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2005/06
1. Spiel der Saison 2005/06 - 27.09.2005
GELUNGENER SAISONAUFTAKT FÜR KITZSCHER II
Bezirksklasse Leipzig. TSV Kitzscher II - BBV 1950 Wurzen II 63:44 (14:7, 18:11, 11:13,
20:13).
Zum Saisonstart in der Bezirksklasse Leipzig erwischte der TSV Kitzscher II in der heimischen Dinterhalle in Borna einen Auftakt nach Maß. Gegen die Gäste aus Wurzen konnte man sich deutlich mit 63:44 durchsetzen. Somit erarbeiteten sich die Kitzscheraner eine gute Ausgangsposition für kommende Begegnungen. Ausschlaggebend für den Sieg war an diesem Abend eine solide Mannschaftsleistung.
Kitzschers Forward André Liebich eröffnete die Partie mit zwei Dreiern. Nach sieben gespielten Minuten stand es sogar 12:0 für die Hausherren, ehe es Wurzen gelang, aktiv am Spielgeschehen teilzunehmen. Die exzellente Verteidigung des TSV und die oftmals überhastet abgeschlossenen Spielzüge der Gäste waren Anlass, eigene Stärken auszuspielen und den Gegnerpermanent unter Druck zu setzen.
Zu Beginn des zweiten Viertels baute der TSV Kitzscher die Führung zum 18:9 (12.) aus. Durch das häufige Ziehen zum Korb fand man ein geeignetes Mittel, die Verteidigung der Wurzener zu durchbrechen. Es wurde oft gefoult und man erzielte dadurch wichtige Treffer von der Freiwurflinie (6/12). Auf Seiten der Gastgeber punkteten acht verschiedene Spieler. Der Vorsprung aus den ersten zehn Minuten wurde in den zweiten noch verdoppelt. Mit einem verdienten 32:18 ging es in die Halbzeitpause.
Nach der Halbzeit schien es, als hätten sich die Gäste ihrem Schicksal noch nicht völlig ergeben. Beide Teams spielten annähernd auf gleichem Niveau, wobei Wurzen das dritte Viertel knapp mit 11:13 für sich entscheiden konnte. Auffällig war auch hier vor allem konzentrierte Defensivarbeit, diesmal bei beiden Mannschaften. Während die Basketballer aus Wurzen verstärkt zum Korb drangen und einige Freiwürfe bekamen, nutzten die Kitzscheraner einen 6:0-Lauf (2.-4.), herausgespielt durch drei Fastbreaks, um den alten Punkteabstand wieder herzustellen. Marco Jähnichen behielt im vorletzten Viertel in einigen Situationen "kühlen Kopf" und erzielte 7 von insgesamt 14 enorm wichtigen Punkten.
Das Schlussviertel war geprägt von zahlreichen Fouls und damit verbundenen Freiwürfen. Die Gäste gingen fünfmal an die Freiwurflinie (5/9) und erzielten bis zum Ende noch weitere 8 Punkte. Für den TSV Kitzscher erzielten Tobias Wieczorrek und Philipp Brummer je einen Dreier (35., 36.), André Liebich und Dominic Rübner jeweils 5 Punkte. Am Ende gewann Kitzscher mit einem 19 Punkte-Vorsprung (63:44) und der Erkenntnis, dass Siege nur durch Teambasketball zustande kommen können.
Unterm Strich waren die Gäste aus Wurzen ein willkommener Auftaktgegner, auch wenn die Gegenwehr schwächer als vielleicht gedacht ausfiel. In den folgenden Spielen können die Basketballer aus Kitzscher beweisen, dass dieses Match nicht als Ausnahme zu sehen ist.
Autor: Denny Schroth
2. Spiel der Saison 2005/06 - 4.10.2005
KITZSCHER II MIT HARTER LANDUNG
Basketball. Bezirksklasse Leipzig. TSV Kitzscher II - SV Automation 61 Leipzig 35:83 (8:21, 13:15, 8:21, 6:26).
Die Basketballer des TSV Kitzscher II wussten um die enorme Bedeutung des Punktspiels gegen den Ligakonkurrenten aus Leipzig. Es galt, mit einem ähnlich erfolgreichen Spiel wie gegen den BBV 1950 Wurzen aus der Vorwoche (Endstand 63:44) weiter zu machen. Dementsprechend gingen die Spieler mit großen Erwartungen in die Partie. Doch nach dem starken Saisonauftakt wurden die Kitzscheraner auf schmerzhafte Weise wieder auf den Boden der Tatsachen geholt.
An diesem Abend fand die Mannschaft des TSV einfach keine Mittel, den stark aufspielenden Gegner unter Kontrolle zu bekommen. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass die taktischen Anweisungen des Trainers auf dem Spielfeld kaum Umsetzung fanden.
Die Gäste konnten Dank eines konzentrierten Spielbeginns schon nach vier Minuten einen 0:8-Vorsprung herausspielen, ehe es Kitzschers Neuzugang Dominic Rübner eine Minute später gelang, die ersten Punkte für sein Team einzufahren. Nachdem Mark Friedrich mit zwei erfolgreichen Freiwürfen den Gastgeber fast auf Augenhöhe brachte, drehten die Basketballer von Automation Leipzig richtig auf und spielten bis zum Ende des ersten Viertels eine 8:21-Führung heraus.
Im zweiten Viertel bewiesen die Gastgeber endlich, dass sie durchaus gleichwertig sein konnten (13:15). Dabei blieb es aber leider auch. Trotz einer guten Defensivleistung, konnte man keinen Vorteil daraus ziehen.
Höhepunkt waren zweifellos die beiden erfolgreichen Dreier von Tobias Wieczorrek innerhalb kurzer Zeit zum Stand von 19:30 aus Sicht der Hausherren (7.). In den verbliebenen drei Minuten bis zur Halbzeit kamen lediglich noch zwei Punkte von der Freiwurflinie auf das Punktekonto des TSV Kitzscher. Zur Halbzeit lautete das Ergebnis 21:36, ein durchaus aufholbarer Zwischenstand, wenn das Problem "Zonenverteidigung" nicht gewesen wäre.
Nach der Halbzeitpause war das Team des TSV Kitzscher darauf bedacht, die Gäste nicht all zu weit davon ziehen zu lassen. Den eigentlichen Einstieg ins dritte Viertel fand man aber wieder sehr spät. Die ersten Punkte konnte Mark Friedrich erst in der 7. Minute dieses Abschnitts erzielen. Bis dahin hatte das Team von Automation Leipzig schon einen 16:0-Lauf hinter sich.
