Archiv TeamZwo
2003/04
1. Hinspiel der Saison 2003/04
KITZSCHER II BEHÄLT IN HERZSCHLAGFINALE DIE NERVEN
gelungener Saisonauftakt für Kitzschers Zweite
Basketball. Bezirksliga Staffel A. TSV Kitzscher II - Glückauf Leipzig 72:71 (22:26, 15:15, 16:16, 19:14).
Letzte Saison hatte Kitzschers Zweite noch mit teaminternen Querelen und einer Auftaktserie von neun Niederlagen in Folge zu kämpfen. Diesmal aber konnte ein völlig neu formiertes Team gleich im ersten Spiel durch eine geschlossene Mannschaftsleistung überzeugen.
Konnte man sich zu Beginn des ersten Viertels mit einem Freiwurf und zwei Dreiern noch knapp absetzen (7:6/2.), wollte dann erstmal von außen nicht mehr viel gelingen. So hatte sich Glückauf schon recht deutlich mit 10:19 (6.) abgesetzt, ehe Kitzscher sich darauf besann, vermehrt zum Korb zu ziehen und so durch Fouls viele Freiwürfe zugestanden bekam. Erfolgreiche Treffer sorgten hier für eine Verkürzung der Distanz (22:26/10.).
Mit fünf Punkten in Folge (22:31/12.) startete der Gast in den zweiten Abschnitt, Kitzschers Auszeit folgte sofort. Und die zeigte Wirkung, denn jetzt legten die Dreierschützen der Heimmannschaft richtig los. Drei erfolgreiche Treffer von jenseits des großen Halbkreises ließen Glückaufs Vorsprung hauchdünn werden (31:33/17.). Zur Halbzeitpause war Kitzscher immer noch auf vier dran (37:41).
Nach dem Seitenwechsel verkürzte man wieder auf zwei Zähler, doch eine zweiminütige Durststrecke rückte den Gegner wieder in einige Ferne (41:51/25.). Sylvio Zangenberg half dann mit sieben Punkten, den Rückstand wieder auf vier zu verringern (53:57/30.).
Nun hieß es für Kitzscher alles oder nichts. Bis zur 34. Minute war man wieder auf 62:64 dran, doch die Leipziger konnten mit leichten Punkten unterm Korb wieder ein wenig gutmachen (62:68/35.). Jetzt war die Zeit des André Müller gekommen. Mit einem Dreier und einem Halbdistanzwurf kämpfte er Kitzscher wieder auf einen heran. Zangenberg sorgte mit einem weiteren Feldtreffer für die erste Führung zu fortgeschrittener Spielzeit (69:68/39.). Doch mit einem Gegentreffer wusste Glückauf Fortuna wieder auf seine Seite zu bringen (69:71/40.). Der Gastgeber war nun unter Zugzwang, wollte zumindest in die Verlängerung. Zangenberg sah den an der Dreierlinie freistehenden Müller, Pass, Wurf, drin. Führung mit einem Punkt. Doch sollte Müller zum tragischen Helden werden? Beim Gegenangriff bekam er ein unglückliches Foul gepfiffen, sein Kontrahent ging an die Freiwurflinie. Zwei Chancen hatte er, keine konnte er nutzen. Kitzscher II gewann so verdient mit 72:71.
In diversen Testspielen und im ersten Saisonspiel waren bei Kitzscher II erstaunliche Fortschritte zu sehen. Ganze fünf Mann sind vom Kader der letzten Saison noch übrig, doch mindestens so viele neue sind nun dabei. Und diese machen sich prächtig. Sylvio Zangenberg konnte mit seinen 30 Punkten und vielen Ballgewinnen ebenso begeistern wie der neue Aufbau Daniel Grönitz und die Flügelspieler André Müller und Marko Schuster. Sollten Wilhelm Saretzki und Stefan Hofmann wieder zu ihrer alten Form zurückfinden, steht einer erfolgreichen Saison nichts im Weg.
Autor: R.M.
2. Hinspiel der Saison 2003/04
ERSTE KNAPPE NIEDERLAGE FÜR DAS NEUE TEAM II
Basketball. Bezirksliga Staffel A. TSV Kitzscher II - TSG Markkleeberg U20 71:77 (18:19, 8:16, 25:18, 20:24).
Mit einem ersten Sieg im Rücken startete Kitzscher II im zweiten Spiel gegen U20 Markkleeberg zuversichtlich und siegeswillig. Der Gastgeber wollte gleich von Anfang an zeigen, dass hier ein neues Team steht und eröffnete die Partie mit guten Halbdistanzwürfen und zwei Dreiern (11:6 /4.). Nun begann Markkleeberg sein schnelles Spiel und punktete in einem 11:0-Lauf mit schnellen Angriffen gegen die noch unsichere Verteidigung von Kitzscher (18:19 /10.).
Mit einen Punkt hinten versuchte man nun, über Dreier wieder ins Spiel zu kommen. Aber keiner fand sein Ziel, auch bei den Freiwürfen fehlte eine sichere Hand (4/15). Somit erkämpfte sich Markkleeberg einen Vorsprung von neun Punkten. Weiter kam hinzu, dass sich D. Grönitz unglücklich verletzte und somit im Aufbau ein wichtiger Mann fehlte.
Trainer Multrus schaltete schnell und versuchte über seine großen Leute wieder ins Spiel zu finden. So konnte Kitzscher durch eine geschlossene Mannschaftsleistung den Rückstand auf 51:53 verkürzen.
Hoch motiviert und einen machbaren Sieg vor Augen ging Kitzscher in das letzte Viertel. Doch Markkleeberg wollte das Spiel nicht aus der Hand geben und setzte sich mit einem 9:0-Lauf ab (56:64/35.). W. Saretzki und S. Zangenberg nahmen dann aber die Verantwortung in die Hand und warfen ihr Team bis auf drei Punkte heran (69:72/39.). Markkleeberg ließ sich aber nicht um den Sieg bringen und verwandelte seine letzten fünf Freiwürfe sicher.
Dieses Spiel zeigte, dass Kitzschers Verteidigung noch der nötige Biss fehlt und konzentrierter gespielt werden muss. Trotz Niederlage und Verletzung ließ die Heimmannschaft aber ein Teamspiel erkennen, auch wenn diverse Dinge noch nicht so funktionierten, wie sie funktionieren sollten.
Autor: S.Z.
