Archiv TeamZwo

 

2004/05

 

1. Hinspiel der Saison 2004/05
KITZSCHER II MIT ARBEITSSIEG IM ERSTEN SPIEL

Bezirksklasse Leipzig. USC Leipzig VI - TSV Kitzscher II 68:71 (15:17, 23:19, 21:16, 9:19).
Nachdem Kitzschers zweite Mannschaft nach der letzten Saison mit der U20 zusammengelegt wurde, möchte die neue Zweite nun in der Bezirksklasse durchstarten. Jedoch stand gleich die erste Partie gegen den USC Leipzig VI eigentlich unter keinem guten Stern. Nur zu siebt konnte man anreisen, während der Gastgeber fast voll besetzt mit elf Mann aufwartete, die zudem noch körperlich um einiges überlegen schienen.

Doch der Auftakt verlief viel versprechend für die neue Truppe, bei einem 5:0-Lauf markierten Thomas Eck und Benedikt Zimmerlich ihre ersten Punkte.
Das Viertel konnte man dann knapp mit 15:17 für sich entscheiden, doch bereits jetzt offenbarte sich Kitzschers Schwäche in der Verteidigung:
Gleich drei Dreier hatte der Hausherr eingestreut, leicht verdiente Punkte.

Im zweiten Abschnitt baute man die Führung zunächst zum 19:24 (15.) aus, musste aber zusehen, wie der Gegner anschließend acht Punkte am Stück erzielte (27:24/16.). Nun besann man sich aufs Ziehen zum Korb, wurde oft gefoult und konnte wichtige Treffer von der Freiwurflinie verbuchen (38:36/20.).

Nach der Halbzeitpause schienen die Gastgeber davoneilen zu wollen (44:38/22.). Kitzscher wusste sich nur mit Fouls zu helfen, was Leipzig ungestörte Würfe von der Linie einbrachte. Und wieder hatte man in der Defense geschwächelt, erneut zwei Dreier kassiert und war nun doch ein wenig deutlich ins Hintertreffen geraten (59:52/30.).

Im letzten Viertel musste jetzt etwas passieren, wollte man das Spiel noch drehen. Man besann sich wieder auf aggressives Penetrieren in die Zone, was den USC schon in der dritten Minute in Foultrouble brachte. Kitzscher konnte sich so Punkt für Punkt herankämpfen und erlaubte dem Kontrahenten ganze fünf Minuten lang nicht einen einzigen Treffer. In der 37. Minute hatte man sich so einen knappen Vorsprung von vier Zählern erarbeitet, den es über die Zeit zu retten galt (63:67). Nach einem Dreier war Leipzig aber wieder bis auf einen Punkt heran (67:68/39.). Doch Fabian Starke behielt zuletzt die Nerven von der Freiwurflinie, indem er dort noch drei von vier Würfen verwandeln und Kitzscher somit den ersten (knappen) Sieg mit 68:71 und sich selbst die Ehre als bester Werfer (25) sicherte.

Auch Benedikt Zimmerlich und Thomas Eck trafen mit 22 bzw. 16 Zählern hervorragend. Hervorzuheben bleibt Kitzschers fantastische Freiwurfquote von 71% (27 von 38), die aber nicht über die nachgiebige Zonenverteidigung an der Dreierlinie hinwegtäuschen kann. Von hier hatte Leipzig sieben Treffer erzielen können.

Kitzscher II: Starke 25 (1 Dreier, 10/12 Freiwürfe), Zimmerlich 22 (1, 5/8), Eck 16 (6/10), Götze 7 (5/6), Multrus 1 (1/2), A. Müller, Stieler.
Autor: R.M.

       
2. Hinspiel der Saison 2004/05
KITZSCHER II MIT PUNKTEFESTIVAL GEGEN SCHKEUDITZ U20


Basketball. Bezirksklasse Leipzig. TSV Kitzscher II - SC Schkeuditz U20 91:65 (26:18, 19:9, 24:21, 22:17).
Auf den SC Schkeuditz U20, den Gegner im zweiten Punktspiel, war man bereits zwei Wochen vor Saisonbeginn in einem Testspiel getroffen. Damals unterlag man noch recht deutlich, trat heute aber mit einer stärkeren Mannschaft an, was von Erfolg gekrönt sein sollte.

Gleich in der ersten Minute kassierte Kitzscher zwei Dreier in Folge vom Schkeuditzer Brümmer. Der Hausherr konterte mit je zwei Feld- und Freiwürfen, doch was musste man anschließend beobachten? Der selbe gegnerische Spieler schickte von exakt der vorigen Position erneut zwei Dreier durch die Reuse.
Er hatte somit im Alleingang für die 7:12-Führung der Gäste gesorgt (5.). Nach der anschließenden Auszeit besann sich Kitzscher darauf, diesen einen Spieler permanent mit Einzeldeckung unter Druck zu setzen und die anderen vier Kitzscheraner weiterhin eine Zone spielen zu lassen. Dies funktionierte prächtig, glänzte der Gastgeber nun mit einem 11:0-Lauf, der erstmals die Führung brachte (18:14/7.). Zur Viertelpause hatte man diese weiter ausgebaut (26:18/10.).

In den nächsten zehn Minuten gewährte Kitzscher dem Gegner nur drei Feldkörbe und insgesamt neun Zähler. Währenddessen hatte man sich über die Stationen 30:18 (13.), 37:23 (17.) bis zum 45:27 (20.) ein komfortables Punktepolster aufgebaut. Die Verteidigung hatte gute Arbeit verrichtet und in der Offensive waren besonders Fabian Starke mit bisher 14 und Thomas Eck mit elf Punkten gut aufgelegt. Aber auch André Müller zeigte sich heute angriffslustig und hatte schon fünf Feldkörbe erzielen können.

Das dritte Viertel verlief dann recht ausgeglichen. Kitzscher behielt somit weiterhin die Oberhand und hatte noch drei weitere Punkte zur Führung addiert (48:69/30.).

Im letzten Abschnitt wurden dann vermehrt Freiwürfe geübt, keiner wollte dem anderen großartig Treffer gewähren. Da die Schkeuditzer natürlich unter Zugzwang standen und somit mehr foulten, konnte sich Kitzscher aber öfter von der Linie versuchen. In der 39. Minute hatte man so den höchsten Vorsprung im Spiel erreicht, satte 31 Zähler lag der Gegner hinten (89:58). Durch ein paar Treffer konnte der Gast aber schließlich noch ein ein wenig freundlicheres Endergebnis von 91:65 herstellen.

Bis auf den Anfang kann Kitzscher mit dieser Mannschaftsleistung wirklich zufrieden sein. Die Wurfwut des Schkeuditzer Dreierschützen konnte erfolgreich gedämpft werden, in den restlichen 35. Minuten gelangen ihm nur noch verhältnismäßig magere elf Punkte.

TSV Kitzscher II: Starke 28 (2 Dreier, 4/6 Freiwürfe), Eck 16 (2/5), A. Müller 16 (0/2), Götze 8 (0/1), Kipping 8 (0/1), Neuhäuser 6 (2/2), Zimmerlich 5 (5/6), Multrus 3 (3/4), Saretzki 1 (1/2), Stieler.
Autor: R.M.