Bis zum Schluss erzielten die Kitzscheraner noch 12, die Leipziger hingegen
31 Zähler (29:57).
Im letzten Viertel konnte man ansatzweise sehen, dass einige Spieler doch die Worte des Trainers verstanden hatten, auch wenn sich das auf das Punktekonto Kitzschers bis zum Endstand von 35:83 nicht großartig auswirkte.
Als Fazit dieser Begegnung bleibt festzuhalten, dass die Gästemannschaft dem TSV einige Schwächen offen gelegt hat, die es in den kommenden Saisonspielen abzustellen gilt. In der Offensive muss konzentrierter gearbeitet werden, d.h. einfache Punkte dürfen nicht "verschenkt" werden.
Auffallend waren auch die vielen Ballverluste durch Doppeldribblings und Fehlpässe. Auch in dieser Spielklasse muss man an solchen Dingen arbeiten, wenn man ganz oben mitspielen will.
Das nächste Spiel wird am 23.10. um 15:00 Uhr beim USC Leipzig VI ausgetragen.
Autor: Denny Schroth
3. Spiel der Saison 2005/06 - 8.11.2005
ERNEUT DEUTLICHE NIEDERLAGE
Basketball. Bezirksklasse Leipzig. TSV Kitzscher II - USC Leipzig V 66:99 (13:19, 15:22, 16:27, 22:31).
Im 3. Heimspiel in Folge gab es für den TSV Kitzscher II die 2. Niederlage in dieser Saison. Mit 66:99 verlor man gegen die 5. Mannschaft vom USC Leipzig und rutschte damit auf den 6. Tabellenplatz der Bezirksliga Leipzig ab.
Die Leipziger fanden hervorragend ins Spiel und legten in den ersten 7 Minuten einen fulminanten 11:0-Lauf hin. Erst in der 2. Hälfte des 1. Viertels schienen die TSV'ler auch geistig auf dem Parkett angekommen zu sein. Man konnte schnell auf 13:19 verkürzen.
Mit diesem Zwischenstand ging es ins 2. Viertel. Bis hierhin versuchten die Kitzscheraner, den Gegner nicht all zu weit davonziehen zu lassen. Die Zuschauer sahen jedoch an diesem Abend einen nervösen Gastgeber, der sein Glück vor allem jenseits der Dreierlinie suchte.
Besser machten es da die Leipziger vom USC. Sie zogen energisch zum Korb und wurden häufig gefoult. Im Gegensatz zum TSV produzierten sie nicht so viele Ballverluste und nutzten ihre freien Würfe gnadenlos aus. Ohne die lautstarke Unterstützung von der Bank hätte der TSV Kitzscher zweifellos schlechter ausgesehen.
Aber auch wenn die Offensive treffsicherer als im letzten Spiel agierte, so muss vor allem an der Defensive verstärkt gearbeitet werden. Gerade die mangelhafte Manndeckung ermöglichte den Gästen viele leichte Zähler und somit einen sich stets vergrößernden Vorsprung, der am Ende sogar 33 Punkte betrug.
Die Hausherren beendeten das Spiel mit einem stürmischen Schlusslauf. In den letzten drei Minuten der Partie erzielte man 21 Punkte (!). Der USC konnte sich diese Nachlässigkeiten in der Verteidigung aber erlauben, da der Vorsprung zu diesem Zeitpunkt uneinholbar schien.
Überzeugend auf Seiten der Gastgeber war nur Benedikt Zimmerlich. Er kam auf
21 Punkte am Ende. Immerhin haben bis auf eine Ausnahme diesmal alle Spieler des TSV gepunktet.
Das Endergebnis von 66:99 ist in dieser Höhe verdient, auch wenn es schmerzt. Die Unterschiede im Abwehrverhalten der beiden Teams waren deutlich. Es zeigt den Kitzscheranern, an welchen Stellen noch härter trainiert werden muss.
Das nächste Spiel bestreiten sie am 18.11.05 beim USC Leipzig VI. Tip-Off ist um 19:30 Uhr im Gustav Hertz Gymnasium in der Dachsstraße in Leipzig.
Autor: Denny Schroth
4. Spiel der Saison 2005/06 - 18.11.2005
PEINLICHE BLAMAGE
Basketball. Bezirksklasse Leipzig. USC Leipzig VI - TSV Kitzscher II 77:22 (25:8; 18:7; 24:4; 10:3).
Eine peinliche wie bittere Niederlage leistete sich der TSV Kitzscher II am Freitagabend beim Auswärtsspiel gegen den USC Leipzig VI. Die Partie begann hoffnungsvoll und endete in einem völligen Desaster. Mit einem blamablen 77:22 und einer Menge Frust verabschiedete man sich aus der Halle des Gustav Hertz Gymnasiums in Leipzig.
Obwohl die Kitzscheraner gut ins Spiel hinein fanden, hatten sie gesamt gesehen nie den Hauch einer Siegeschance. Sofort nach dem Tip-Off erzielte Dominic Rübner per Korbleger die ersten beiden Punkte für den TSV. Marco Jähnichen erhöhte im folgenden Angriff auf 4:0 (2.). Was dann mit Kitzscher los war, bleibt bis heute ein Geheimnis. In den verbliebenen acht Minuten kamen die Gäste auf lediglich vier weitere Punkte, während der USC mit einem 13:0- bzw. 10:0-Lauf (4.-7. und 8.-10.) davonzog. Das erste Viertel endete 25:8 aus Sicht der Hausherren.
Das ohnehin schon unterbesetzte Team des TSV Kitzscher, welches mit nur sieben Spielern angereist war, musste im zweiten Viertel den verletzungsbedingten Ausfall ihres Centers Marco Jähnichen kompensieren. Spätestens ab diesem Zeitpunkt machte sich die körperliche Überlegenheit der Leipziger bemerkbar. Kitzschers Trainer Ronny Multrus forderte von allen Akteuren mehr Konzentration und engagiertere Defensivarbeit. Durch Fastbreaks und das bessere Reboundverhalten der USC'ler trat aber gerade das Gegenteil ein. Die Verteidigung fand zeitweise überhaupt nicht statt. Ein Beweis dafür ist der 12:0-Run der Gastgeber in den letzten drei Minuten dieses Viertels. In jedem Durchgang erzielte der TSV weniger Punkte, in diesem gerade einmal sieben (43:15/20.).