3. Hinspiel der Saison 2003/04
TEAM ZWO VÖLLIG PLANLOS BEI BBVL IV
Basketball. Bezirksliga Staffel A. BBV Leipzig IV gegen TSV Kitzscher II 51:42 (5:2, 9:13, 18:9, 19:18).
Eigentlich war die Taktik klar. Da der BBVL IV nur mit sieben Mann antrat, konnte das für die vollzähligen Kitzscheraner nur heißen, den Gegner durch schnelle Angriffe müde zu machen und viel zum Korb zu ziehen, um die Leipziger frühzeitig in Foulprobleme zu bringen. Nicht gerechnet hatte der Gast allerdings mit seiner eigenen Planlosigkeit und Unkonzentriertheit, mit der er über weite Strecken des Spiels agierte.
Schon das erste Viertel war ein Grauen. Der BBVL IV konnte hier mit vier Punkten in Führung gehen, ehe Kitzschers zweitbester Punktesammler André Müller den ersten möglichen Negativrekord an diesem Tag aufstellte. Als wären zwei Fouls in der vierten Minute noch nicht genug, kassierte er in diesen 60 Sekunden obendrein ein technisches wegen Meckerns und nahm sich so selbst aus dem Spiel. Leipzig verwandelte den erhaltenen Freiwurf zum 0:5 und Kitzscher wartete immer noch auf seinen ersten Punkt. Steve Götze hatte bisher zwar fast jeden Defensivrebound gegriffen und machte fleißig weiter damit. Doch im Angriff wollte bei Kitzscher überhaupt nichts zusammenlaufen. Pässe fanden nicht ihr Ziel, man spielte planlos und kassierte Ballverluste. Die in dieser kleinen Halle perfekt agierende Zone der Heimmannschaft tat ihr Übriges. So geschah es, dass der Gast in der neunten Minute seine ersten Punkte erzielen konnte, beide durch Freiwürfe. Doch auch auf der Gegenseite lief nichts und so geht dieses Viertel wohl als punkteärmstes in die Geschichte der Bezirksliga ein (2:5/10.).
Im zweiten Abschnitt konnten die Leipziger schnell ein kleines Polster aufbauen (2:9/13.), doch Kitzscher startete nun endlich durch. In vier starken Minuten legte das Team einen 13:2-Lauf hin, nach dem man sich nun vorne sah (15:11/18.). Besonders Daniel Grönitz wusste hier mit sieben Punkten zu gefallen. Zur Halbzeit war der BBVL dann aber wieder auf einen ran (15:14/20.).
Leider konnte man aber das Feuer, das man zuletzt entfachte, nicht mit in die zweite Hälfte nehmen. Wieder wollte bei Kitzscher nichts klappen und man sah sich mit einem 2:10-Lauf der Gastgeber konfrontiert (17:24/26.). Durch cleveres Teamspiel fuhr der BBVL einen erfolgreichen Angriff nach dem anderen, konnte man nicht selbst abschließen, wurde der nächste Spieler angepasst. Kitzscher konnte jetzt aber von außen punkten und kam auf vier heran (22:26/27.), doch zur Pause waren es wieder acht (24:32/30.).
Das dritte Viertel hatte man deutlich vergeigt, doch nun wollte man alles besser machen. Und während Kitzscher überlegte, wie man das denn anstellen könnte, setzte der Gastgeber einfach sein effektives Mannschaftsspiel fort und baute den Vorsprung immens aus (26:41/36.). Aber Kitzscher wollte und durfte nicht aufgeben. Bis auf sechs Zähler kämpfte man sich wieder ran (38:44/39.). Dann endlich erprobte Kitzscher das Mittel, das so viele einfache Punkte von Leipzig unter dem Korb hätte verhindern können: Fouls. In der letzten Minute wurde die Heimmannschaft so noch viermal an die Freiwurflinie geschickt, Kitzscher versuchte sich von dort dreimal. Der BBVL hatte aber das glücklichere Händchen und konnte noch einen Korbleger nachschieben. So hatten die Kitzscheraner am Ende mit 42:51 das Nachsehen.
Kitzscher II wollte an diesem Tag einfach nicht zu seinem Spiel finden. Viel hatte man sich vorgenommen, wenig davon umgesetzt. Die langen Leute blieben unter ihren Möglichkeiten, auch von den anderen setzte keiner das Foulen als taktisches Mittel um. So waren die Leipziger die verdienten Gewinner, die sich sehr ausgeglichen zeigten. Alle von ihnen konnten punkten, keiner stach besonders heraus.
Autor: R.M.
4. Hinspiel der Saison 2003/04
KITZSCHER II PATZT AUCH GEGEN DÖBELN
Basketball. Bezirksliga Staffel A. TSV Kitzscher II gegen Döbelner SC 02/90 45:61.
So hatte man sich das in Kitzscher wahrlich nicht vorgestellt. Waren die Döbelner zuvor in all ihren Spielen haushoch unterlegen, rechnete sich Kitzscher II doch einige Chancen aus, die Serie der Gegner aufrecht zu erhalten. Doch der SC 02/90 lieferte ein starkes Spiel, in dem der Gastgeber zwei Spieler einfach nicht unter Kontrolle bekommen wollte.
Dabei begann die Partie sehr viel versprechend. Multrus machte gleich sieben Punkte am Stück und Saretzki legte zwei Körbe nach (11:6, 6.). Dann aber kam Döbeln ins Spiel und nutzte Kitzschers Durststrecke für eine knappe Führung (13:15/10.).
Im zweiten Viertel hatte sich der Gast warm geworfen und baute seine Führung sogleich zum 14:21 (13.) aus. Kitzschers Center Saretzki wühlte am Brett, doch seine Mitspieler wussten kein Mittel gegen die Scharfschützen aus Döbeln. Kurz vor der Halbzeit waren sie auf elf Punkte davongezogen. Grönitz sah sich nun mit nur noch wenigen Sekunden auf der Uhr konfrontiert und mit einem Zauberwurf von jenseits der Mittellinie brachte er die Hausherren mit der Pausensirene wieder um drei Punkte näher heran (26:34/20.).