       
3. Hinspiel der Saison 2004/05
TEAM ZWO MIT DRITTEM SIEG IM DRITTEN SPIEL

Basketball. Bezirksklasse Leipzig. BBV Wurzen II - TSV Kitzscher II 59:79 (22:12, 22:19, 6:26, 9:22).
Beim BBV Wurzen II hatte man zuletzt in der vorigen Platzierungsrunde eine herbe Niederlage hinnehmen müssen. Dafür wollte sich Kitzschers Zweite heute natürlich revanchieren. Zunächst sah es aber gar nicht danach aus, dass dies gelingen würde.

Zu Beginn lief erstmal so gut wie gar nichts für die Kitzscheraner, erzielte man im Angriff nur magere zwei Pünktchen, während die Gastgeber schon deren 13 vorweisen konnten (4.). Die restliche Zeit des ersten Viertels verlief dann ausgeglichen. Hier deuteten die Wurzener aber schon an, von wo sie gerne werfen und treffen: Von der Dreierlinie waren sie bereits viermal erfolgreich und führten so verdient mit 22:12 (10.).

Sebastian Neuhäuser brachte nun frischen Wind in den Angriff des TSV und markierte sieben Punkte am Stück, was Kitzscher auf acht heranbrachte (27:19/13.). Man verkürzte weiter auf sieben (30:23/16.), doch dann taten sich erneut zu große Lücken in der Verteidigung auf, die Wurzen für vier (!) Dreier in Folge nutzte. So sah man sich zur Halbzeit mit einem Stand von 44:31 konfrontiert.

Nach dem Seitenwechsel stellte man dann von der wirkungslosen Zonen- auf eine aggressive Mannverteidigung um, die sofort Wirkung zeigte. Ein 10:0-Lauf brachte Kitzscher deutlich heran (44:41/23.), doch auch Wurzen gelangen danach vier Punkte. Nun aber brachen die Hausherren vollkommen ein, zeigte sich doch, dass sie mit Kitzschers harter Abwehr nicht umgehen konnten. Mit einem 16:2-Lauf, in dem vor allem Fabian Starke (7) und Steve Götze (6) brillierten, hatten die Gäste einen 13-Punkte-Rückstand in einen Vorsprung von sieben Zählern verwandeln können (50:57/30.).

Im letzten Viertel machten die Kitzscheraner dort weiter, wo sie aufgehört hatten. Ein 12:2-Run zementierte schon vorzeitig den Sieg (52:69/36.). In den restlichen vier Minuten wurde der TSV dann noch ein wenig unaufmerksam, doch Maik Kipping konnte mit seinem letzten Feldkorb den höchsten Vorsprung und zugleich den Endstand von 59:79 herstellen.

TSV Kitzscher II: Starke 21 (2 Dreier, 5/7 Freiwürfe), Neuhäuser 14 (1, 5/8), Götze 13 (3/4), Kipping 7 (1/2), A. Müller 6, M. Friedrich 5 (1/3), Eck 4, Multrus 4, Piert 3 (1/2), Stieler 2 (0/2).
Autor: R.M.
 
       
4. Hinspiel der Saison 2004/05
DESOLATE DEFENSE BESCHERTE ERSTE NIEDERLAGE

Basketball. Bezirksklasse Leipzig. TSV Kitzscher II - TSG Markkleeberg III U20 73:85 (14:17, 18:11, 22:26, 19:31).
Am vierten Spieltag der Bezirksklasse Leipzig traf der TSV Kitzscher II auf einen Angstgegner, denn gegen Markkleeberg konnte man die letzen beiden Heimspiele nicht gewinnen. Mit drei Auftaktsiegen im Rücken wollte man diese Negativserie brechen und ungeschlagen im Tabellenoberfeld verweilen. Die zahlreichen Fans wollten sich dieses Spektakel jedenfalls nicht entgehen lassen. Doch am Ende kam alles anders.

Kitzscher eröffnete das Spiel mit den ersten beiden Punkten, ärgerlich jedoch war, das man es bis zur 6. Minute versäumte weitere Korberfolge zu erzielen, so dass der davon unbeeindruckte Gast mit einem 10:0 Lauf konterte und so die Führung auf 2:10 ausbaute (5.). Nun endlich gelangen auch Kitzscher wieder ein paar Punkte wobei Sebastian Neuhäuser mit zwei Dreiern infolge die Aufholjagd einläutete. Am Ende des ersten Viertels trennten nur noch 3 Punkte die beiden Kontrahenten. 14:17 (10.)

Im zweiten Viertel hatte man sich fest vorgenommen mehr Druck auf den Gegner auszuüben und ihm sein Spiel aufzudrängen. Wieder eröffnete Kitzscher das Viertel mit 2 Punkten. Wie schon im ersten zeigten sich jedoch große Lücken in der Kitzscheraner Defense. So ließ man dem Gegner immer wieder Spielraum um einfache Punkte zu erzielen. Mitte des zweiten Viertels gelang es dann Kitzscher endlich einmal schnell von Verteidigung auf Angriff umzuschalten und den Ball auf den nach vorn laufenden Maik Kipping zu passen. Dieser ließ es sich nicht nehmen und erzielte alleine in diesem Viertel 10 Punkte. Bevor Kitzscher sich mit einem 6:0 Lauf leicht absetzen konnte, war das Viertel doch recht ausgeglichen. Zum Halbzeitpfiff stand es 32:28 (20.)

Nach dem Seitenwechsel wollte man den positiven Schwung mitnehmen und den minimalen Vorsprung weiter ausbauen. Beide Mannschaften erzielten im Gleichschritt Punkte. Wobei jedoch die Kitzscheraner Defense eher negativ abschnitt. Oft wusste man sich nicht besser als mit einem Foul zu helfen und schickte die Gäste 8-mal in diesem Viertel an die Freiwurflinie. Die schwache Verteidigung, die sich nicht anders als mit vielen Fouls in Szene setzen konnte, schaffte es nicht die Gäste an einem zweiten Wurfversuch zu hindern. Daraus resultierten viele einfache Punkte, die die Markkleeberger am Ende des Viertels, mit einem 8:0 Lauf erzielen konnten 54:54 (30.)

Nicht nur die Fans, sondern fast die gesamte Kitzscheraner Defense schaute zu, wie Markkleeberg zu einem 10:0 Lauf ansetze (54:64). Die Gäste spazierten durch die Zone und machten einen Punkt nach dem anderen. Niemand stellte sich ihnen in den Weg und hinderte sie daran. Weitere Wurfchancen gab es für Markkleeberg in diesem Viertel wie am Fließband, denn Rebounds waren zu diesem Zeitpunkt bei Kitzscher Fehlanzeige! Diese schlechte Verteidigung wurde noch durch viele unnütze Fouls betont, denn wieder wusste man sich nicht anders zu helfen. Allein 9-mal durften sich die Markkleeberger an der Linie versuchen. Am Ende mussten zwei Kitzscheraner auf der Bank Platz nehmen, der Untergang war eingeleitet. In der Offensive ging nur noch wenig, man bemühte sich zwar noch einmal den Rückstand aufzuholen, doch jegliche Versuche wurden vereitelt. Es nütze nichts, das Spiel war verloren 73:85 (40.)

Am Ende dirigierte G. Mallast seine Markkleeberger zum verdienten Sieg. Die nur mit 6 Mann angereisten Markkleeberger erzielten 29 ihrer 85 Punkte von der Linie. 31 zu 14 Fouls waren eindeutig zu viel und bescherten Kitzscher einen rabenschwarzen Tag. Einzelne Lichtblicke von Sebastian Neuhäuser und Maik Kipping konnten bei Kitzschers Nachtwanderung nichts ändern. Jetzt heißt es nach vorn schauen, und sich auf das nächste Spiel zu konzentrieren.
Am Ende muss auch einmal die gute Leistung der beiden Schiris (Grimm und Richter) erwähnt werden, die das Spiel sauber und sicher leiteten.