Nach der Halbzeitpause nahm das Unglück seinen Lauf. Unkoordinierte Offensive der TSV'ler und die Schnellangriffe der Pleißestädter, dazu oftmals fragwürdige Entscheidungen der Schiedsrichter, waren Gründe dafür, warum man die dritte Spielperiode mit 24:4 Punkten verlor. Dabei spielte die Wurfauswahl eine bedeutende Rolle. Die war an diesem Abend in jedem einzelnen Viertel so schlecht wie noch nie in der laufenden Saison. Kein Spieler war davon ausgenommen. Aufgrund des Spielermangels hatte jeder Einzelne eine enorme Verantwortung zu tragen. Wohl zu groß in diesem Spiel.
Auch die letzten zehn Minuten der Partie waren nicht unbedingt ein Zeugnis für Mannschaftsgeist und Einsatzwille. Den zehn Punkten der Leipziger stehen lausige drei der Kitzscheraner gegenüber. Die Gastgeber schalteten einige Gänge runter, denn der Vorsprung war unaufholbar. Dominic Rübner erzielte im vierten Viertel sämtliche Punkte für den TSV, genau drei (!). Er kam auf 8 Zähler im gesamten Spiel. Topscorer der Begegnung war Sascha Menger auf Seiten des USC Leipzig mit 20 Punkten.
Letztlich hat die gesamte Mannschaft die Niederlage zu verkraften. Es ist natürlich nicht der Weltuntergang, aber schon am kommenden Freitag heißt es aus den zahlreichen Fehlern zu lernen und zu zeigen, dass man es garantiert besser kann. Dann muss der TSV Kitzscher II um 20:00 Uhr zum Auswärtsspiel in Markkleeberg antreten.
Autor: Denny Schroth
5. Spiel der Saison 2005/06 - 25.11.2005
TALFAHRT FÜR TEAM II GEHT WEITER
Basketball. Bezirksklasse Leipzig. TSG Markkleeberg III - TSV Kitzscher II 69:44 (15:7, 14:8, 19:21, 21:8)
Die Niederlagenserie des TSV Kitzscher II wurde am Freitagabend gegen die Basketballer von TSG Markkleeberg fortgesetzt. Das 69:44 war die nunmehr vierte erfolglose Partie in Folge für die TSV´ler, die dadurch weiter im hinteren Mittelfeld platziert bleiben. Trotz einer durchaus ansehnlichen Leistung gegen körperlich überlegene Gastgeber reichte am Ende die Kraft nicht aus, das Spiel noch zu drehen.
Von Beginn an sollten die Gäste druckvoll und schnell spielen, was jedoch nicht konsequent umgesetzt wurde. Nach Markkleebergs 3:0-Führung (1.) konnte Dominic Rübner mit Dreier und Korbleger den TSV kurzzeitig in Front bringen (4.). Leider blieb es die einzige Führung in diesem Spiel. Ab dann verfiel man dem alten Trott. Aufgrund von fehlender Konzentration kamen unnötige Ballverluste zustande, Defensivarbeit wurde teilweise völlig eingestellt und die Umsetzung der taktischen Vorgaben lies stark zu wünschen übrig. Das erste Viertel endete 15:7, nach Ansicht der Gäste durchaus aufholbar.
In den zweiten zehn Minuten konnte Markkleeberg die Führung vergrößern. Von den Kitzscheranern sah man jetzt endlich eine bessere Verteidigung, so dass die leichten Körbe des Gegners verhindert werden konnten. Ärgerlich war nur die eigene Punkteausbeute. Mit drei erfolgreichen Angriffen (13./14.) kam der TSV dem Ausgleich wieder ein Stück näher. Der Rückstand betrug zu diesem Zeitpunkt lediglich sieben Punkte. Durch erneute Unkonzentriertheit verlor man jedoch den Anschluss und kassierte neun Punkte in Folge (14.-17.). Die letzten Körbe warf Fabian Starke per Freiwurf (19.) zum 29:15.
Das dritte Viertel begann Kitzscher mit einem Steal, dem anschließenden Fastbreak und dem Korbleger (21.). Die darauf folgenden Minuten gestalteten sich speziell für Fabian Starke kurios. Dem Forward wurde zu Beginn des Durchgangs ein Offensivfoul "angehängt" (23.), wenig später beging er in der Verteidigung bei einem Dreierversuch sein viertes persönliches Foul.
Ungehalten über diese Schiri-Entscheidung kassierte er ein technisches Foul und wurde für den Rest des Spiels auf die Bank verbannt. Die Folge daraus waren sieben Freiwürfe, von denen fünf im Korb landeten. Kitzscher konnte dieses Viertel knapp mit 21:19 für sich entscheiden, wurde aber weiter auf Distanz gehalten (48:36/30.).
Die letzten zehn Minuten begannen weniger positiv für Kitzscher. Mit einem 11:0-Lauf zogen die Gastgeber davon (31.-34.). Der erste Korberfolg in diesem Viertel lies wieder lange auf sich warten (Dominic Rübner, 34.).
Zwischen der 35. und 38. Spielminute keimten noch einmal so etwas wie Spielfreude und Hoffnung auf, die aber kurz vor Schluss durch die letzten Punkte der Gastgeber ein rasches Ende fanden.
Die 69:44-Niederlage allein den Schiedsrichtern in die Schuhe zu schieben, wäre zu einfach. Sicher beeinflussten ihre Entscheidungen das Spielgeschehen. Hätte sich der eine oder andere in gewissen Situation mehr auf das Basketball-Spiel bzw. das Team konzentriert, wäre an diesem Abend eindeutig mehr drin gewesen.
Das nächste Spiel findet schon am Di 06.12.05 um 20:30 Uhr in Borna gegen den USC Leipzig VI statt.
TSV Kitzscher II: Rübner 13 (1 Dreier, 2/4 Freiwürfe), Eck 6 (2/3), Heinker 6 (0/2), Starke 6 (2/2), Jähnichen 4 (2/3), Seeling 4, A. Liebich 3 (1/2), Schroth 2, Auschra, Böttger.
Autor: Denny Schroth
6. Spiel der Saison 2005/06 - 12.12.2005
NUMMER ZWO LEBT
Basketball. Bezirksklasse. GSVE Delitzsch - TSV Kitzscher II 85:86 n.V. (21:11, 14:19, 20:27, 18:16, 12:13).