Acht Zähler Rückstand sind im Basketball eigentlich kein Problem. Doch wenn man aus Kitzscher kommt und wieder mal das dritte Viertel verschläft möglicherweise doch. Bis zur 23. Minute war ja noch alles drin (32:38), dann aber begann wieder die berühmte Kitzscheraner Hektik. Pässe wurden gespielt, bevor man überhaupt wusste, wohin. Man dribbelte und stand plötzlich im Aus. Oder der Angreifer war einen Schritt schneller und man fand sich damit ab, anstatt weiterzukämpfen. Und so passierte es, dass in den nächsten sieben Minuten nur Schuster drei Punkte für sich verbuchen konnte und die Kitzscheraner Offensive zum Stillstand kam. Döbeln hingegen warf und zog fleißig weiter und konnte nur durch Fouls gestoppt werden. Von der Freiwurflinie war ihnen heute wenig Glück gegönnt, aber sie hatten einen entscheidenden Vorteil: 17 Punkte Vorsprung (35:52/30.).
Und den wieder aufzuholen, daran glaubte wohl in Kitzscher keiner mehr so richtig. Zwar konnte man zwei schnelle Körbe erzielen (39:52/32.), dann aber war der Ofen aus. Döbeln traf einfach weiter und zementierte so vorzeitig seinen Sieg (40:61, 26.). Der Gast brachte nun seine zweite Garde zum Einsatz und Kitzscher bekam so noch ein wenig Gelegenheit für Ergebniskosmetik. Schöner wurde der Endstand von 45:61 dadurch aber nicht unbedingt.
Kitzschers Defensive konnte heute nichts bewirken. Die Döbelner Zaak (27 Punkte) und Möbius (19) punkteten fast nach Belieben. Zwar konnten bei Kitzscher Saretzki und Multrus zweistellig einstreuen, doch vom Rest der Mannschaft kam einfach zu wenig.
Die nächsten beiden Begegnungen dürften für Kitzscher harte Brocken werden, trifft man doch auswärts auf die beiden derzeit stärksten Mannschaften der Liga, den VfB Torgau und den USC Leipzig IV.
Autor: R.M.
5. Hinspiel der Saison 2003/04
TEAM ZWO MIT GUTEM SPIEL IN TORGAU
Basketball. Bezirksliga Staffel A. VfB Torgau gegen TSV Kitzscher II 76:53.
Auch wenn es die bisher höchste Niederlage der zweiten Mannschaft in dieser Saison war, war es zugleich auch das beste Spiel der Jungs in der letzten Zeit. Durch unglückliche Zufälle konnte man nur zu siebt anreisen, doch diese kleine Truppe schlug sich wacker gegen den starken Tabellenführer aus Torgau. Zwei Viertel lang konnte man sehr gut mit dem Gastgeber mithalten, musste schlussendlich aber doch klein beigeben.
Bis zur fünften Minute (8:10) war die Partie noch offen, doch dann spielte Torgau seine Routine aus. Ein schneller 10:0-Lauf ermöglichte es den Hausherren, sich einen für Kitzscher nicht mehr einholbaren Vorsprung zu erarbeiten (8:20/7.). Wenigstens hatte man den Rückstand nach den ersten zehn Minuten konstant gehalten (27:15).
Im zweiten Viertel bekam man den Gegner dann endlich etwas unter Kontrolle. Kitzscher II war heute erstmals mit Zonenverteidigung unterwegs, und dies funktionierte gut. Nur 14 Punkte ließ man in diesem Abschnitt zu, doch es hätten weit weniger sein können, wären sich die Kitzscheraner nicht wieder zu schade zum foulen gewesen. Die Heimspieler wühlten sich unterm Korb gut durch, doch nur einmal (!) wurde ein Torgauer hier unsanft gestoppt. So ging man mit 27:41 in die Halbzeit.
Da Torgau nach der Pause schnell viele Fouls kassierte, zog Kitzscher nun vermehrt zum Korb, um an die Freiwurflinie zu kommen. Das klappte auch, doch von dort hatte man wieder einmal nur wenig Erfolg. Feldwürfe gelangen zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht, so dass man nun nahezu aussichtslos hinten lag (33:55/28.). Doch zwei überragende Minuten ermöglichten es den Kitzscheranern, den Gegner korblos zu halten und selbst neun Zähler am Stück zu verbuchen. So konnte man diesen Spielabschnitt sogar mit 15:14 gewinnen (42:55/30.).
Kitzscher wollte den Schwung mit ins letzte Viertel nehmen, vielleicht war hier ja noch etwas drin? Bis zur zweiten Minute hielt man mit (48:60/32.), dann aber geriet der Motor ins Stocken, während Torgau sich auf 20 Punkte davon warf (48:68/34.). So war der Rest des Spiels ein fröhliches Miteinander, in dem der eine oder andere noch sein Punktekonto ein wenig aufbessern konnte.
Natürlich war Torgau bei dieser 53:76-Niederlage noch eine Nummer zu groß für Kitzscher, doch zeitweise lief es richtig rund für die Auswärtigen. Die Zone der Kitzscheraner agierte gut, nur sollte man sich doch endlich mal überlegen, seine Gegner unterm Korb mit Fouls zu stoppen, dann hätte Torgau dort sicher nicht so gut punkten können.
Autor: R.M.
6. Hinspiel der Saison 2003/04
TEAM ZWO SCHLÄGT SICH ACHTBAR BEIM TABELLENZWEITEN
Basketball. Bezirksliga Staffel A. USC LEIPZIG V - TSV Kitzscher II 61:56
Im Nachholspiel der Hinrunde gegen den USC Leipzig V wollte Kitzscher sich endlich selbst finden und wieder als Team auf dem Platz stehen. Angeschlagen durch eine lange Niederlagenserie kämpfte man heute stark und bot eine ansprechende Leistung, auch wenn es wieder nicht zum Sieg reichte.
Doch die Partie ging wieder schlecht los für Kitzscher. Mit null von vier Freiwürfen und einem 0:11-Lauf der Gegner sollte der Gastgeber ein weiteres Tief erleben. Aber das Gegenteil traf ein, Kitzscher begann sich aufzurappeln und ging mit 11:21 ins zweite Viertel.
Hoch motiviert und mit vollem Einsatz aller Spieler kämpfte der Hausherr endlich und konnte den Rückstand von zehn Punkten beibehalten (29:39/20.).
Nun war es an der Zeit das Spiel in die Hand zu nehmen. Durch aggressive Verteidigung wurde Punkt um Punkt aufgeholt und mit schnellem Fast-Break-Spiel und durch eine geschlossene Mannschaftsleistung auf sechs Punkte verkürzt (47:53/30.).
Doch der USC wollte sich nicht aus dem Spiel nehmen lassen und erzielte in den ersten Minuten des vierten Viertels einen 0:6-Lauf. Kitzscher kämpfte weiter, musste aber wieder ein Tief bei den Freiwürfen hinnehmen (0/4). Durch einen Dreier in letzter Sekunde konnte dann nur noch auf 56:61 verkürzt werden.