TSV Kitzscher II: Neuhäuser 24 (5 Dreier, 3/4 Freiwürfe), Kipping 14, Starke 10 (2/2), Müller 8, Zimmerlich 7 (1), M. Friedrich 4 (2/4), Götze (3/4), Eck 2, Multrus 1 (1/4), Saretzki.
Autor: Hackett

       
6. Hinspiel der Saison 2004/05 - 04.11.2004
KITZSCHER II MIT ERNEUTER NIEDERLAGE

Bezirksklasse Leipzig. Döbelner SC - TSV Kitzscher II 75:63 (15:17, 19:12, 21:12, 20:22)
Nach dem letzten Spiel hieß es nach vorne zu schauen und die doch schlechte Leistung schnell zu vergessen. Der nächste Gegner hieß Döbeln, genau wie der TSV mit bisher nur einer Niederlage in die Saison gestartet. In der Vergangenheit hatte man sich oft sehr schwer gegen diese Mannschaft getan. Doch man wollte den Hallenboden mit einem Sieg verlassen.

Das Spiel begann gut, und Kitzscher konnte mit einem 4:0 Lauf das Spiel beginnen. Auch das Ausgleichen der Döbelner störte die Gäste nicht, mit einem weiteren 7:0 Lauf baute man seine Führung auf 4:11 aus (6.). C. Möbius jedoch hielt seine Döbelner weiterhin im Spiel, und erzielte allein hier 9 seiner am Ende 22 Punkte. Am Ende des ersten Viertels stand es (17:15) für die Gäste.

Im zweiten Viertel gab es einen offenen Schlagabtausch, den jedoch die Döbelner besser für sich nutzen konnten. Auch hier wieder war es ein Döbelner Spieler, Zaak, der mit 11 Punkten das Viertel dominierte. Kitzscher nutzte klare Chancen nicht und ging mit einem 5-Punkte-Rückstand (29:34) in die Pause.

Nach der Pause wollte man endlich einmal Akzente in der Offensive setzen. Man startete mit einem 5:0 Lauf und der Rückstand war aufgeholt. Doch was dann passierte, war genau das Gegenteil. Kitzscher meinte schlechte Offense = schlechte Defense. Döbeln setzte sich mit einem 14:1 Run (48:35) deutlich ab. Ausgeglichen ließ man das Viertel zu Ende gehen (55:41).

Die Döbelner ließen den Vorsprung im ganzen vierten Viertel nicht unter 9 Punkte schrumpfen und wurden durch Kitzschers Fouls insgesamt 13-mal an die Linie gebeten. Es war zwar die Taktik Kitzschers, den Gegner an die Linie zu bringen, jedoch durch die eigene schlechte Offense konnte man daraus keinen Gewinn mehr erzielen. Der Gastgeber gewann am Ende verdient mit (75:63).

Die schlechte Chancenverwertung aus Feld und Linie führten am Ende zu einer Niederlage. Viele Spieler konnten ihre Leistung nicht abrufen, und das nächste Spiel kann nur besser werden.

TSV Kitzscher II: Neuhäuser 16 (1 Dreier, 7/12 Freiwürfe), Starke 14 (2/2), Götze 11 (3/6), Zimmerlich 9 (3/11), Multrus 9 (1/2), Liebich 2 (0/2), Müller 1 (1/2), Friedrich 1 (1/2) Saretzki (0/2), Kinnigkeit, Stieler (DNP)
Autor: Hackett

       
7. Hinspiel der Saison 2004/05 - 08.11.2004
KITZSCHER II IM AUFWIND

Basketball. Bezirksklasse Leipzig. GSVE Delitzsch - TSV Kitzscher II 53:79 (10:19, 9:20, 12:17, 22 :23)
Nach zuletzt zwei sieglosen Spielen gab es nur ein klares Ziel und zwar ein Sieg musste her. Den Liganeuling Delitzsch kannte man bis dato nur vom Papier und man wusste nicht, ob man gegen kleine Gallier oder große Römer spielen müsse.

Das Spiel wurde mit zwei Punkten des Gastgebers eröffnet, unbeeindruckt davon setzte Kitzscher zu einem 9:0 Lauf an. Die Delitzscher leicht erholt, konnten nun auch wieder vier Punkte auf ihrem Konto verbuchen. Und wieder war es der TSV, der mit einem 8:0 Lauf klarstellte, dass man die Serie brechen wollte. Am Ende des Viertels stand es 10:19 (10.)

Denn Schwung des ersten Viertels konnte man gut mitnehmen, und startete gleich mit einem 9:0 Run. Es unterstrich, dass Kitzscher dieses Feld mit einem Sieg verlassen wollte. Man ließ die Gäste nicht ins Spiel kommen, und hatte das Spiel fest in seiner Hand. Das einzige Manko war die in diesem Viertel schlechte Freiwurfquote, nur zwei Würfe von zehn Versuchen fanden den Weg durch denn Ring. Man konnte den Vorsprung weiter ausbauen und ging verdient mit 19:39 in die Pause.

Im dritten Viertel ließ man sich ein wenig gleiten, und den Gegner immer mehr ins Spiel kommen. Die Punkte vielen beinahe im Wechsel auf beiden Seiten und am Ende konnte Kitzscher das Viertel noch mit 17:12 für sich entscheiden. Damit ging der TSV mit einem sorglosen Vorsprung von 56:31 in das letzte Viertel.

Eine bekannte Schwäche der Kitzscheraner ist offensichtlich, dass es nie das das ganze Spiel nach Plan läuft. Dies zeigte sich auch im letzen Viertel. Denn dieses war das Punktereichste des Spiels. Beide Mannschaften lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, und Kitzscher behielt am Ende die Nase mit einem Pünktchen vorn. Mit umgestellter Taktik, zeigten sich die so oft in den letzen Spielen gemacht Fehler. Man ließ dem Gegner zu viel Platz und ließ ihn so einfache Punkte machen. Am Ende jedoch war es eine gute Teamleistung die einen 79:53 Sieg erspielte.
Autor: Hackett

       
8. Hinspiel der Saison 2004/05 - 30.11.2004
KITZSCHER II AUF GLATTEIS


Basketball. Bezirksklasse Leipzig. TSV Kitzscher II - USC Leipzig V 65:81 (11:17, 17:26, 23:16, 14 :22)
Ein klares Ziel wurde für das Spiel gegen die Mannen von USC V gesetzt. Wenn man im Aufstiegsboot mitfahren wollte, dann musste ein Sieg her. Dass man den Gegner nicht unterschätzen durfte, zeigte der letzte Spieltag, denn dort kamen die Döbelner beim USC unter die Räder.

Mit einem 3er läutete der USC das Spiel ein. Kitzscher unbeeindruckt, startet mit einem 7:0 Lauf. (7:3 /4.min) Dies jedoch sollte die einzige Führung im ganzen Spiel bleiben. Was dann folgte war einfach Katastrophal, man ließ den Gegner einfache Punkte machen, das ganze geschehen ähnelte einem Kegellauf. Das Wort Verteidigung schien aus den Köpfen der Kitzscheraner verdrängt, denn der USC konnte, wenn nötig, jede 2te Wurfchance nehmen, und baute so seinen Vorsprung auf (11:17/10.min) aus.

