen.

Am Dienstag findet bereits das nächste Spiel statt. In der heimischen Dinterhalle erwartet man die Mannschaft des USC Leipzig VII. Mit einem Sieg könnte man die eigene Bilanz wieder ausgleichen.
Autor: S. N.

       
3. Rückspiel der Saison 2006/07 - 23.01.2007
GLANZLOSER SIEG FÜR TEAM ZWO

Basketball. Bezirksklasse Leipzig. TSVK II - USC Leipzig VII 78:62
Am Dienstagabend spielte die zweite Mannschaft des TSV Kitzscher vor heimischer Kulisse gegen den mit internationalen Studenten besetzten USC Leipzig VII. Die Favoritenrolle vor dem Spiel war nach dem Hinspiel (47:62 für den TSV) eindeutig verteilt und die Hausherren wollten nach zuletzt eher schwachen Leistungen einen eindeutigen Sieg einfahren. Doch am Ende kam alles anders.

Der TSV begann engagiert und konnte sich schnell durch zwei erfolgreiche Dreipunktwürfe und einem erfolgreichen 2er auf 8:0 absetzen. Erst in der 5. Spielminute konnten die Gäste aus Leipzig ihre Punkte erzielen, was nicht zuletzt der Verdienst der guten Defensearbeit der Kitzscheraner zu verdanken war. In den folgenden Minuten schafften es die TSV Akteure nicht an die ersten Minuten des 1. Viertels anzuknüpfen und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel.

Mit dem Zwischenstand von 19:13 ging es nun in das 2.Viertel. Der TSV schaffte es dabei wiederum nicht sich abzusetzen und man gab den Gästen immer wieder leichte Möglichkeiten um Punkte einzufahren. Fehlende Reboundarbeit und Unkonzentriertheiten im Angriff waren die Gründe dafür, dass der TSV das Viertel am Ende nur knapp mit 2 Punkten gewinnen konnten. Mit einem Zwischenstand von 36:28 sollte es nun in die Halbzeitpause gehen.

Nach einer deutlichen und recht einfach zu verstehenden Halbzeitansprache von Trainer Sebastian Neuhäuser wollte man nun zeigen, was man im Training hart einstudiert hatte – doch weit gefehlt. Das 3. Viertel sollte ein absolutes Debakel für den TSV werden. Die Gäste aus Leipzig konnten nun nach Belieben punkten und kamen oftmals zu freien Würfen, welche auf die katastrophale Defense des TSV zurück zuführen war. In der 7. Spielminute konnte der USC Leipzig auf 44:44 ausgleichen um direkt danach durch erfolgreiche Frei– und Feldwürfe auf 50:44 davon zu ziehen. Nach einem 14:1 Lauf für die Gäste wirkte der TSV einfach total desorientiert. Nix klappte mehr. Auch Trainer Sebastian Neuhäuser konnte mit der Leistung seines Teams nicht zufrieden sein. Man kann zu gut und recht behaupten, dass es das bisher schlechteste Viertel in dieser Saison von TEAM ZWO war.

Das 4. Viertel sollte nun mit einem Rückstand von 4 Punkten beginnen. (48:52) Dieser Spielabschnitt begann wieder recht ausgeglichen, doch die Hausherren kämpften sich in der 3. Spielminute heran (54:54) und konnten sich zwei Minuten später leicht absetzen (61:57) Nun sollten die entscheidenden Minuten in diesem Spiel kommen. Flügelspieler Benedikt Zimmerlich, Center Marko Jähnichen und Aufbauspieler Sven Auschra punkteten nun durch eine konzentrierte Angriffsleistung und auch in der Defense wurde ordentlich gearbeitet. Die Folge war ein 17:0 Run für den TSV. (78:59) Das Spiel war damit entschieden und die durch Foulprobleme belasteten USC Spieler konnten nicht mehr ins Spiel zurückfinden. Das Spiel wurde letztendlich mit 78:62 gewonnen.

Abschließend ist zu sagen, dass sich alle TSV-Akteure fragen müssen, was sie in den ersten 3. Spielabschnitten abgeliefert haben. Es wurde einfach alles über den Haufen geworfen, was man zuletzt noch mühevoll im Training einstudiert hatte. Im letzen Viertel, welches mit 30:10 doch recht deutlich an die Hausherren ging, schien man sich wieder darauf zu besinnen, dass zu spielen was man auch kann. In den nächsten Wochen kann man nur gespannt sein, in welche Richtung sich das Team weiterentwickeln wird. Am 27.02. ist in der heimischen Dinterhalle (Borna) die zweite Mannschaft Markkleebergs zu Gast. Will man nur den Hauch einer Chance haben, muss man sich auf allen Positionen deutlich verbessern und im Training ordentlich arbeiten.
Punkte: Auschra 18, Friedrich 2, Heinker 2, Jähnichen 19, Kuhnert 12, Müller 4, Schroth 0, Zimmerlich 21
Autor: André Müller
       
       
5. Rückspiel der Saison 2006/07 - 12.03.2007
DRAMA IM 5. AKT

Basketball. Bezirksklasse Leipzig. BBV 1950 Wurzen - TSVK II 90:83 n.V.
Am Montagabend reiste die zweite Mannschaft des TSV Kitzscher bei der 2. Mannschaft des BBV Wurzen an. Die Vorzeichen standen alles andere als gut, da man nur mit 7 Mann anreisen konnte. Die Gäste hingegen gingen mit 11 Mann in die Partie.
Der TSV ging nach 2 Minuten mit 4:0 in Führung, ehe die Hausherren mit einem 6:0 Run das erste Mal in Führung gehen konnten. Das 1. Viertel war vor allem eher ein Abtasten beider Mannschaften und es wurden wenige Punkte erzielt. Der TSV konnte jedoch durch konzentrierte Arbeit in der Defense das erste Viertel mit 13:8 für sich verbuchen. Dabei wurden alle Punkte in diesem Viertel von Aufbauspieler Benedikt Zimmerlich und Center Marco Jähnichen erzielt.