Kitzscher glänzte heute mit einer ausgezeichneten Teamleistung, gab aber den Sieg durch eine miserable Leistung an der Freiwurflinie ab.
Autor: S.Z.
7. Hinspiel der Saison 2003/04
TROTZ GROSSER ERWARTUNGEN AUS DER HALLE GEFEGT
TSV Kitzscher II - USC Leipzig III 57:85
Am Dienstag Abend war es soweit, die zweite Basketballmannschaft des TSV Kitzscher ging mit großen Erwartungen in das letzte Hinrundenspiel gegen die dritte Mannschaft des USC Leipzig.
Die Kitzscheraner hatten einen guten Start und konnten vorerst noch mit dem USC mithalten. Kitzscher spielte wieder mit einer Zonenverteidigung, womit sie schon gegen Torgau punkten konnten. Im ersten Viertel wurden viele Punkte durch vergebene Freiwürfe abgegeben. So stand es nach den ersten zehn Minuten 14:17 für die Leipziger.
Im zweiten Viertel ließen sich dann beide Teams ein bisschen Zeit und machten nur einen Punkt in drei Minuten. Nach einer Verletzung von Daniel Grönitz legte der USC richtig los und antwortete der Kitzscheraner Zone mit mehreren Dreipunktwürfen. Dadurch waren sie gezwungen, mit einer Mannverteidigung weiterzuspielen. Der erhoffte Erfolg dieser Strategie stellte sich aber nicht ein und man ging mit 16 Punkten Rückstand in die Halbzeit (22:38/20.).
Nach der Halbzeitpause wurde bei Kitzscher wieder die Zonenverteidigung eingesetzt und es waren Ansätze von einem Fastbreakspiel sichtbar. Trotzdem warf sich der USC auf eine Differenz von 20 Punkten davon. Durch die aggressive Defense nach einer Auszeit konnte Kitzscher wieder auf 49:67 verkürzen.
Im letzten Viertel war die Luft ganz raus. Während sich der USC ständig steigerte, ging bei Kitzscher gar nichts mehr. Vier Minuten vor Schluss durften sich dann noch einmal die Bankspieler profilieren, aber es war keine Rettung in Sicht, so dass man mit 57:85 aus der eigenen Halle gefegt wurde.
Einziger Silberstreif am Horizont war Sylvio Zangenberg, der sich einmal mehr mit 28 Punkten und sechs von sechs Freiwürfen hervorhob. Er und Ronny Multrus mit 10 Zählern waren die einzigen Spieler, die zweistellig punkten konnten. Seit fünf Spielen ist Kitzscher nun ohne Sieg und hofft auf eine bessere Rückrunde.
Autor: S.H.
1. Rückspiel der Saison 2003/04
VERPATZTER RÜCKRUNDENSTART FÜR TEAM ZWO
Basketball. Bezirksliga Staffel A. SG Glückauf Leipzig 74 - TSV Kitzscher II 88:53
Am Dienstag war die zweite Mannschaft des TSV Kitzscher zu Gast bei Glückauf Leipzig, welche man in der Hinrunde mit einem knappen 72:71 besiegte.
Das Spiel ging dann auch erwartungsgemäß los. Den Kitzscheranern gelang, wie schon oft in dieser Saison, ein guter Start. Man ließ den Gegner nicht davon ziehen und ging mit einem knappen Rückstand von einem Punkt in die Viertelpause (14:13).
Das gleiche Bild sahen die Fans der beiden Teams auch im zweiten Viertel, es wurde viel gekämpft und keine der beiden Mannschaften konnte sich richtig vom Gegner absetzen. So gingen die Spieler von Glückauf Leipzig mit einer Führung von 32:29 in die Halbzeitpause.
Jetzt war die zweite Mannschaft gefordert, denn hier ging noch einiges. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Und so brach Kitzscher im dritten Viertel vollkommen zusammen. In der Offensive gelang genau so wenig wie in der Defensive und es hagelte Punkte am laufenden Band. Dieses katastrophale Viertel brachte Kitzscher nur 15 Punkte, während Glückauf ganze 31 machte, also mehr als das Doppelte!
Der vierte Abschnitt ließ nur eine körperliche Anwesenheit von Kitzscher erkennen. Es lief so gut wie gar nichts mehr und so fuhr man am Ende eine saftige Niederlage von 88:53 ein.
Die größte Schuld an dieser sechsten Niederlage in Folge hatte die Defensive, es wurde einfach schlecht verteidigt und der Gegner konnte nach Belieben punkten. Zudem waren die zwei großen Spieler total von der Rolle, sie verteidigten schlecht und machten zusammen nur neun Punkte.
Am Schluss bleibt nur die Hoffnung auf bessere Spiele vom Team II.
Autor: S.H.
2. Rückspiel der Saison 2003/04
TEAM ZWO MELDET SICH MIT AUSWÄRTSSIEG ZURÜCK
Basketball. Bezirksliga Staffel A. TSG Markkleeberg U20 - TSV Kitzscher II 51:67
Am zweiten Spieltag der Rückrunde war die zweite Kitzscheraner Mannschaft bei Markkleebergs U20 zu Gast.
Wie schon in den Spielen zuvor startete der TSV gut ins Spiel. Doch im Vergleich zu den anderen Partien blieb dies das ganze erste Viertel so. Diesmal funktionierte die Defensive gut und es wurden mehr Rebounds als sonst geholt. So kam es, dass die Kitzscheraner nach dem ersten Abschnitt mit vier Zählern führten (13:17/10.).
Im zweiten Viertel konnte diese Führung durch einige gute Fastbreaks so ausgebaut werden, dass es nach nur vier gespielten Minuten 17:29 für die Gäste stand. Auch Willi Saretzki und Steve Götze, Kitzschers Große, waren im Vergleich zur Begegnung mit Glückauf kaum wieder zuerkennen. Sie machten in den ersten zwei Abschnitten mehr Punkte als im gesamten letzten Spiel. Nach sieben Minuten im zweiten Viertel stand es 22:33 für die offensiv und defensiv starken Kitzscheraner. Zur Halbzeitpause lag man mit vierzehn Punkten in Führung (23:37). So viel versprechend sah es für die zweite Mannschaft schon lange nicht mehr aus.
