18.04.2010 | Team1 2009/2010
Borna ist Oberliga-Vizemeister
Am vergangenen Sonntag ging es für den Bornaer Basketball noch einmal um alles. Nur mit einem Sieg konnten sie sicher ihren dritten Tabellenplatz verteidigen und mit etwas Glück sogar das Treppchen um eine Stufe aufwärts erklimmen. Dazu jedoch musste der Zweite BBV Leipzig sein Spiel gegen den Fünften aus BC Ottendorf-Okrilla verlieren. Die zuletzt Genannten mussten gewinnen, um eine starke Saison noch mit dem dritten Tabellenplatz zu besiegeln. Und das taten sie auch, sie fegten den BBV Leipzig sprichwörtlich mit 73:54 aus der eigenen Halle. Da die Spiele alle relativ zeitnah ausgetragen wurden, war in Borna davon noch nichts zu wissen, galt es ja in erster Front das eigene Spiel zu gewinnen.
Die mit regionalligaerfahrenen besetzten Dresdener starteten mit den ersten Punkten in die Partie. Die ersten Minuten gestalteten sich ausgeglichen und Dresden führte mit 8:7 nach fünf Minuten. Die Bornaer Verteidigung agierte nun aggressiver und ließ keine einfachen Punkte der Gäste mehr zu, schickte sie jedoch immer wieder durch Fouls an die Freiwurflinie. Von den sechs möglichen Punkten bis zum Viertelende, welche allesamt Freiwurfchancen waren, machten die Elbestädter jedoch nur das Minimalste daraus und konnten bis zum Ende des Viertels ganze neun Punkte aufweisen. Bornas Marcus Jandt startete mit einem erfolgreichen Dreier die Aufholjagd und wurde dabei kräftig von Lutz Liebich und Karim Rouabah unterstützt, welche jeweils sechs Punkte in diesem wichtigen Abschnitt beisteuerten. Den Schlusspunkt setzte Bornas erfolgreichster Dreipunkteschütze Kay Schmieder, und mit elf Punkten in Front ging der erste Spielabschnitt zu Ende. (20:9, 10. Minute)
Auch im zweiten Viertel schien die Maschinerie von Borna effektiv weiter zu laufen. Einziges Manko dabei war, die Foulbelastung und die oftmals unnötig herbeigerufenen Freiwürfe für die Gäste, die sich durch diese einfachen Möglichkeiten über Wasser hielten. Borna startete kontrolliert und effektiv und fand mit Kay Schmieder, wenn die Zeit doch etwas drückte, einen an diesem Nachmittag coolen und treffsicheren Dreipunkteschützen. Mit drei erfolgreich verwandelten dieser Würfe untermauerte er die Punktemaschinerie Bornas in diesem Viertel. Ganze 27 Punkte konnten die Bornaer in diesem Viertel erzielen, ließen jedoch auch 25 Punkte zu, was einen Halbzeitstand von 47:34 zur Folge hatte.
Wer jedoch dachte, dass dieses Spiel nun schon entscheiden war, irrte. Die Wyhrastädter taten sich schwer gegen das Aufbäumen der Dresdener. Diese spielten eine aggressive Verteidigung und stellten die Gastgeber immer wieder vor schwierige Situationen, welche zu oft ohne Punkterfolg und Ballverlusten führte. Die Elbestädter starteten wie der Wirbelwind, und immer wieder war es Marcus Seidowski, welcher die Verteidiger alt aussehen ließ. Mit sechs schnellen Punkten Seidowskis war Dresden wieder im Spiel und Borna leicht verunsichert, da im Angriffsspiel der Motor zu lahmen begann. Mühsam jedoch stotterte sich der nBB zurück ins Fahrwasser und führte nach diesem Viertel noch mit sechs Punkten. (62:56, 30. Minute)
Im letzten und alles entscheidenden Viertel waren es wieder die Gäste welche den besseren Start fanden und nach zwei Minuten ohne Bornaer Punkte, erstmals wieder die Führung inne hatten (63:62, 32. Minute). Doch die Heimmannschaft hatte sichtlich etwas dagegen, und der bis dato punkteunauffällige Christopher Springsguth erzielte alle seiner zwölf Punkte in diesem Abschnitt. Als der Dresdener Jörn Müller noch einmal kurz vor Schluss mit einem erfolgreichen Dreier verkürzte, hielten die Zuschauer den Atem an, konnte dies jedoch den Erfolg des nBB nicht mehr verhindern. Mit seinem unermüdlichen Drang zum Korb und der daraus erfolgreichen Punktausbeute war Springsguth mit ein Garant für den Sieg, welchen die Wyhrastädter an diesem Spieltag, durch Offensive und weniger durch Defensive einheimsten. Durch eine geschlossene kämpferische Mannschaftsleistung konnten am Ende die wichtigen zwei Punkte eingefahren werden. 30 Minuten nach Spielende erfuhren dann alle, dass mit diesem Sieg und dem Scheitern der Leipziger in Ottendorf-Okrilla die Vizemeisterschaft bejubelt werden konnte. Die Bornaer schließen somit ihre beste Saison in Sachsens höchster Spielklasse ab und konnten die letztjährige Platzierung um einen Platz toppen.
Steve Götze
Punkte:
Götze, Jandt 9, Liebich 20, Morgenroth, Pfeil, Rouabah 17, Schmieder 17, Springsguth 12 Weber 6.
Aktion 33
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Tabellen
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Einen Kommentar hinzufügen
danke auch an all die großen Frauen, die mir immer so zugejubelt haben!!
Gehts jetzt in die 2'te Regio oder weiter im Oberligabetrieb?
Ralle PLAYBOY!!!
Bin stolz auf euch Jungs!
Glückwunsch!!!
Glückwunsch zur Vizemeisterschaft!
Herzlichen Glückwunsch nach borna und grimma (DER MUSSTE SEIN) zur vizemeisterschaft. starke Leistung!und herzlichen dank,dass ihr uns den weg zu platz drei geebnet habt.kommt gut über den Sommer!
ick freu mir ooch - besonderes Lob an Euren Coach!
auch meinen Glückwunsch war ein schönes Spiel....