Nachdem Kitzscher II bisher nur das erste Saisonspiel für sich entscheiden konnte und dann fünf Niederlagen in Folge kassierte, war man als Tabellensechster in Delitzsch zu Gast. Diese belegten Position fünf und hatten am Spieltag zuvor den Dritten Markkleeberg überraschend mit 20 Punkten geschlagen. Um also in Delitzsch etwas zu reißen, musste Kitzschers Offensivmaschinerie endlich wieder in die Gänge kommen. Und sie kam es...
Kitzscher erwischte einen guten Start und konnte über die Stationen 2:6 (2.) und 4:8 (3.) leicht in Führung gehen. Dann aber kam wohl Sand ins Getriebe und die Delitzscher spielten in einem 17:3-Lauf einen komfortablen Vorsprung heraus (21:11/10.).
Im zweiten Viertel konnte man zunächst wieder etwas Boden gutmachen (23:17/12.), geriet dann aber durch mangelhafte Verteidigung wieder ins Hintertreffen (30:19/14.). Doch man hatte erkannt, dass die Delitzscher Defensive Lücken bot, die man nutzen konnte und, wenn man die Punkte nicht direkt verwandelte, doch zumindest das Foul gepfiffen bekam. So verdienten sich die Gäste an der Freiwurflinie noch sieben wichtige Punkte (bei drei Fehlwürfen) auf dem Weg zum 35:30-Halbzeitstand.
Nach dem Wechsel freute man sich, jetzt auf den anderen Korb zu werfen, hatten die Delitzscher dort doch zuvor eine gute Trefferquote aufweisen können. Und in der Tat sollte es Kitzschers offensivstärkstes Viertel der Saison werden, in dem man mehr Punkte erzielte als drei Wochen zuvor beim USC VI im gesamten Spiel. Dort waren es nach Spielende ganze 22 Zähler gewesen. Kitzscher arbeitete sich jetzt langsam nach vorn und konnte nach vier Minuten wieder in Führung gehen (39:40, 24.). Doch die Hausherren hatten dann wieder das glücklichere Händchen und holten über das 49:43 (27.) noch das 53:50 (29.) heraus. Kitzscher II aber besann sich dann wieder aufs Ziehen und führte mit Freiwürfen und einem zusätzlichen Dreier von Fabian Starke sogar leicht (55:57/30.). Satte 27 Punkte hatte man den Delitzschern hier eingestreut. Davon gingen allein zehn auf das Konto von Thomas Eck, der dabei in diesem Abschnitt hervorragende 6 von 8 Freiwürfen treffen konnte.
Die Entscheidung in diesem knappen Spiel sollte also das letzte Viertel bringen, so meinte man. Doch was war das? Gleich acht Punkte in Folge erlaubte Kitzscher den Gastgebern. Doch man tat es dem Gegner gleich und konnte wieder zum 63:63 (35.) aufschließen. Nach einem neuerlichen 10:1-Lauf des GSVE sah man sich wieder hinten an (73:64/37.). Zum Glück fassten sich Thomas Eck und Fabian Starke ein Herz und kombinierten die letzen neun Punkte zum 73:73-Stand nach 40 Minuten.
Die Verlängerungsfee war den Kitzscheranern wohl gesonnen und so konnte man gleich einen kleinen, aber wichtigen Vorsprung herausspielen (74:77/42.).
Doch dann war man wieder zum Zuschauen verdammt: Teilweise schwer nachvollziehbare Entscheidungen der Unparteiischen bescherten Kitzscher anderthalb fruchtlose Minuten, Delitzsch jedoch stolze acht Punkte und die Führung (82:77/43.). Fabian Starke legte dann einen Korbleger nach und machte dann den Weg frei für Dominic Rübner. Zweimal wurde dieser jetzt gefoult und konnte alle fünf resultierenden Freiwürfe verwandeln. Zwei Angriffe später schickte er erneut den Ball durch die Reuse und hatte somit im Alleingang mit sieben Punkten in Folge die Führung wieder nach Kitzscher geholt (82:86/44.). Delitzsch konnte noch drei Zähler gutmachen und hatte in der letzten Minute auch die Chance zum Ausgleich von der Freiwurflinie, nutzte sie aber nicht. Ein Punkt vor für Kitzscher also, doch Delitzsch war im Ballbesitz und noch wenige Sekunden auf der Uhr. Der Hausherr fand tatsächlich einen freien Mann, der zum Wurf ansetzte... Doch der Ball verfehlte sein Ziel und Kitzscher erlangte den Rebound und mit dem knappen 85:86-Endstand einen wichtigen Sieg, um wieder Anschluss zum Mittelfeld zu bekommen.
Coach Multrus hatte vor dem Spiel gefordert, endlich härter in der Verteidigung zuzulangen. Delitzsch konnte aus den resultierenden Fouls mit 14 von 36 Treffern von der Freiwurflinie keinen Nutzen ziehen, während Kitzscher mit 27 von 38 Freiwürfen die Nerven behielt. So vor allem Dominic Rübner, der mit neun seiner 20 Punkte allein in der Verlängerung einen beträchtlichen Anteil zum Sieg besteuerte.
TSV Kitzscher II: Eck 20 (6/8 Freiwürfe), Rübner 20 (12/13), Starke 17 (2 Dreier, 3/6), A. Liebich 12 (0/1), Jähnichen 7 (1, 4/6), Heinker 6 (0/2), Wieczorrek 4 (2/2), Seeling.
Autor: Ronny Multrus
1. Rückspiel der Saison 2005/06 - 06.12.2005
WIEDER NICHTS ZU HOLEN FÜR KITZSCHER II
Basketball. Bezirksklasse Leipzig. TSV Kitzscher II - USC Leipzig VI 54:80 (12:24, 17:21, 8:18, 17:17).
Was ist mit Team ZWO los? Mit dieser Frage sehen sich die TSV-Akteure seit längerer Zeit schon konfrontiert. Bereits zum fünften Mal infolge verließen die Kitzscheraner das Parkett als Verlierer. Beunruhigend ist die Art und Weise, wie die Spiele dabei verloren gingen. Mit 54:80 beendete man die Partie gegen das Team vom USC Leipzig VI. Allen Verantwortlichen ist nahe gelegt, möglichst schnell das Problem zu lokalisieren und eine Lösung zu finden, damit die Spieler und Zuschauer wieder Spaß am Basketball haben.