Im dritten Spielabschnitt wollten die Markkleeberger dann den Spieß umdrehen und begannen mit neun Punkten in Folge. Eigentlich fängt sich der TSV nach solchen Punkteserien schlecht, doch bis zum Beginn des vierten Viertels hatte man den Vorsprung wieder auf neun Punkte ausgebaut.
Dieses eröffnete Tom Piert mit einem spektakulären Korbleger. Anschließend streute der TSV noch zwei Dreier ein, so stand es nach zwei Minuten 47:60 für Kitzscher. Durch gutes Fastbreakspiel konnte man diese Begegnung am Ende mit 51:67 nach Hause holen.
Speziell Steve Götze hatte sich im Vergleich zum letzten Spiel in seinem Reboundverhalten stark verbessert und war ein großer Faktor im Defensivspiel. Heute stimmte einfach alles bei der zweiten Mannschaft. Nach der Schlusssirene freute man sich über den zweiten Sieg in dieser Saison. Dies bedeutet, dass Kitzscher Markkleeberg in der Tabelle hinter sich lässt und jetzt auf dem vorletzten Platz rangiert. Zudem konnte man die Negativserie von sieben Niederlagen in Folge erfolgreich beenden.
Autor: S.H.
3. Rückspiel der Saison 2003/04
TEAM ZWO WEISS KEIN MITTEL GEGEN BBVL IV
Basketball. Bezirksliga Staffel A. TSV Kitzscher II - BBVL IV 48:58
Das Feuer aus dem Spiel gegen Markkleeberg konnte man leider nicht mit nach Borna nehmen. Zwar zeigte Sylvio Zangenberg mit 21 Punkten eine starke Leistung, doch vom Rest seines Teams fand am Sonntag kaum einer zu seiner Form.
Nach einem verrückten Hinspiel, in dem es drunter und drüber, aber kaum der Ball in den Korb ging, wollte man zuhause natürlich alles besser machen.
Bis zur vierten Minute hatten Sylvio Zangenberg und Ronny Multrus den TSV mit 7:4 nach vorn gebracht. Doch dann bekam Leipzig drei Minuten Zeit für einen 0:6-Lauf, dem Kitzscher bis zum Viertelende nur noch drei Freiwürfe entgegenzusetzen hatte (10:15/10.).
Sieben Punkte am Stück konnte der BBVL dann erzielen, ehe André Liebich den Gastgeber von der Dreierlinie zurückmeldete. Sylvio Zangenberg schloss diesen 9:0-Lauf, ebenfalls von draußen, ab und so hatte man zur Halbzeit auf vier Zähler Rückstand verkürzt (23:27/20.).
Nach der Pause folgte dann ein Schlagabtausch, der den Motor des BBVL wieder anheizte. Neun Punkte waren sie davongezogen, doch Zangenberg und ein starker Wilhelm Saretzki, der in diesem Zeitraum alle seine sechs Punkte verbuchte, brachten Kitzscher wieder auf vier ran (37:41/29.). Das reichte aber nicht, denn zum Ende des Abschnitts war der BBVL wieder weiter vorn (38:45/30.).
Neun Minuten und sechs Punkte lang schaute man dann zu, wie der Gast ein ums andere Mal am Korb durchsteckte und leichte, aber wertvolle Treffer erzielte (43:57/39.). Dann wollte Kitzscher endlich aufwachen und besann sich aufs Ziehen zum Korb, um von der Freiwurflinie zu punkten. Doch hier hätte man sich den Wecker eher stellen müssen. In der letzten Minute kann man auch in Kitzscher keine 14 Punke Rückstand wett machen. Und so fand man sich nach dieser 48:58-Niederlage wieder auf dem letzten Tabellenplatz.
Ein starker Sylvio Zangenberg reicht nicht, wenn Ronny Multrus und Steve Götze weit jenseits ihrer Möglichkeiten agieren. Dies machte sich Stefan Hofmann zunutze, der heute mit einem unglaublichen Zug zum Korb und resultierenden sechs Punkten sein bestes Saisonergebnis erzielen konnte.
Autor: R.M.
4. Rückspiel der Saison 2003/04
KITZSCHERS ZWEITE ZERLEGT DÖBELN
Basketball. Bezirksliga Staffel A. Döbelner SC 02/90 - TSV Kitzscher II 50:86
Tom Piert (li.) und der Döbelner Distanzschütze ZaakFünf Leute mit zweistelliger Punkteausbeute, vier mit persönlicher Saisonbestleistung, höchster Sieg der zweiten Kitzscheraner Garde in dieser Spielzeit. Das ist die erfreuliche Bilanz des Auswärtstrips am Donnerstag nach Döbeln.
In der Hinrunde gastierten die Döbelner nur zu siebt in der Bornaer Dinterhalle und erledigten eine voll besetzte Truppe aus Kitzscher mit 45:61. Heute waren die Jungs gar nur mit sechs Spielern angetreten, Kitzscher mit dreien mehr. Sollte Döbeln so heute wieder die Oberhand behalten?
Steve Götze machte die ersten vier Punkte für Kitzscher, ehe Döbeln in der vierten Minute zum ersten und letzten Mal in diesem Spiel die Führung übernahm (5:4). Von da an führte der Gast Regie. Ein halbes Viertel lang erlaubte man den Hausherren nun nur ein mageres Pünktchen. Derweil konnte André Liebich mit einem Dreier schon seinen siebten Punkt in dieser Partie erzielen (6:18, 9.). Sylvio Zangenberg legte von der Freiwurflinie nach und hatte bis hierher ebenfalls schon sieben Zähler verbucht (8:20/10.).
In den zweiten zehn Minuten konnte der in Kitzscher spätestens seit dem ersten Spiel bestens bekannte Döbelner Zaak gleich zwei Dreier und zwei Freiwürfe einstreuen (16:22/12.). Der Gastgeber hatte sich mittlerweile auf die Kitzscheraner Zone eingestellt und konnte nun gut mithalten. Aber vor allem Steve Götze sorgte mit starkem Einsatz am Brett dafür, dass die Gäste vorn blieben (27:35/20.).
Die Freude war groß über den Sieg und die Saisonbestleistungen: Stefan Hofmann und Peter StielerNach dem Seitenwechsel stellte Kitzscher dann auf eine effektive Halbfeldpresse um, die den Kontrahenten stark unter Druck setzte.
Nach zwei Minuten war man schon wieder auf 13 Punkte weg (29:42) und startete dann ab der 8. (37:53) einen 10:0-Lauf (37:63/30.). Besonders aktiv war in diesem Viertel Wilhelm Saretzki, der allein hier zwölf seiner 15 Punkte erzielte.