Durch die gute Presse der Gäste war es für die TSV-Akteure schwer, den Ball nach vorn zu bringen, und dort einen geregelten Angriff zu fahren. So ging auch das zweite Viertel mit 17:26 verloren. (28:43/20.min).

Im dritten Viertel dann, ein kleines Aufbäumen?! Thomas Eck alleine machte hier 10 seiner insgesamt 16 Punkte, und konnte so Kitzscher in die glückliche Situation bringen, auch mal ein Viertel für sich zu entscheiden. Man hatte den 15 Punkte Rückstand auf nunmehr 8 verkürzt und ein kleiner Hoffnungsschimmer war geboren. (51:59/30.min)

Doch das letzte Viertel bestätigte, was sich das ganze Spiel schon aufgezeigt, schlechte Defense, schlechter Aufbau. All dies führte dazu, dass die Gastgeber an diesen Abend den Weg aus dem Labyrinth nicht zu finden vermochten. Das Spiel wurde am Ende mit (65:81/40.min) abgegeben. Die einzigen Lichtblicke des Abends konnte man am Bornaer Abendhimmel beobachten. Nun heißt es nach vorn zu schauen und sich voll auf das nächste schwere Spiel zu konzentrieren.
Autor: Hackett

 

 

1. Rückspiel der Saison 2004/05 - Di. 07.12.2004
AM ENDE BESIEGTE MAN SICH SELBST

Bezirksklasse Leipzig. TSV Kitzscher II - USC Leipzig VI 82:91 (19:9, 15:26, 12:29, 36:27).
Man hatte sich viel vorgenommen, denn nach dem letzten Spieltag wollte man einiges gut machen. Gegen den gegenwärtigen Tabellenzweiten USC VI, konnte man das Hinspiel knapp nach hartem Kampf gewinnen.

Im ersten Viertel sah man eine völlig andere Mannschaft. Den nur zu sechst angereisten Gegner ließ man nur 9 Punkte machen, und errichtete ein einziges Bollwerk. Die ersten Punkte des Spiels erzielten jedoch die Gäste. 0:4(2.) Davon unbeeindruckt, das Kitzscheraner Sturmdreieck, S. Neuhäuser, R. Multrus und A. Liebich, die dem Gegner fast im Alleingang die Punkte einstreuten. Am Ende stand es 19:9(10.) für die Gastgeber.

Im zweiten Viertel baute Kitzscher den Vorsprung mit zwei weiteren Punkten aus. Die Gäste kamen immer besser ins Spiel, und die Gastgeber verloren das Spiel aus ihren Händen. Der USC VI konnte neun Punkte in folge erzielen, und war bis auf fünf Punkte herangekommen. Es folgte ein offener Schlagabtausch, in dem der USC leichte Vorteile ziehen konnte, und damit das Viertel klar für sich entschied. Ein 12-Punkte Vorsprung, wurde leichtfertig verspielt und man ging mit einem Zähler Rückstand in die Pause. 34:35(20.)

Noch schlechter verlief es im dritten Viertel. Noch immer gebeutelt, schaffte man es nicht dem Gegner etwas entgegen zu setzen. Der USC konnte freudig weiter punkten, und machte ein ums andere mal zu einfach Punkte. Die Festung ward erstürmt und man musste sich mit mageren 12 Punkten verteidigen. Wie in den Spielen zuvor schon zeigte sich, dass die Defense im Spiel des TSVK II nicht die ihr gebührende Beachtung findet. Einfach nur schlecht, und durch einige umstrittene Schiedsrichterentscheidungen stand man am Ende mit einem Rückstand von 18 Punkten 46:64 (30.) vor dem letzen Viertel.

In den ersten drei Minuten des finalen Viertels bauten die Gäste ihre Führung auf 25 Punkte aus. Eigentlich nicht mehr aufzuholen, doch Kitzscher bäumte sich ein letztes mal auf und schaffte es sich bis auf vier Pünktchen heran zu kämpfen 80:84 (9.) Der USC schaffte es nicht TSV-Center Götze zu stoppen. 16 seiner 24 Punkte erzielte er alleine im letzten Viertel und schöpfte so neue Hoffnung. Am Ende schafften es die Hausherren durch eigenes Unvermögen jedoch nicht, den Gegner, der die letzen drei Minuten foulbedingt zu viert agieren musste, zu stoppen. Durch unnütze Fouls gewann am Ende der USC verdient mit 82:91.

Es waren vereinzelt, deutliche Steigerungen ersichtlich, die auf die nächsten Spiele hoffen lassen. Mit den Schiedsrichterentscheidungen, war keine Mannschaft so recht zu frieden, und einige technische Fouls auf Kitzscheraner Seite ließen wenig Freude aufkommen. Am Ende besiegte man sich selbst.
Autor: Hackett

       
2. Rückspiel der Saison 2004/05 - Sa. 18.12.2004
SIEGREICH IN DEN JAHRESWECHSEL

Bezirksklasse Leipzig. Schkeuditz U 20 - TSV Kitzscher II 57:67 (19:18, 23:10, 4:24, 11:15).
Mit nur sieben Mann reiste man am Wochenende gegen Schkeuditz an. Das Ziel war klar definiert, ein Sieg musste her. Dies sollte in Angesicht des deutlichen Hinspiels eine Pflichtveranstaltung werden. Aber auch da zeigten sich schon Schwächen im Spiel. Diese sollten sich erneut offenbaren.

Die taktischen Anweisungen von Coach Multrus waren klar gesteckt, den Gegner zeitig stören. Was man jedoch nicht bedachte war, dass sich die komplette Mannschaft schon im Winterschlaf befand, und so nur schwer ins Spiel kam. Es war einfach schlecht anzusehen, wie man jedem Ball hinterherlief. So war es nicht ganz überraschend, dass am Ende die Gastgeber mit einem Punkt führten. 19:18(10.).

Kitzscher taumelte und machte genau dort weiter wo sie im ersten Viertel aufgehört hatten. Weitere vorweihnachtliche Geschenke wurden verteilt, und die Schkeuditzer konnten durch die nicht vorhandene Verteidigung einen 11:0 Lauf erzielen. Es schien kein Mittel gegen die stark aufspielenden Schkeuditzer vorhanden, und man geriert immer mehr ins Hintertreffen. Ganze 4 von 15 Freiwürfen verwandelte man in diesem Viertel. Am Ende gingen die Gastgeber verdient mit 14 Punkten Vorsprung in die Kabine. 42:28 (20.)

Die Halbzeitpredigt scheint gewirkt zu haben, denn was dann geschah war einfach nur saustark, Kitzscher spielte wie ausgewechselt. Man schien den Gegner förmlich überrennen zu wollen, fast jeder Pass fand sein Ziel, man nutze jede Lücke und spielte ein Viertel welches seiner gleichen sucht. Mit einem 13:0 Run war man bis auf einem Punkt heran, und die Gastgeber waren völlig perplex. Unbeeindruckt durch des Gegners Punkte, baute man sein Punktekonto auf 52 Zähler aus, und schaffte es durch gute Verteidigung dem Gegner, nur ganze 2 Korberfolge zu gönnen. 52:46(30.)