Das zweite Viertel verlief anfangs recht ausgeglichen, doch in den letzten 2 Minuten dieses Viertels schafften es die Wurzener sich die Halbzeitführung (27:26) zu erkämpfen.

Nach einer kurzen Halbzeitansprache von Trainer Jens Dietze ging es nun ins 3. Viertel.
Das Spiel wurde mit zunehmender Spielzeit immer ausgeglichener und beide Teams schenkten sich nichts, jedoch schaffte es Wurzen bis zum Ende des 3. Viertel ihre Führung auf 5 Punkte auszubauen (51:46) nachdem Marko Jähnichen mit der Schlusssekunde noch mit einem erfolgreichen 3-Punkt-Wurf abschließen konnte. Die Spieler des TSV Kitzscher mussten sich zu diesem Zeitpunkt zum großen Teil bei Topscorer Benedikt Zimmerlich bedanken, der das Team in diesem Viertel mit 12 seiner 37 Punkte im Rennen hielt.

Mit dem Zwischenstand von 51:46 sollte es nun unter den zahlreich erschienen Wurzener Zuschauern ins letzte Viertel gehen. Wurzen punktete weiterhin konstant und setzte sich weiter ab, ehe die Zeit von Tobias Kuhnert kam. Innerhalb von 4 Minuten streute er 3 Dreier durch die gegnerische Reuse und der TSV war 3 Minuten vor Schluss wieder auf 6 Punkte heran. Wurzen legte aber direkt nach und vergrößerte den Vorsprung wieder auf 8 Punkte bei nicht einmal mehr 2 Minuten Spielzeit. Doch wer jetzt glaubte, dass sich die Kitzscheraner kampflos abgeben, der irrte sich gewaltig. Die Defense wurde jetzt noch einmal intensiviert und man erzwang einige Turnover der Gäste und kam zu konzentrierten und vor allem erfolgreichen Abschlüssen. 1 Minute vor Schluss, war der Vorsprung des BBV auf 4 Punkte zusammen geschmolzen. Marko Jähnichen verkürzte 20 Sekunden vor Schluss mit 2 erfolgreichen Freiwürfen den Rückstand auf 2 Punkte. Wurzen hatte nun alle Zeit der Welt um den Sieg nach Hause zu fahren, doch 5 Sekunden vor Schluss gelang den Wurzener Spielern das Missgeschick eines Fehlpasses ins Seitenaus – die Spielzeit lief dennoch runter und das Spiel schien aus zu sein. Nach kurzer Rücksprache der souveränen Schiedsrichter Wende und Grimm hieß es 5 Sekunden Spielzeit, Ballbesitz Kitzscher, Einwurf Mittellinie bei 2 Punkten Rückstand. Nach einer kurzen Auszeit von Trainer Dietze war das System klar. Der Ball ging 2 Sekunden vor Schluss zu Marco Jähnichen und er erhielt für ein Foul an ihm 2 Freiwürfe. Er stand der nervlichen Belastung des „treffen Müssens“ souverän stand und glich zum 71:71 aus. Danach erhielt Wurzen Einwurf. Da sollte auch gleich das nächste Missgeschick passieren – ein Wurzener Spieler trat beim Einwurf über die Grundlinie und es gab noch einmal bei 2 Sekunden vor Schluss Einwurf für den TSV, der daraus am Ende nicht Zählbares machen konnte.

Es sollte nun in der sehr gut mit Zuschauern gefüllten Halle in die Verlängerung gehen. Das Momentum, einen 8 Punkte Rückstand in weniger als 2 Minuten aufzuholen, lag nun auf der Seite des TSV. Wurzen schien in der Verlängerung jedoch die etwas frischere Mannschaft zu sein. Dabei merkte man das Wurzen 4 Spieler mehr zu Verfügung hatte und die Akteure des TSV schon auf aller letzter Reserve waren, nachdem auch noch Tobias Kuhnert verletzt ausscheiden musste. Wurzen ging schnell mit 7 Punkten in Führung und sollte diese auch in den verbleibenden 3 Minuten nicht noch mal abgeben.

Am Ende gab es eine 90:83 Niederlage für den TSV – nach Spielabpfiff blickte man in enttäuschte TSV – Gesichter, jedoch war man auch stolz sich noch mal am Ende des 4. Viertels bei fast aussichtslosem Rückstand zurück ins Spiel gekämpft zu haben.

Positiv zu erwähnen sind die 37 Punkte und 11/12 Freiwürfen von Topscorer Benedikt Zimmerlich, die 23 Punkte und 8/10 Freiwürfen von Center Marko Jähnichen und die sehr hohe Dreierquote von Tobias Kuhnert. Wären die restlichen Akteure auch zur Normalform aufgelaufen, wäre ein Sieg drin gewesen.
Es bleibt zu hoffen, dass man evtl. später im Pokal nochmals gg. Wurzen spielen darf um Revanche für diese Niederlage nehmen zu dürfen.
Autor: André Müller

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