Der letzte Spielabschnitt gehörte nun Stefan Hofmann, der die Gelegenheit nutzte, um zehn seiner zwölf Zähler einzustreichen. Döbeln versuchte noch durch Dreier irgendetwas zu bewirken, aber bald war das Spiel aus und Kitzscher hatte sich mit 50:86 doch sehr deutlich für die schmerzhafte Heimniederlage im Hinspiel revanchiert.
Der Schlüssel zum Erfolg war heute eindeutig die Verteidigung. So konnte man im dritten Viertel mit nur zehn zugelassenen und gleichzeitig 28 erzielten Punkten zwei neue Saisonbestmarken für das Team setzen.
Autor: R.M.
6. Rückspiel der Saison 2003/04
KEIN DURCHKOMMEN FÜR KITZSCHER II
Basketball. Bezirksliga Leipzig. TSV Kitzscher II - USC Leipzig V 63:87 (12:19, 14:23, 12:27, 25:18).
Zum vorletzten Spiel der Saison wollte Kitzscher seine Siegesserie auf drei aufwerten. Mit nur einer knappen Niederlage im Hinspiel trat man am Dienstag in heimischer Atmosphäre gegen den USC Leipzig V an.
Kitzscher wollte nicht wieder den Anfang verschlafen und starte gut mit zwei Freiwürfen und einem Dreier ins erste Viertel (5:4/3.). Durch eine gute Offensive konnte Steve Götze eine 10:8-Führung in der 6. Minute herausspielen. Doch wieder einmal fehlte der richtige Biss in der Verteidigung und der USC konnte mit einem 6:0-Lauf den ersten Abschnitt mit 12:19 für sich entscheiden.
Kitzscher wusste, jetzt musste Veränderung ins Spiel gebracht werden und stellte seine Verteidigung um. Oliver Chill begann auch gleich mit einem Dreier und Steve Götze verkürzte mit einem Korbleger auf 17:20. Doch was gut begann sollte nicht gut enden. Leipzig legte einen 10:0-Lauf hin zum 17:30 (6.) und Kitzscher wusste kein Mittel dagegen. Die Hausherren versuchten durch schnelles Spiel und Zug zum Korb einen Faden im Spiel zu finden. Dies aber wurde durch eine foularme Pfeifweise des Schiedsrichter unterbunden. Nur Ronny Multrus mit sechs und Sylvio Zangenberg mit vier Punkten konnten Kitzscher wenig weiterhelfen und so wurde die erste Halbzeit mit 26:42 an den USC abgegeben.
Kitzscher wusste einfach kein Mittel in der Verteidigung, das den Wendepunkt auslösen sollte. Doch so einfach wollte man nicht aufgeben und erneut begann Oliver Chill mit den ersten Punkten für Kitzscher (28:44/21.). André Liebich versuchte noch den riesigen Vorsprung zu schmälern, konnte aber das Viertel nur mit einem 39:69-Rückstand beenden.
Der TSV versuchte durch harte Verteidigung den Vorsprung zu verringern. André Liebich und Wilhelm Saretzki spielten einen 6:0-Lauf heraus und verkürzten auf 46:72 (35.). Nun fühlten sich Steve Götze und Sylvio Zangenberg berufen, das Spiel in die Hand zu nehmen und trafen die letzten fünf Minuten allein. So entschied Kitzscher das letzte Viertel mit 25:18 für sich. Dies änderte aber nicht viel an dem gewaltigen Vorsprung, den der USC herausgespielt hatte, um das Spiel mit 63:87 zu gewinnen.
Kitzscher spielte heute eindeutig unter seinen Möglichkeiten und fand keinen Weg, die Siegesserie aufrecht zu erhalten. Nur Steve Götze, André Liebich und Sylvio Zangenberg konnten zweistellig punkten. Von Wilhelm Saretzki und Ronny Multrus, sonst zwei Leistungsträger, kam aber deutlich zu wenig.
Autor: S.Z.
7. Rückspiel der Saison 2003/04
KEIN DURCHKOMMEN FÜR KITZSCHER II
Basketball. Bezirksliga Leipzig. TSV Kitzscher II - USC Leipzig V 63:87 (12:19, 14:23, 12:27, 25:18).
Happy End am letzten Spieltag
Am Donnerstag traf Kitzschers zweite Mannschaft auf den USC Leipzig III. Ein Sieg in diesem Spiel würde den fünften Platz in der Tabelle der Staffel A endgültig sichern.
Das erste Viertel gehörte Steve Götze, er allein machte sechs von insgesamt zehn Punkten. Trotz dieser starken Einzelleistung lag man am Ende mit 10:14 Punkten hinten.
Nach der Viertelpause übernahm Kitzscher das Spiel. Nach drei Minuten konnte Sylvio Zangenberg einen 9:3-Lauf abschließen, der den TSV leicht in Führung brachte (17:19/13.). Von dieser Attacke konnte sich der USC bis zur Halbzeit nicht erholen, die Gäste gewannen diesen Abschnitt deutlich mit 10:17 (24:27/20.). Auch André Müller wusste hier mit all seinen sechs Zählern zu überzeugen.
In der zweiten Hälfte konnte Kitzscher weiter glänzen und erzielte in den ersten vier Minuten doppelt so viele Punkte wie die Hausherren (27:33/24.). Dann aber trumpfte der USC wieder auf und konterte mit einem 10:2-Lauf, der Kitzscher wieder leicht in Rückstand brachte (37:35/30.).
Nun musste Team ZWO ordentlich Gas geben, konnte auch bis auf einen Zähler aufrücken (44:43/35.). Kurz vor Schluss sah es schon ein wenig trüber aus (50:45/38.). Alles deutete auf eine Niederlage hin.
Doch noch gab sich die zweite Mannschaft nicht auf. Steve Götze, Sylvio Zangenberg und Ronny Multrus brachten in der neunten Minute mit einem Pünktchen die Führung zurück (50:51/39.) Der USC war gezwungen zu foulen und tat dies auch. Die sechs daraus resultierenden Freiwürfe verwandelten Götze und Zangenberg souverän. So konnte auch ein Leipziger Dreier Kitzscher den
53:57-Sieg nicht mehr nehmen.
Jetzt stehen die Platzierungsspiele ins Haus, welchen man zuversichtlich entgegensieht. Los geht’s am Dienstag, den 24.02. um 20.30 Uhr gegen Wurzens zweite Mannschaft in Bornas Dinterhalle.