Der Zaubertrank war alle und was folgte, war ein schlechtes Viertel auf beiden Seiten. Kitzscher startete zwar mit den ersten Punkten, musste jedoch im Gegenzug zwei Dreier hinnehmen. Den Gästen gelang am Ende einfach mehr und sie hielten die Gasteber auf Distanz. Am Ende konnte man mit 10 Punkten Führung das Feld verlassen. 67:57 (40.)

Die TSV-Akteure haben ein aufs andere mal bewiesen, das man schlechte Leistung noch toppen kann. Am Ende muss man sagen, dass die schlechte Verteidigung und die Freiwurfquote von 31% ein Wesentliches dazu beitrugen. Hätte es an diesem Tag einen Fair-Play Preis gegeben, so wäre dieser mit Einstimmigkeit an Kitzscher gegangen. Mit nur ganzen 5 Fouls verließ man das Feld. Dem Schiedsrichter entglitt das Spiel, und er suchte vergebens nach einem roten Faden, der das Spiel leiten sollte.
Autor: Hackett

       
3. Rückspiel der Saison 2004/05 - Die. 18.01.2005
AUFTAKTSIEG IM NEUEN JAHR

Bezirksklasse Leipzig. TSV Kitzscher II - BBV 1950 Wurzen II 76:63 (25:14, 19:14, 15:20, 17:15).
Nach gut einem Monat Pause war es wieder so weit. In den heimischen Gefilden empfing man die Keksstädter aus Wurzen. Nach der starken Aufholjagd im Hinspiel, wollte man jedoch am heutigen Abend, die Zügel von eigener Hand lenken.

Die ersten Punkte des Viertels konnte die Heimmannschaft für sich verbuchen, bevor man den Gästen die einzige Führung des Abends überließ. 2:4 (3.). Mit einem 7:0 Lauf konterte man auf die Gästeführung und streute mit einem 10:0 Lauf gleich noch einmal genügend Salz in des Gegners Aufbäumen. 19:7 (8.) Mit einem offenen Schlagabtausch endete das Viertel 25:14 (10.)

In den Reihen der Gastgeber schien kurze Zeit der Faden verloren, und man ließ dem Gegner zu viel Raum. Diese konnten durch schlechte Defense sechs Punkte erzielen, bevor sie von Kitzschers 7:0 Lauf ein aufs andere mal den Siegeswillen zu spüren bekamen. Die Gastgeber agierten wieder beherzter und bauten ihre Führung am Ende auf 44:28 (20.) aus.

Wie schon so oft, zeigte sich auch an diesem Abend, dass das dritte Viertel nicht positiv in der Statistik zu positionieren ist. Die Wurzener wurden zunehmend stärker und konnten sich bis auf 6 Punkte ranarbeiten. Die bis dato tagschlafenden Kitzscheraner erwachten und besannen sich im zweiten Abschnitt wieder auf das Wichtige, Basketball spielen. Mit 59:48 (30.) ging man in die alles entscheidende Runde 4.

Souverän spielte man die letzen 10 Minuten der Partie herunter. Die höchste Führung von 18 Punkten wurden kurzzeitig erreicht 73:55 (37.), hielt jedoch nicht bis zum Ende. Letztendlich gewannen die Gastgeber verdient mit 76:63 (40.)

Eine geschlossene Mannschaftsleistung, in der jeder Akteur ein paar Punkte zum Sieg beitrug, machte am Ende diesen Sieg möglich. Fünf zweistellig punktende Spieler und eine gute Freiwurfquote, lassen auf ein spannendes Spiel beim Tabellenführenden Markkleeberg hoffen.
Autor: Hackett

       
4. Rückspiel der Saison 2004/05 - So. 30.01.2005
TEAM ZWO SCHLÄGT ÜBERRASCHEND MBERG

Bezirksklasse Leipzig. Markkleeberg U20 - TSV Kitzscher II 72:73 (22:11, 14:19, 13:26, 23:17)
In den heiligen Hallen des TSG Markkleeberg fand am Sonntag das Spitzenspiel der Bezirksklasse Leipzig statt. Der Tabellenerste Markkleeberg empfing den Tabellendritten aus Kitzscher. Wie auch schon im Hinspiel sollte es ein interessantes Aufeinandertreffen beider Kontrahenten werden.

Die TSV-Akteure hatten sich viel vorgenommen, denn es hieß den Tabellenführer im weiteren Ligabetrieb zu schwächen, um die noch sehr sehr geringen Aufstiegschancen zu wahren. Die ersten Punkte des Spiels wurden bei den Gästen erzielt. Nach einem mysteriösen Ballverlust beim Sprungball, war es Steve Götze der mit seinem Steal die ersten Punkte auf dem Weg zum Sieg einläutete. Mit seinem 5:0 Lauf startete man zuversichtlich, bevor man des Gegners Konter hinnehmen musste. Durch die auffallend schlechte Verteidigung im zweiten Abschnitt des Viertels, ließ man den Gegner immer besser ins Spiel kommen, und musste am Ende der ersten zehn Minuten einen herben Rückstand 22:11 (10.) hinnehmen.

Nach der kurzen und kopfreinigenden Pause, kam man immer besser ins Spiel. Das Wort Verteidigung, schien erfrischend aufgenommen zu sein, und man gestaltete das Viertel zu seinen Gunsten. Erst jetzt schienen Fabian Starke und Sebastian Neuhäuser zu erwachen und drückten dem Viertel ihren Stempel auf. Wie schon im ganzen Spiel, wartete man oft vergebens auf den Pfiff des Schiris. Dies verbreitete eine nicht gerade fröhliche Stimmung im ganzen Team. In einem dadurch recht offenem Schlagabtausch konnte man am Ende fünf Punkte aufholen, und ging so mit sechs Punkten Rückstand in die Pause 36:30 (20.)

Im dritten Abschnitt hieß es nun, den guten Schwung zu bündeln, um dem Gegner so noch mehr entgegen zusetzen zu können. Wieder wartete man vergebens auf die Pfiffe des Schiedsrichtergespanns. Die Gastgeber versuchten sich im munteren abklatschen, und konnten dies fast ungestört ausbauen. Angriffsbemühungen waren deshalb umso schwerer, störten jedoch Thomas Eck, Fabian S. und Sebastian N. nicht, die Bälle in den Körben zu verteilen. Mit allerletztem Einsatz wurde um jeden Ball gefightet, um ihn am Ende doch noch unter die Haube zu bringen. Den Markkleebergern geling es in diesem Viertel nur noch den Brautstrauß zu ergattern, und diesen bestmöglich zu verwerten. Mit einem sieben Punkte Vorsprung ging man nun in die letzte und alles entscheidende Spielphase. 49:56 (30.)

Im Epilog des Spieles, baute man die Führung auf gute zehn Punkte aus, die jedoch durch einen 9:0 Lauf der Gastgeber dahin schmolzen. In einem hektischen hin und her wobei der TSV drei Dreiern einstreute, konnte sich keine der beiden Instanzen absetzen, und es blieb bis zur letzen Minute spannend. An dieser Stelle dachte sicher der ein oder andere mitgereiste Fan, dass die Schiris das Spiel durch ausgelassene Pfiffe puschen, und dem ganzen so noch mehr Dramatik zukommen lassen wollten. So auch beim Stand von 72:72. Ein TSV-Akteur zieht zum Korb, und wird buchstäblich durch vier laut auf ihn klatschende Hände des Gegners, des Balles entledigt. Ob man den Pfiff der unparteiischen durch das laute klatschen nicht hören konnte ist fraglich. Jene ließen jedoch das Spiel weiterlaufen und setzen so die Gastgeber in Szene, die jedoch nur durch einen Ballverlust glänzen konnten. Durch ein dummes Foul des Tabellenführers, konnte man am Ende das letzte Pünktchen zum Sieg erzielen, und ging so als verdienter Sieger vom Feld.