Von Beginn an hatte Kitzscher Probleme, dem Tempo der Leipziger zu folgen. In den ersten acht Minuten verschaffte sich der USC mit zwei 10:0-Läufen erst einmal Luft. Als die Gäste dann zwischenzeitlich das Tempo raus nahmen stand es bereits 3:22 (8.) aus Sicht der Hausherren. Erst kurz vor Schluss fand man ins Spiel und konnte durch einige gelungen Angriffe und besserer Verteidigung den Abstand zum Gegner auf 12:24 verkürzen.
Das zweite Viertel gestaltete sich einigermaßen ausgeglichen. Auf der einen Seite vergab Kitzscher scheinbar einfache Würfe, auf der anderen Seite unterband man weitestgehend die gegnerischen Versuche zum Korb zu ziehen. Aufgrund der Fouls kam der USC zwar zu zahlreiche Freiwürfen, konnte sie aber kaum nutzten.
Immer, wenn man sich vornahm, den Punkteabstand durch härtere Defense und konzentriertere Offense zu verkleinern, trat das Gegenteil ein. So auch nach der Halbzeitpause, als die Leipziger insgesamt nur drei Würfe der Hausherren zuließen. Der schwachen Freiwurfquote des USC war es zu verdanken, dass sie nur 18 Punkte erzielten, jedoch zehn mehr als der TSV. Nach gespielten 30 Minuten stand es 37:63.
Ein 13:0-Lauf der Gäste zu Beginn des vierten Viertels (32.-34.) beendete auch die letzten Hoffnungen, punktemäßig noch einmal "auf Augenhöhe" zu kommen. Erfreulich war der Kampfgeist der Gastgeber. Von der ersten Minute an bis zum Ende waren die Spielanteile gleich verteilt. Mit jeweils 17 Punkten beendete man die Begegnung 54:80.
Ein möglicher Grund für die deutlichen Niederlagen könnte das fehlende Selbstvertrauen in die eigenen Stärken sein. Dass man hin und wieder die Verteidigung "schleifen" lässt ist völlig normal. Beim TSV führt es aber sehr oft dazu, dass man wie gelähmt den Gegner schalten und walten lässt,
ohne eine Gegenwehr zu zeigen und damit die Spiel hoch verliert. Ein eher ungewöhnliches Problem hat der TSV Kitzscher mit Fouls. Es gibt wohl kein anderes Team in der Bezirksklasse, dass weniger Fouls pro Spiel macht. Um aber Punkte zu verhindern, muss man hart verteidigen. Dieser Aspekt sollte im Training Ansprache finden.
Autor: Denny Schroth
2. Rückspiel der Saison 2005/06 - 09.01.2006
TEAM ZWO WIEDER AUF DEM BODEN DER TATSACHEN GELANDET
Basketball. Bezirksklasse Leipzig. Wurzen II - TSVK II 70:64 (20:16, 15:17, 16:19, 19:12)
Nachdem die zweite Mannschaft des TSV Kitzscher in ihrem letzten Auswärtsspiel die GSVE Delitzsch mit 85:86 nach Verlängerung schlagen konnte, wollten sie auch in Wurzen wieder Punkte entführen. Dass dies kein Ding der Unmöglichkeit war, zeigte der Heimsieg im Hinspiel.
Bereits das erste Viertel begann temporeich. Die Kitzscheraner erwischten aber den besseren Start und konnten mit 1:4 in Führung gehen. Beide Teams lieferten sich jetzt einen Schlagabtausch, indem sich Wurzen einen kleinen Vorteil erspielen konnte. Dank der 8 Punkte von Eck im ersten Spielabschnitt konnte man jedoch mit 20:16 auf Tuchfühlung bleiben.
Heinker eröffnete das zweite Viertel mit zwei Punkten für die Kitzscheraner. Durch den darauf folgenden 9:3-Lauf (Jähnichen 5, Rübner 4) konnte Kitzscher mit 23:27 die Führung zurückerobern. Jedoch verschlief man die folgenden zwei Minuten und ermöglichte Wurzen damit einen 11:2-Run. Kurz vor der Halbzeitpause fasste sich Starke dann noch mal ein Herz und brachte den TSV II wieder auf 35:33 heran.
Beide Teams schenkten sich im dritten Viertel nichts, die Punkte der Wurzener wurden meist im Gegenzug von Starke beantwortet. In der 28. Minute gelang es dann endlich Jähnichen, das 48:48 zu erzielen. Durch vier weitere Punkte von Rübner konnte der TSV II mit einer 51:52-Führung ins letzte Viertel gehen.
Im letzten Spielabschnitt sollte es noch mal richtig zur Sache gehen. Nachdem Wurzen bereits mit 53:56 hinten lag, gelang es den Hausherren, mit einen 7:0-Run die Führung zurückzuerobern. Doch Kitzscher rappelte sich noch mal auf und kämpfte sich bei noch 1:10 Minuten verbleibender Spielzeit auf 64:63 heran. Durch eine fragwürdige Schiedsrichterentscheidung kassierte Starke sein fünftes Foul und musste das Spiel verlassen. Wurzen nutzte dies zur 66:63-Führung. Auschra brachte den TSV per Freiwurf noch mal auf 64:66 heran. 20 Sekunden vor dem Ende bekam Wurzen einen Einwurf von der Grundlinie zugesprochen. Diesen verschliefen die Kitzscheraner jedoch vollkommen und ermöglichten somit zwei einfache Punkte für die Wurzener. Im darauf folgenden Angriff blieb die Pfeife des Schiris nach einem Foul einmal mehr stumm und ebnete dem BBV damit den Weg, den Endstand herzustellen. In einem guten Spiel was keinen Verlierer verdiente, unterlag die Zweite des TSV Kitzscher letztendlich mit 70:64.
TSV Kitzscher II: Starke (20 Punkte), Rübner (15), Jähnichen (9), Eck (8), Heinker (5), Wieczorrek (4), A. Liebich (2), Auschra (1), M. Friedrich, Böttger, Schroth.
Autor: Dominic Rübner
3. Rückspiel der Saison 2005/06 - 18.01.2006
TEAM ZWO VERSCHLÄFT DRITTES VIERTEL
Basketball. Bezirksklasse Leipzig. SV Automation Leipzig - TSV Kitzscher II 72:51 (23:11, 9:17, 24:11, 16:12).