Autor: S.H.
1. Pokalspiel der Saison 2003/04
TEAM ZWO OHNE CHANCE GEGEN KNORKE
Basketball. Bezirkspokal. TSV Kitzscher II - SFV Knorke Leipzig 55:78 (9:24, 19:25, 11:10, 16:19).
Das erste Bezirkspokalspiel verlief für die zweite Mannschaft alles andere als viel versprechend. Schon im ersten Viertel zeigte sich die gravierende Offensivschwäche, mit der Kitzscher in den letzten Spielen agierte. Bis auf einen kleinen Aufbäumer im zweiten Abschnitt war von den Hausherren dann nicht mehr viel zu sehen.
Knorke legte los wie die Feuerwehr und konnte mit einem 13:2-Lauf in den ersten vier Minuten schon einen komfortablen Vorsprung herausspielen. Einzig der Kitzscheraner Neuzugang Jörg Kinnigkeit hielt mit seinem ersten Korbleger für den TSV dagegen. Er konnte aber den Angriff der Gastgeber nicht so recht ins Rollen bringen, die Leipziger bauten den Abstand weiter aus (9:24/10.).
Im ersten Abschnitt hatte man nun gesehen, dass hier mit Mannverteidigung nichts zu holen war und stellte folglich auf eine Zone um. Das hinderte Knorke aber nicht daran, weiter am eigenen Punktekonto zu schrauben (13:32/13.). Nachdem Kitzscher aber die Zonenaufstellung ein wenig modifiziert hatte, sollten die wohl einzigen sehenswerten vier Minuten dieser Partie folgen. Plötzlich sahen sich die Leipziger einer zehnarmigen Krake aus Kitzscher gegenüber, die einen Ballgewinn nach dem anderen erzielte und diese Chancen auf der anderen Seite sogar für wertvolle Treffer nutzen konnte. Doch nach diesem fantastischen 13:3-Lauf, der Kitzscher bis auf neun Punkte heranbrachte, ging es bei Team ZWO wieder bergab. Scheinbar hatte man alle Kraft bei dieser kleinen Aufholjagd gelassen, denn nun konterte der Gegner abermals mit einem 14:2-Run, der Knorke mit einem dicken Punktepolster in die Halbzeit schickte (28:49/20.).
Nach der Pause konnte man nun mit dem Gast mithalten. Doch mit einem 11:10-Viertelergebnis erreichte Kitzscher nicht annähernd sein Ziel, die Differenz zu halbieren (39:59/30.).
Auch die letzten zehn Minuten verliefen ausgeglichen. Stefan Hofmann glänzte hier mit neun seiner 13 Zähler, Tom Piert steuerte vier von insgesamt 15 bei.
Schließlich beendete Jörg Kinnigkeit mit einem Dreier das Spiel für den TSV, welches er auch begonnen hatte. Knorke schlief hier natürlich nicht und holte das Spiel mehr als deutlich mit 55:78 nach Leipzig.
Nun muss Kitzscher natürlich hart an sich arbeiten, will man auswärts einen hohen Sieg einfahren, der nach dieser Leistung jedoch eher unwahrscheinlich scheint. Kann man aber seine konstante Unkonstanz abstellen und eine Verteidigung wie in den glorreichen vier Minuten ein komplettes Spiel lang durchziehen, könnte durchaus etwas drin sein.
Autor: R.M.
2. Pokalspiel der Saison 2003/04
TEAM ZWO VON KNORKE DEMONTIERT
Basketball. Bezirkspokal. SFV Knorke Leipzig - TSV Kitzscher II 72:37 (10:13, 23:2, 18:10, 21:12).
Auch im Rückspiel der Pokalvorrunde gegen Knorke war gegen die Mannen aus Leipzig kein Kraut gewachsen. Es kam sogar noch schlimmer. Nach einem Musterstart brach die zweite Mannschaft im zweiten Viertel vollkommen ein und wurde anschließend total auseinander genommen.
Diesmal waren es die Kitzscheraner, die zu Beginn deutlich dominierten. Hier legte man sofort einen wunderbaren 7:2-Lauf hin (3.), der die Knorkaner nicht gut aussehen ließ. Es machte richtig Spaß, den Gästen zuzusehen. Den Vorsprung konnte man bis zum 7:13 ausbauen, ehe ein Leipziger mit der Sirene noch einen Dreier einstreute (10:13/10.).
Das zweite Viertel ließ Knorke dann bis auf einen Zähler anschließen (14:15/13.). Was aber war dann mit den Kitzscheranern los? Scheinbar hatten sie eine imaginäre Auszeit genommen und blieben die folgenden sieben Spielminuten gleich komplett auf der Bank. Anders kann man sich den 19:0-Lauf der Gastgeber nicht erklären. Kitzschers Verteidigung war quasi inexistent, der Kontrahent lief einen erfolgreichen Angriff nach dem anderen. Selbst kam man in der Offensive auf ganze vier erfolglose Freiwürfe. In diesen zehn Minuten zum Abgewöhnen hatte man also magere zwei Punkte erzielt und somit einen Rückstand von 18 Zählern zu verkraften (33:15/20.).
In der Halbzeitpause machte sich Ratlosigkeit breit. Sollte sich die in letzter Zeit schmerzlich vermisste Einstellung bei einigen Spielern etwa auf das eigene Spiel ausgewirkt haben? Während man noch darüber sinnierte, hatte Knorke schon wieder drei Minuten lang ohne Gegenwehr eingestreut (39:15/23.).
Dann konnte man aber wieder mal einen positiven Akzent setzen und selbst acht Punkte am Stück erzielen, ehe Knorke wieder das Heft in die Hand nahm und weiter davonzog (51:25/30.).
Kam nun wirklich schon das letzte Viertel? Bisher hatte man ja nur 25 Punkte gemacht, eine Ausbeute, die ein gutes Team allein in einem Abschnitt erzielt. Doch Kitzscher war heute völlig von der Rolle, wie die folgenden sieben Minuten noch mal deutlich zeigten. 17:5, wieder mal für Knorke (68:30/37.). Bis zum Ende konnte man immerhin noch mehr Punkte als der Gastgeber in der gleichen Zeit verbuchen, ehe die Anzeigetafel vom 72:37-Endstand kündete.