Auch aus diesem Spiel konnte man noch zu viele Kritikpunkte erkennen, die es gilt in der kleinen Pause zu kompensieren, um dann im nächsten Spiel gegen Döbeln eine gestärkte Formation aufbieten zu können.
Autor: Hackett

       
5. Rückspiel der Saison 2004/05 - Di. 22.02.2005
TEAM ZWO MIT START-ZIEL-SIEG GEGEN DÖBELN

Basketball. Bezirksklasse Sachsen. TSV Kitzscher – Döbelner SC 02/90  89:65 (21:10, 20:17, 25:22, 23:16).
Mit einer soliden Teamleistung konnte sich TEAM ZWO am vergangenen Dienstag Abend gegen eine 6-mann starke Rumpftruppe aus Döbeln durchsetzen und damit die 75:63-Auswärtspleite vom November des letzten Jahres wiedergutmachen. Schon im ersten Viertel legte man mit  21:10 Punkten den Grundstein für den Sieg und spielte zugleich das beste Viertel der gesamten Begegnung.

Die Tatsache, dass Döbeln mit nur 6 Mann anreiste erleichterte Kitzscher die Entscheidungsfindung über die Spieltaktik beträchtlich. Durch viel Passen, schnelles Spiel und eine Vielzahl von Fastbreaks beabsichtigte man die Gegner aus Döbeln möglichst schnell ihrer limitierten Kräfte zu berauben.

Nach einer 3-minütigen Abtastphase ging der TSV durch F. Starke in Führung, Döbeln konnte durch seinen Kapitän Möbius direkt im Anschluss ausgleichen – allerdings zum ersten und auch letzten Mal in dieser Begegnung. Denn Kitzscher setzte sich sofort durch einen 6:0-Lauf von S. Neuhäuser und S. Götze ab. Auf gegnerischer Seite gelang M. Zaak der Anschluss mit einem Dreier, welcher auf Kitzschers Seite jedoch innerhalb weniger Sekunden durch ebenfalls einen Dreier von A. Liebich neutralisiert werden konnte (11:5). Der TSV baute seine Führung in den folgenden Minuten konsequent aus, ließ Döbeln nur vereinzelt zu Treffern kommen und ging mit 11 Punkten Vorsprung in das 2. Viertel. Die taktischen Vorgaben wurden somit sehr zufrieden stellend erfüllt und das Anknüpfen an die bis dato gebotene Leistung sollte Zielstellung für die weiteren Viertel sein.

Nach munterem Hin und Her in den ersten drei Minuten des 2. Viertels und einem 6:0-Lauf auf Seiten des Gegners, konnte Döbeln bis zur 5. Minute auf 27:20 verkürzen. Doch Starke, W. Saretzki und T. Eck konterten zu gleich ebenfalls mit 6:0 Punkten und stellten eine neue Führung von 33:20 Punkten her. Im restlichen Verlauf des Viertels waren sich beide Mannschaften relativ ebenbürtig. Gut in Szene setzte sich Neuzugang P. Brummer, welcher in dieser Phase seine 4 Punkte markierte und Team Zwo half mit 41:27 in die Halbzeit zu gehen.

Die sonst obligatorische Halbzeitbesprechung wurde diesmal aus gutem Grund vernachlässigt - es gab einfach nicht viel zu sagen, die Taktik war noch immer die gleiche und viel Negatives, bis auf eine etwas abgeflaute Defensive, ließ sich nicht finden.

Zu Beginn des 3. Viertels ließ man sich auf Kitzschers Seite etwas hängen und bekam bis zur 3. Minute prompt 10 Punkte von Döbeln eingeschenkt (45:37), nur der frisch eingewechselte B. Zimmerlich vermochte dem etwas entgegenzusetzen. Im Anschluss waren es die beiden Topscorer Starke und Zimmerlich, welche stark aufspielten, somit fast die gesamten Kitzscheraner Punkte des 3. Viertels machten und das anfängliche 4:10 in ein 25:22 drehten. Einziger Wehrmutstropfen dieser Aufholjagd war der Ausfall von Center Götze, der zum Ende des Viertels beim Rebound umknickte und wohl für mindestens 2 Wochen ausfallen wird. Bis zum nächsten (Heim-)Spiel gegen Delitzsch am 15. März will er aber auf jeden Fall wieder fit sein.

Doch zurück zum Spiel... Mit 17 Zählern Vorsprung ging man ins vierte und letzte Viertel, bereit noch einmal Gas zu geben und diesen um einiges auszubauen. Die Kondition der Döbelner schien in diesem Viertel endgültig gebrochen zu sein, ein ums andere mal punktete Kitzscher, wie schon so oft durch Fastbreaksituationen in denen sich auch der zweite Neuzugang S. Seeling sehr gut verkaufte und alle seiner 8 Punkte beisteuerte. Bis zur Mitte der siebten Minute erlangte man so einen Vorsprung von 21 Zählern (82:61). Für die restlichen knapp 2 Minuten wollte Coach Multrus noch einmal eine ordentliche Presse sehen, welche jedoch in der Vergangenheit nie so richtig gut funktionierte und deshalb oft zum Ende von Begegnungen „trainiert“ wird. Von der Perfektion war auch diese Presse weit entfernt, jedoch verfehlte sie nicht ihre Wirkung und zwang die Döbelner zu einigen Turnovern, die durch Kitzscher in Punkte umgewandelt werden konnten. Am Ende gewann Team Zwo verdient mit 89:65 und machte die Hinspielschlappe mehr als wett.

Rückblickend kann man sogar sagen, dass bei Kitzschers Zweiten eine Entwicklung zu erkennen ist. Spiele werden vermehrt relativ routiniert gewonnen und man gibt Spiele nicht mehr so leichtfertig aus der Hand, wie es in der Vergangenheit nur zu oft der Fall gewesen ist. Man kann nur hoffen, dass dieses, vom Zusammenspiel her, noch sehr junge Team diesen Weg weitergehen und dies in den nächsten Spielzeiten mit entsprechenden Leistungen unter Beweis stellen wird.
Autor: Dre


6. Rückspiel der Saison 2004/05 - Di. 15.03.2005
WIE GEWONNEN, SO ZERRONNEN

Basketball. Bezirksklasse Leipzig. TSV Kitzscher II – GSVE Delitzsch 91:67 (28:19, 18:20, 17:19, 28:9). Die Begegnung wird aufgrund eines Regelverstoßes auf Seiten Kitzschers 20:0 für den GVSE Delitzsch gewertet.

Da das Auswärtsspiel im November 2004 mit 53:79 gewonnen werden konnte, ging man mit entsprechenden Erwartungen in die heimische Begegnung. Kitzschers Zweite wurde diesen auch gerecht und gewann – zumindest auf dem Spielfeld. Abseits des Feldes jedoch, wurde der Einsatz eines nicht gemeldeten Jugendspielers zum Verhängnis der spielerischen Sieger und man verlor am grünen Tisch. Regeln sind Regeln, der Verlust der Begegnung wird seine Wirkung zeigen und hoffentlich derartige Missgeschicke in Zukunft vermeiden.