Im Auswärtsspiel bei den Basketballern von Automation Leipzig war für den TSV Kitzscher II auch beim zweiten Anlauf nichts zu holen. Das Endergebnis von 72:51 täuscht jedoch über die abgelieferte Leistung der Gästemannschaft hinweg. Was Engagement und Kampfgeist betrifft war das Team aus Kitzscher besser. Den sieben TSV-Akteure fehlte in den entscheidenden Minuten des
Spiels lediglich die nötige Konzentration, um einen Sieg aus Leipzig zu entführen.
Dass die Kitzscheraner in der laufenden Spielzeit immer einige Minuten brauchen, um auf Betriebstemperatur zu kommen, haben sie schon mehr als einmal bewiesen. Auch diesmal war es nicht anders. Es dauerte bis zur vierten Minute, als Dominic Rübner die ersten beiden Zähler auf das Punktekonto des TSV brachte. Mit zwei erfolgreichen Dreiern (6./7.) übernahm er dann stillschweigend die Rolle des Leaders und verkürzte auf 15:8 aus Sicht der Hausherren. Die letzten Punkte für Kitzscher steuerte Neuzugang Michael Heinker per Korbleger und Freiwurf bei (8./10.). Beim Stand von 23:11 ging es in die erste Viertelpause.
Trainer Ronny Multrus wirkte in der Pause ermutigend auf sein Team ein und forderte mehr Selbstbewusstsein im Abschluss. Der erste, der sich dies zu Herzen nahm, war Sven Auschra. Per Korbleger läutete er die Aufholjagd des TSV ein, die vom Gegner nur kurzzeitig unterbrochen wurde (16.). Innerhalb von fünf Minuten konnte man die Führung auf 6 Zähler verkürzen. Wesentlichen Anteil daran hatten abermals Dominic Rübner und Michael Heinker. Beide erzielten in diesem Durchgang zusammen 11 von 17 Punkten. Konzentrierte Defense und schnelles Umschalten auf Angriff ließen den Vorsprung der Leipziger von Minute zu Minute schrumpfen. Mit 32:28 hatte
man sich die Halbzeitpause redlich verdient, zumal man hier gegen keinen Geringeren als den Tabellenführer spielte.
Hätte das zweite Viertel noch zwei Minuten länger gedauert, wäre Kitzscher mit Sicherheit noch in Führung gegangen. Im dritten Abschnitt verfielen die TSV´ler in altes Muster. Warum man bis zur 26. Minute keinen einzigen Punkte erzielte, aber 16 kassierte, bleibt ein Geheimnis. Vielleicht führte
das temporeiche zweite Viertel zu aufkommender Müdigkeit, wonach auch die Konzentration deutlich nachließ und einige Ballverluste folgten. Reboundarbeit unter den Körben? Fehlanzeige. Einen Anteil hatten aber auch die Unparteiischen. Einige Entscheidung wurden erst mit deutlicher
Verzögerung getroffen. Andere waren umstritten. Dies steigerte Nervosität der Gäste, die dadurch mehr und mehr den Faden verloren. Die letzten 60 Sekunden verliefen sehr hektisch. Ein technisches Foul gegen den Trainer des TSV und 4 Freiwürfe für die Leipziger bedeuteten die Vorentscheidung an diesem Abend. Michael Heinker traf in letzter Sekunde noch per Dreier zum
Stand von 56:39.
Das vierte Viertel gestalteten sich mehr oder weniger ausgeglich. Auf jeden erfolgreichen Angriff der Gäste hatten die Spieler von Automation Leipzig die passende Antwort. Man hatte sich bis auf 13 Punkte herangekämpft (39.) doch den Schlusspunkt setzten wiederum die Hausherren mit vier
Schnellangriffen zum Entstand von 72:51.
Bester Mann auf Seiten des TSV Kitzscher war Dominic Rübner. Im Spielaufbau des TSV viel zu oft der Alleinunterhalter, war er mit 19 Punkten der Topscorer der Partie. Dicht dahinter folgt ihm Michael Heinker, der 17 Punkte beisteuerte. Fakt ist, dass der TSV Kitzscher gegen den Tabellenführer der Bezirksklasse eine beachtliche Leistung abgeliefert hat. Fakt ist aber auch, dass der TSV erst zwei Siege in dieser Spielzeit auf seinem Konto hat. Das Potenzial ist da, die Formkurve zeigt nach oben.
Am 24.01.2006 steht um 20:30 Uhr in der heimischen Dinterhalle die nächste Partie an. Zu Gast sind die Basketballer vom GSVE Delitzsch, die erst kürzlich knapp bezwungen wurden.
TSV Kitzscher II: Rübner 19 Punkte (2 Dreier, 1/3 FW), Heinker 17 (1, 4/7),
Brummer 6 (2/2), Auschra 5 (1/2), Friedrich 2, Böttger 2, Schroth, Eck
Autor: Denny Schroth
4. Rückspiel der Saison 2005/06 - 24.01.2006
KITZSCHER II ERFOLGLOS GEGEN DELITZSCH
Basketball. Bezirksklasse Leipzig. TSV Kitzscher II - GSVE Delitzsch 75:85 (15:22, 20:14, 18:23, 22:26).
Nach dem guten Spiel letzte Woche gegen den Tabellenführer von Automation Leipzig ließ der TSV jeglichen Biss vermissen. Man wollte die gute Stimmung des zwar unglücklich verloren gegangenen Spiels in Leipzig auf das wichtigere Heimspiel gegen den Tabellennachbarn aus Delitzsch übertragen.
Dass ein Sieg kein Ding der Unmöglichkeit ist, sah man am Hinspielsieg. Doch besonders der Kampfgeist und das Engagement ließen zu wünschen übrig, was auch das Ergebnis von 75:85 unterstreicht.
Wieder einmal verpasste der TSV den Start gründlich. So stand es nach drei Minuten schon 2:8 für die Gäste aus Delitzsch. Nun musste etwas passieren im Spiel der Hausherren. Doch als Delitzsch das Tempo herausnahm, stand es schon 3:15. Erst kurz vor Schluss fand man ins Spiel und konnte durch einige gelungen Angriffe und besserer Verteidigung den Abstand zum Gegner auf 15:22 verkürzen.
Das zweite Viertel gestaltete sich einigermaßen ausgeglichen. Kitzscher kämpfte sich mit guten Einzelaktionen wieder ins spiel zurück. Man kam bis auf einen Punkt wieder an die Mannschaft aus Delitzsch heran, bis diese durch eine harte Verteidigung und kontrollierte Angriffe ihre Führung zum
27:33 ausbauen konnten. Nun übernahm wieder einmal Dominic Rübner die Verantwortung im Spiel der Kitzscheraner. Mit zwei Dreipunktewürfen und einem Korbleger gelang es ihm, das Spiel zur Halbzeitpause offen zuhalten (35:36).