Mit satten 37 Punkten hatte man den eigenen bisherigen Negativrekord von 42 noch mal locker unterboten. Wenn man genau einen Korb im zweiten Viertel macht, kann man eben keine Spiele gewinnen. Natürlich konnte man sich mit dieser Leistung nicht direkt fürs Pokalviertelfinale qualifizieren. Es folgt die Hoffnungsrunde, über die man noch weiterkommen kann, doch ob das mit dieser Form etwas wird, ist mehr als fraglich.
Autor: R.M.
3. Pokalspiel der Saison 2003/04
ZWEITE MANNSCHAFT ERNEUT GEDEMÜTIGT
Basketball. Bezirkspokal. Hoffnungsrunde. TSV Kitzscher II - USC Leipzig III 40:71 (9:11, 13:19, 7:20, 11:21).
Was ist nur mit dieser Mannschaft los? Seit nunmehr zwei Monaten konnte man keinen Sieg mehr einfahren, die letzten sieben Spiele verlor man mit einer Differenz von durchschnittlich 24 Punkten. Die Stimmung ist entsprechend am Tiefpunkt angelangt. Dabei konnte man diesmal, wie so oft, zunächst noch mit dem USC Leipzig III mithalten, knickte dann aber erneut völlig ein und ging sang und klanglos unter.
Am Anfang lief bei den Kitzscheranern erstmal nicht viel, nur magere zwei Freiwürfe gelangen in den ersten sieben Minuten, während die Leipziger bis dahin schon acht Punkte verbuchen konnten. Bis zum Ende des Viertels konnte man aber wieder aufschließen (9:11/10.).
Schon früh war die kleinliche Linie der Schiedsrichter zu erkennen, die dieses Spiel gelegentlich zur Freiwurforgie verkommen ließen. So sah man in den nächsten drei Minuten mehr oder weniger erfolgreiche Strafwürfe auf beiden Seiten. Mit einem Dreier konnte Ronny Multrus dann den Ausgleich herstellen (14:14/14.), ehe Sylvio Zangenberg wenig später mit zwei erfolgreichen Freiwürfen erst- und leider auch letztmals die Führung für den Gastgeber herstellte (18:16/15.). Die Leipziger konterten mit einem 14:4-Lauf, der Kitzscher mit 22:30 in die Halbzeitpause schickte.
Als hätte es keine Unterbrechung gegeben, machte der USC munter weiter und baute zum 23:41 (23.) aus. Kitzscher war aber auch noch da und konnte bis zum Ende des Abschnitts den Rückstand wenigstens minimal verkürzen (29:50/30.).
Das letzte Viertel zog sich dann unnötig in die Länge, wusste sich Kitzscher doch mitunter nur mit Fouls zu helfen, wodurch der Gast sein Glück achtmal von der Freiwurflinie versuchen durfte. Der Vorsprung wuchs so stetig an und Kitzscher freute sich, in der letzten Minute doch noch den 40. Punkt zum40:71 Endstand erzielen zu können.
Autor: R.M.
4. Pokalspiel der Saison 2003/04
TEAM ZWO MIT GLANZLEISTUNG
Basketball. Bezirkspokal. USC Leipzig III - TSV Kitzscher II 63:86 (20:19, 26:21, 11:19, 6:27).
Wahnsinn! Wer die letzten Spiele der zweiten Mannschaft verfolgt hat, hätte sicher nicht damit gerechnet, dass sich die Jungs mit einem solchen Paukenschlag aus dem Pokal verabschieden. Am Anfang lag man noch leicht zurück, um sich dann im zweiten Teil mit vereinter Teamarbeit eindrucksvoll zurückzumelden.
Schon der Beginn ließ die Erwartung aufkommen, dass hier und heute vielleicht doch was drin war. Über das 4:8 (5.) konnte man bis zum 6:11 (6.) ausbauen.
Doch gute Anfänge mit bösem Ausgang gab es diese Saison reichlich, sodass dies nichts heißen musste. Nach den ersten zehn Minuten lag der Gastgeber so wieder mit einem Pünktchen vorn (20:19). Vor allem Sylvio Zangenberg konnte hier mit neun Punkten schon Akzente setzen.
Im zweiten Viertel war man noch dicht dran (28:23/13.), ehe der Leipziger Röbel mit zwei erfolgreichen Dreiern am Stück die Kitzscheraner wieder weiter hinten sehen wollte (34:23/14.). Doch besonders der heute hervorragend aufgelegte Tom Piert fasste sich ein Herz. Mit acht Punkten in den folgenden drei Minuten kämpfte er Kitzscher fast im Alleingang wieder heran (38:33/17.), so dass dies auch zur Halbzeit nur sechs Punkte Rückstand bedeutete (46:40/20.).
Der dritte Abschnitt sollte nun die Aufholjagd bringen. Nach einem 10:3-Lauf konnte man die Führung wieder übernehmen (49:50/26.) und auch weiter halten (57:59/30.).
Was im letzten Viertel folgte, war echt unglaublich. Als wollten die Kitzscheraner den ganzen Ballast der vergangenen Niederlagen abwerfen, spielten sie völlig frei auf. Besonders Sylvio Zangenberg und Tom Piert glänzten in der Verteidigung und sorgten für einen Ballgewinn nach dem anderen, welche durch viele Schnellangriffe zu wertvollen Punkten gemacht wurden. So konnte man mit einem 15:2-Lauf einen ordentlichen Vorsprung herausspielen (59:74/35.), welcher Lust auf mehr machte. Um im Pokalrennen zu bleiben, musste Kitzscher mit mindestens 32 Punkten gewinnen, hatte man sich im Hinspiel doch eine haushohe Niederlage eingefangen. Und plötzlich schien es sogar möglich, auch wenn zuvor niemand daran geglaubt hatte. Und Kitzschers Maschinerie lief weiter. Hinten verhinderte man die Körbe des Gegners, vorn machte man den Ball ein ums andere mal rein. So erlaubte man den Leipzigern nur sechs Zähler in diesem Abschnitt und erzielte selbst stolze 27 zum 63:86-Endstand.
Mit 23 Punkten konnte man gewinnen und zum Ende noch mal ein deutliches Zeichen setzen. Fünf Kitzscheraner punkteten zweistellig, Sylvio Zangenberg war mit 26 Zählern überragender Akteur und Tom Piert setzte mit 21 Punkten eine neue persönliche Bestmarke. Ein wenig getrübt wurde die Siegesfreude jedoch dadurch, dass der Vorsprung leider nicht zum Verbleiben im Pokal ausreichte. Trotzdem war dieses Spiel ein gelungener Saisonausklang.
Autor: R.M.