Doch zum Spiel... Team Zwo startete gut in die Partie, S. Neuhäuser eröffnete gleich zu Beginn einen Lauf mit einem seiner insgesamt drei erfolgreichen Dreier der Partie. Kitzscher führte so bereits nach zwei gespielten Minuten mit 8:0. Im folgenden Spielverlauf gelang es Delitzsch besser ins Spiel zu kommen und die Führung schmolz zwischenzeitlich auf 3 Zähler. Doch Kitzscheraner Topscorer B. Zimmerlich, der allein 13 seiner gesamt 27 Punkte im ersten Viertel erzielte (darunter zwei Dreier), zeigte mit starkem Spiel, dass man nicht gewillt war die Führung abzugeben. Auf Seiten Delitzschs konnte nur deren massiger Center, und Topscorer der Begegnung (29 Punkte), P. Wegner gegenhalten. Team Zwo gewann den ersten Abschnitt verdient mit 28:19.

Was in den darauf folgenden zwei Vierteln passierte, ist weniger beschreibenswert. Das Spiel wurde von beiden Mannschaften regelrecht zerfahren, wenig sehenswerte Aktionen und häufige Ballverluste auf beiden Seiten prägten diese Abschnitte, welche knapp an die Gäste aus Delitzsch gingen.

Man sah sich zu Beginn des letzten und entscheidenden Viertels zwar mit 63:58 Punkten im Vorteil, war sich aber bewusst, dass 5 Punkte Vorsprung und ein zuletzt mittelmäßiges Spiel nicht für den Sieg gegen eine kampfbereite Delitzscher Truppe reichen würden. Die Motivation war damit klar, für den Sieg musste man wieder überzeugen wie es schon im ersten Viertel der Fall war!
Und so kam es auch, das letzte sollte das leistungsmäßige Gegenstück zum ersten Viertel werden.
Kitzschers Zweite legte bis zur vierten Minute, wie ausgewechselt, einen 10:0 Lauf aufs Parkett, ehe Kapitän T. Haselbach mittels Dreier ein Lebenszeichen seiner geräderten Delitzscher sendete. Doch diese sollten bis zum Ende der Begegnung eine Rarität bleiben, denn der TSV machte da weiter, wo er aufgehört hatte und setzte sich mit überzeugendem Teamspiel von Minute zu Minute weiter ab. Auch Kitzscheraner Urgestein Peter Stieler, der an jenem Spieltag seinen 41. Geburtstag feierte, kam nun nach lautstarker Forderung der Zuschauer ins Spiel. Ebenso lautstark forderten diese den alles krönenden Korberfolg des sympathischen Geburtstagskindes. Kurz vor Spielende, in der 9. Minute, konnte er per Korbleger abschließen und brachte die anwesenden Anhänger des TSV endgültig aus dem Häuschen. Die Kitzscheraner gewannen damit das entscheidende Viertel dank eines starken Endspurt, in dem nur 9 gegnerische Punkte zugelassen und 28 eigene erzielt wurden.

SO gesehen ein wirklich gelungener Tag...
Autor: Dre

       
7. Rückspiel der Saison 2004/05 - Fr. 15.04.2005
MISSGLÜCKTER SAISONAUSKLANG

Basketball. Bezirksklasse Leipzig. USC Leipzig V – TSV Kitzscher II 80:72 (20:12, 15:20, 21:14, 24:26)
Mit dem dritten Platz in der Tasche wollte man sich mit einem Sieg aus der Saison verabschieden. Dass es nicht leicht werden würde, zeigte schon das Hinspiel, was man zu Hause mit 65:81 recht deutlich verlor. Auch in diesem Spiel schaffte man es nicht, das gesetzte Ziel umzusetzen, und man musste am Ende als Verlierer den Court verlassen.

Kitzscher startete mit den ersten beiden Punkten und musste danach einem 6:0 Lauf der Leipziger mit anschauen. In den ersten Minuten des Spiels war es ein Geben und Nehmen, denn auch Kitzscher schaltete gleich einen Gang höher und konterte mit einem 7:0 Lauf. Dies sollte jedoch die letzte Führung der Gäste gewesen sein. Fehlpässe und wenig Cleverness in der Offensive ließen nur wenige Punkte zu. Mit acht Punkten lag man nach dem ersten Viertel zurück (20:12, 10. Min.)

Acht Punkte sind im Basketball nicht viel, mit dieser Devise ging man auch in das zweite Viertel und wurde durch S. Neuhäusers Dreier wieder zurück ins Spiel geworfen. Neuhäuser der am Ende Topscorer der Gäste werden sollte, erzielte allein in diesem Viertel 13 seiner am Ende 24 Punkte, und hielt seine Mannen so im Spiel. Dass ihm jedoch wie auch der Mannschaft an diesem Abend nicht alles gelang, zeigten die vergebenen Freiwürfe. Zu viele Freiwürfe fanden nicht den direkten Weg in, sondern außerhalb des Rings. In einem schnellen und offenen Schlagabtausch konnte man am Ende das Viertel gewinnen und war bis auf drei Punkte an den Gegner herangekommen (35:32, 20. Min.)

Einige Spieler schienen noch in der Kabine zu verweilen als die Gastgeber die zweite Hälfte mit einem Dreier und einem 5:0 Lauf einläuteten. Zu viele Fehlpässe und die leichte Defense ließen einfach zu viele Punkte zu. Nutznießer dieser Situation war T. Stöckel der alleine 11 seiner am Ende 27 Punkte im Dritten Viertel verbuchen konnte. Jener USC Akteur war es auch, der schon im Hinspiel dem Spiel seinen Stempel aufdrückte. Den Gästen gelang wie schon im ersten Viertel nicht viel und nun mussten sie mit einer 10-Punkte Differenz ins letzte Viertel gehen. (56:46, 30. Min.)

Mit einem 5:0 Lauf startete man in das alles entscheidende Viertel. Kleiner sollte die Differenz jedoch nicht mehr werden. Der USC konterte mit einem 5:0 Run und stellte die Anzeigetafel auf den geeichten, 10 Punkte Unterschied zurück. Es war ein heißes und hart umkämpftes Viertel, welches auch die meisten Punkte auf beiden Seiten bescheren sollte. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, und konterten auf jeden Gegenpunkt den sie hinnehmen mussten. Die Gäste versuchten durch schnelles Spiel nach vorn, noch den ein oder anderen Punkt aufzuholen, jedoch landete der Ball wie schon zuvor, zu oft in den Händen der gegnerischen Spieler. Kitzscher gewann dieses Viertel mit 26:24, verlor jedoch am Ende mit acht Punkten. (80:72, 20. Min.)

Eine durchwachsene Saison geht zu Ende. Vier Spieler punkteten zweistellig darunter M. Dietzold der ein kleines Comeback feierte. Jetzt heißt es Kräfte sammeln und sich gut für die nächste Saison vorbereiten, um am Ende mit einem strahlenden Auge die Saison abzuschließen.
Autor: Hackett

 

 

1. Pokalspiel der Saison 2004/05 - Di. 05.04.2005
UNTER DIE RÄDER GEKOMMEN

Basketball. Bezirkspokal Leipzig. BBV Leipzig IV - TSV Kitzscher II 85:63 (25:18, 17:14, 24:13, 19:18)
Mit einigen Ausfällen aber guter Dinge fuhr man am Dienstag zum Pokalspiel, wo man auf die höherklassigen Leipziger vom BBVL IV traf. Man hatte sich an diesem Abend viel vorgenommen und wollte sich eine gute Ausgangslage für das Rückspiel erarbeiten.