Dieses Ergebnis gab dem Team von Ronny Multrus Hoffnung, was er auch in der Halbzeitansprache verdeutlichte. Nach der Pause entwickelte sich ein hart umkämpftes Spiel. Immer, wenn man sich vornahm, den Punkteabstand durch härtere Defense und konzentriertere Offense zu verkleinern oder sogar den Vorsprung auszubauen hatte der Gegner die passende Antwort parat. Keine der beiden Mannschaften gab dem Gegner mehr als einen Zweipunktevorsprung. Erst in der neunten Minute bauten die Delitzscher ihre Führung auf drei Punkte aus. Dies war zudem ein Knackpunkt im Spiel, denn Delitzsch kam zu weiteren drei Punkten, wobei Kitzscher nicht in der Lage war, diese in der verbleibenden Spielzeit des dritten Viertels wettzumachen (53:59/30.).
Sechs Punkte Rückstand war nicht viel, doch die Gäste kamen zu weiteren einfachen zwei Punkten nach der Viertelpause. Nun war eine 9-Punkteführung der Gäste aufzuholen, was sich zunächst nur Marco Jähnichen und Fabian Starke zu Herzen nahmen und sich mit guten Einzelaktionen gegen die drohende Niederlage stemmten. Doch die Schiedsrichter drückten besonders jetzt dem Spiel ihren Stempel auf. Mit gehäuften Fehlentscheidungen beförderten sie sich in den Mittelpunkt des Spiels. Besonders aber auch durch das Erreichen der Mannschaftsfoulgrenze wurde das Spiel zerfahrener. Ein technisches Foul auf Seiten der Hausherren ließ einen Sieg in weite Ferne rücken. Denn die folgenden vier Freiwürfe zum 75:85-Endstand wurden vo Delitzsch allesamt verwandelt.
Wieder einmal war Dominic Rübner Alleinunterhalter im Spiel des TSV. Er sammelte im Verlauf des Spiels 26 Punkte, welche aber nicht zum Sieg verhalfen. Doch mit der Frage nach Entlastung für ihn im Spielaufbau sollte sich auch Trainer Ronny Multrus beschäftigen, welcher zudem die fehlende Reboundarbeit und die Abschlussschwächen kritisierte. Der TSV Kitzscher II hat noch viel Arbeit vor sich, wenn man diese Saison nicht als Tabellenletzter beenden will.
TSV Kitzscher II: Rübner 26 Punkte (2 Dreier, 6/8 FW), Jähnichen 10 (0/3), Zimmerlich 10 (4/5), A. Liebich 9 (1/2), Heinker 9 (1/2), Starke 5 (1, 2/4), Eck 3 (1), Auschra 2, Schroth 1 (1/2), Böttger, Müller, Seeling.
Autor: Michael Heinker
5. Rückspiel der Saison 2005/06 - 03.02.2006
KITZSCHER II VOM USC LEIPZIG DEUTLICH BESIEGT
Basketball. Bezirksklasse Leipzig. USC Leipzig V - TSV Kitzscher II 100:68 (21:19, 30:9, 22:20, 27:20).
Die Saison 05/06 verläuft für die 2. Mannschaft des TSV Kitzscher II katastrophal. Auch im letzten Auswärtsspiel setzte es eine herbe Niederlage und ließ darüber hinaus viele Fragen offen. Beim 100:68 gegen den Tabellenzweiten USC Leipzig V konnten diesmal keine Ausreden herhalten. Eine erschreckend schwache Teamleistung und das oftmals fehlende Selbstbewusstsein führten letztendlich zu diesem blamablen Ergebnis.
Anders als sonst war Kitzscher II von Beginn an hellwach. Im ersten Viertel zeigten sich zwischen den beiden Teams kaum Unterschiede. Von einem 6:0-Lauf der Leipziger (2.) ließen sich die Gäste kaum beeindrucken und antworteten per Dreier durch Sven Auschra und Michael Heinker (7., 9.).
Einfache Wurfmöglichkeiten wurden auf beiden Seiten durch harte Verteidigung unterbunden. So waren es vor allem die Schnellangriffe, die zu Korberfolgen führten. Beim Stand von 21:19 ging es in die erste Viertelpause.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs glich Fabian Starke per Layup (11.) für den TSV aus. Mit der Auswechslung von Michael Heinker (3. Foul) und Sven Auschra kamen sowohl das Angriffs- als auch das Verteidigungsspiel der Kitzscheraner zum Erliegen. Die Konsequenz waren ein 15:0- (12.-16.) und 9:0-Lauf (18.-20.) des USC Leipzig, die bis zur Halbzeit den Punkteabstand auf 23 ausbauten. Dass man gerade einmal neun Punkte auf das eigene Konto holte, lag in erster Linie an den unkoordinierten Angriffen. Meist standen sich die Spieler dabei selber im Weg. Bei den folgenden Gegenangriffen fehlte die Absicherung des eigenen Korbes, so dass der Gastgeber zu einfachen Punkten kam und sich nach 20 gespielten Minuten ein 51:28 erarbeitet hatte.
Durch viele Fouls, einige an der Grenze zur Unsportlichkeit, wollte bei beiden Teams kein rechter Spielfluss aufkommen. Einzelaktionen bestimmten das Spielgeschehen. Vor allem Fabian Starke und Marco Jähnichen drückten diesem Viertel ihren Stempel auf. Mit insgesamt 20 Punkten war Fabian Topscorer des TSV, allein elf davon erzielte er im dritten Viertel. Und wenn seine Korbversuche scheiterten, war Marco Jähnichen zur Stelle, er sicherte sich durch starke Reboundarbeit häufig zweite Wurfmöglichkeiten und kam am Ende auf 19 Zähler.
Aufgrund einer Verletzung musste der Center des TSV zwischenzeitlich aus dem Spiel genommen werden, was die Verteidigung der Gäste unter dem Korb deutlich schwächte. In den letzten Minuten der Partie gab es einen offenen Schlagabtausch. Die Leipziger behielten jedoch auch hier die Oberhand und fuhren einen ungefährdeten 100:68 Sieg ein.