Von Anfang an zeigte sich jedoch gleich, dass die Leipziger in eigenen Gefilden besser zu recht kamen, und die kleine Halle besser zu nutzen wussten. Kitzscher konnte zu keiner Zeit die vom Trainer vorgegeben Ziele auch nur annähernd umsetzen, und rannte so von Anfang an dem ganzen Spiel hinterher. Die Gastgeber konnten das Spiel nach Belieben formen und wurden durch das fehlende Kitzscheraner Teamspiel gefördert. Nur durch Einzelaktionen konnten man ein ums andere mal Punkten, und schwächelte so durchs ganze Spiel. Schlechtes Stellungsspiel in Angriff und Verteidigung bot wenige Möglichkeiten, das eigene Spiel zu entfalten. Mit einem Vorsprung von sieben Punkten beendeten die Gastgeber das erste Viertel. (25:18, 10. Min.)

Im zweiten Viertel fingen die Leipziger genau da an, wo sie aufgehört hatten. Sie spielten ihr Spiel und nutzen die schlechte Verteidigung der Gäste aus, um ein ums andere mal einfache Punkte einzufahren. Wie ein Herringsschwarm bewegten sich die Kitzscheraner in eigener Zone. Anstatt sich dem Gegner in den Weg zu stellen, zogen sie alle immer wieder in die gleiche Richtung, und ließen so den gefräßigen Räubern genug Chancen eigene Angriffe erfolgreich abzuschließen. Selbst einfache Dinge wie das ausboxen des Gegners unter dem eigenem Korb wurde durch die viele Unachtsamkeit ganz und gar vergessen. So konnten selbst die kleineren Akteure des Gegners immer wieder die zweite oder gar dritte Chance nutzen um das Polster auszubauen.

Mit einem Rückstand von zehn Punkten (32:42, 20. Min.) und guten Willens ging man in die zweite Hälfte der Partie. An diesem Abend jedoch, sollte man auf keinen grünen Zweig gelangen. Die Leipziger wussten sich einfach besser in Szene zu setzen und spielten ihr Programm sicher herunter, und bauten so die Führung durch mehrere Läufe auf 21 Punkte aus. (45:66, 30. Min.)

Dies jedoch, sollte nicht die höchste Führung des Abends gewesen sein, zwischenzeitlich führten die Gastgeber sogar mit 27 Punkten und bestätigten damit, die sehr schlechte Leistung der Kitzscheraner. Die Devise der Gäste konnte nur noch heißen, den Rückstand weiter einzudämmen, um die im Rückspiel noch kleine verbleibende Chance zu nutzen, eine Runde weiter zu kommen. Am Ende verlor man das Spiel klar mit 22 Punkten (85:63, 40. Min.) und muss nun hoffen den Leipzigern genau diese am kommenden Dienstag wieder abzunehmen.

Wenn man es schafft, die groben Fehler abzustellen und sich auf das wesentliche, nämlich das Basketball spielen konzentriert dann ist dies sicher eine lösbare Aufgabe. Positiv zu erwähnen ist, dass im Rückspiel zwei Leistungsträger wieder dem Spiel beiwohnen werden, und hoffentlich das zuletzt fehlende Teamspiel fördern können.
Autor: Hackett

       
2. Pokalspiel der Saison 2004/05 - Di. 12.04.2005
TROTZ SIEG NUR IN DER HOFFNUNGSRUNDE

Basketball Bezirkspokal Leipzig. TSV Kitzscher II - BBV Leipzig IV 84:68 (11:16, 24:17, 20:20, 29:15)
Sehr motiviert ging die zweite Mannschaft aus Kitzscher in das Spiel gegen die Akteure des BBV Leipzig IV, da man zeigen wollte, dass das Hinspiel mit dem Ergebnis 63:85 nur ein Ausrutscher war. Mit klaren Anweisungen gingen die Jungs von Trainer Ronny Multrus in das erste Viertel. Die Gäste sollten in der Verteidigung stark unter Druck gesetzt werden um diese schnell in Foul-Trouble zu bringen. Die Leipziger waren nur zu acht angereist.

Im ersten Spielabschnitt sah man nicht viel von den Kitzscheranern und viele Fehler schlichen sich ein. Dies nutzen die Gäste um leichte Punkte zu machen. Das erste Viertel beendete man mit 11:16 für die Leipziger.
Es musste sich etwas ändern um die Partie nicht vorzeitig aus den Händen zu geben. Mit aggressiver Verteidigung und einer guten Ausbeute im Angriff zeigte man, dass Kitzscher der höherklassigen Mannschaft ebenbürtig war.
Das machte vor allem der an diesem Tag gut auf gelegte Sebastian Neuhäuser (#4) möglich, der 15 von seinen insgesamt 38 Punkten in diesem Spielabschnitt erzielte. Zur Halbzeit stand es nun 35:33 für die Gastgeber.

Im dritten Viertel baute Kitzscher den Vorsprung weiter aus. Jugendspieler Benedikt Zimmerlich (#6) war maßgeblich daran beteiligt, er traf zwei Würfe jenseits der Dreierlinie kurz aufeinander folgend. Man war bis zur fünften Minute mit 10 Zählern in Führung, doch dann kam ein leichter Einbruch und die Leipziger verkürzten auf 2. Es war wieder die Nummer 4, Sebastian Neuhäuser, der einen Impuls mit einem verwandelten Dreier kurz vor Schluss gab. Doch die Antwort ließ nicht lange auf sich warten, so traf Sebastian Hartmann (#7) vom BBVL IV in der neunten Minute den einzigen Dreier der Leipziger.

Man ging mit einem Stand von 55:53 in die letzte und entscheidende Runde. Die Jungs vom BBVL IV waren konditionell stark angeschlagen, dies wussten die Gastgeber zu nutzen und erzielten einige Ballgewinne und leichte Punkte. Der Vorsprung wuchs stetig, so dass man eine Minute vor Ablauf der Zeit mit 21 Punkten in Front lang. Um eine Runde weiter zu kommen musste eine Differenz von 23 Zählern geschaffen werden. Trainer Multrus setzte den Rest des Spiels eine Ganzfeldverteidigung ein um den Sieg perfekt zu machen. Es fehlte allerdings die nötige Abgeklärtheit bei den Kitzscheranern und es folgten Fouls, die das Team aus Leipzig mehrfach an die Freiwurflinie brachten. Hier war es Artjom Denzel (#13) der die Nerven behielt und in der letzten Minute 4 von 4 Freiwürfen verwandelte. Er erzielte insgesamt 8 von 9 Freiwürfen im ganzen Spiel. Mit dem Schlusspfiff zum 84:68 reichte es, trotz eines guten Spiels nicht für Kitzscher eine Runde weiter zu kommen.

Es geht nun mit der Hoffnungsrunde weiter wo dennoch die Chance besteht, sich fürs Viertelfinale zu qualifizieren.

TSV Kitzscher II: Neuhäuser 38 Punkte (4 Dreier, 8/13 Freiwürfe), Zimmerlich 28 (3, 5/8), M. Friedrich 6, Starke 5, Eck 3 (1/3), A. Müller 2, Saretzki 2 (0/4), Brummer, Jähnichen, A. Liebich, Stieler, Wieczorrek.
Autor: Mark Friedrich

Sponsoren »