Der Unterschied zwischen dem TSV Kitzscher II und anderen Teams der Bezirksklasse ist die fehlende Konstanz im Allgemeinen. Potenzial allein reicht da nicht. Die Leistungsträger, die schon länger dem Team angehören, werden häufig schmerzlich vermisst. Die Spielgestaltung wird dann meist nur von ein oder zwei Spielern übernommen. Basketball ist Mannschaftssport. Der Teamgeist steht dabei im Vordergrund.
Bald geht es in die Sommerpause. Es ist Team ZWO zu wünschen, dass alle offenen Fragen in der spielfreien Zeit geklärt werden, damit auch die Fans wieder den Weg in die Dinterhalle finden.
Am Dienstag, den 28.02.2006 findet die letzte Begegnung des TSV II im heimischen Dinterdome und somit auch die letzte Partie der Saison statt. Zu Gast sind die Basketballer aus Markkleeberg, Tip-Off ist 20:30 Uhr.
TSV Kitzscher II: Starke 20 Punkte (6/7 Freiwürfe), Jähnichen 19 (7/10), Liebich 11 (0/2, 1 Dreier), Auschra 9 (2/4, 1), Heinker 5 (0/2, 1), Rübner 2, Schroth 2, Böttger.
Autor: Denny Schroth
6. Rückspiel der Saison 2005/06 - 28.02.2006
SAISONABSCHLUSS MIT VIELEN FRAGEZEICHEN
Basketball. Bezirksklasse Leipzig. TSV Kitzscher II - TSG Markkleeberg III 68:77
(12:16, 18:13, 20:20, 18:28).
Auch im letzten Punktspiel der Saison 05/06 kassierten die Basketballer der zweiten Mannschaft des TSV Kitzscher eine schmerzhafte Niederlage. Gegen den Ligakonkurrenten aus Markkleeberg hieß es am Ende 68:77. Bei beiden Teams waren lange kaum Leistungsunterschiede zu erkennen. Erst im letzten Viertel bewiesen die Gäste jedoch, dass sie zurecht den Anschluss an die oberen Tabellenränge halten.
Die Vorgaben des Trainers waren eindeutig. Von Beginn an konsequente Verteidigung und möglichst durch schnelles Agieren im Angriff den erfolgreichen Abschluss suchen. Letzteres scheiterte des Öfteren an der fehlenden Kontrolle über das Spielgerät. Vor allem den Gastgebern war die Aufregung spürbar anzumerken. Dominic Rübner brachte mit einem Dreier (4.) die vorübergehende 7:3-Führung und ein wenig Ruhe ins Spiel des TSV Kitzscher. Durch harte Verteidigung zwang man den Gegner öfter an die Freiwurflinie als es ihm lieb war. So aber hielten die TSV´ler den Abstand bei lediglich vier Punkten. Der erste Durchgang endete mit einem mageren 12:16 zugunsten der Gäste.
In den folgenden zehn Minuten wusste das Team des TSV Kitzscher auch spielerisch zu überzeugen. Die lautstarke Unterstützung von Trainerassistent Sebastian Neuhäuser bewirkte, dass die Hausherren seit langem mal wieder dem Gegner ihr Spiel aufzwangen. Trotz einiger Fehlwürfe von der Freiwurflinie (13.) gelang es Mark Friedrich, durch Korberfolge am Brett (12.,14.) seine Stärken auszuspielen und den Ausgleich herbeizuführen. Mitte des zweiten Viertels hatte man Kontrolle über Ball und Spiel. Der TSV erzwang häufige Ballverluste. Angepeitscht von Bankspielern und Fans spielte man sich kurz vor Ende der ersten Halbzeit in einen wahren Rausch. Allein neun Punkte kamen durch Schnellangriffe in der letzten Minute zustande. Dies bedeutete für den TSV die erste (!) Halbzeitführung der Rückrunde (30:29).
Das dritte Viertel war völlig ausgeglichen. Fastbreaks aufgrund von Ballverlusten auf beiden Seiten. Gegen Ende des Durchgangs stellten die Gastgeber ihr Können von der Freiwurflinie unter Beweis (8/10). Ansonsten gab es mehrmalige Spielunterbrechungen durch Schrittfehler, Doppeldribbling und eben durch Fouls. Dennoch kamen auf beiden Seiten je 20 Punkte zustande.
Kurz vor Schluss bot der TSV Kitzscher II wieder ein gewohntes Bild. Der Gegner punktet und man selbst schaut andächtig zu. So geschah es in den Anfangsminuten des letzten Viertels. Markkleeberg erarbeitete sich die Führung (53:59, 34.) und Kitzscher geriet unter Druck, weil der Abstand bis zur 38. Minute nicht aufgeholt werden konnte. Dies brachte Unruhe ins Offensivspiel und gleichzeitig die beiden Trainer zur Verzweiflung. Die Mannschaft der TSG Markkleeberg verließ am Ende mit dem 68:77 als glücklicher Sieger das Feld.
Bleibt festzuhalten, dass beide Teams, gesamt gesehen, nicht gerade ihren besten Basketball gezeigt haben. Positiv war die geschlossene Mannschaftsleistung, trotz der Masse an individuellen Fehlern jedes Einzelnen. Mit 16 Punkten war Dominic Rübner einmal mehr der Topscorer des TSV, wobei ihm Marco Jähnichen mit 13 in nichts nachstand. Vor allem dessen Präsenz unter den Körben, dazu seine starke Reboundarbeit, brachten die Hausherren häufig wieder zurück ins Spiel. Ebenfalls zweistellig beendeten Sven Auschra und Thomas Eck ihr Spiel (mit jeweils 10 Zählern).
Die gesteckten Saisonziele am Anfang dieser Spielzeit wurden mehr als nur verfehlt. Die schlechteste Punktedifferenz von allen und die Tatsache, dass der BBV Wurzen ein Spiel noch offen hat, bedeuten den letzten Tabellenplatz in der Bezirksklasse Leipzig. Nun ist Zeit, offene Punkte zu besprechen, Probleme aus der Welt zu schaffen und Courage zu zeigen. Die Basketballer des TSV Kitzscher II sind es ihren Fans schuldig.
TSV Kitzscher II: Rübner 16 Punkte (2 Dreier, 2/4 Freiwürfe), Jähnichen 13 (1, 2/6), Auschra 10 (4/4), Eck 10 (4/10), Heinker 8 (1, 3/4), M. Friedrich6 (2/6), Schroth 3 (1), Böttger 2, A. Müller, Seeling.
Autor: Denny Schroth


