07.12.2008 | Team1 2008/09
Gute Verteidigung verhindert Schlimmeres
In einer kämpferischen Partie gingen die neuseenBasketballer am Samstagabend als Sieger vom Feld. Gegen eine ersatzgeschwächte, aber sehr kompakte Chemnitzer Mannschaft taten sich die Klimmey-Schützlinge über weite Strecken schwer. Ingo Leisner erwischte einen guten Tag aus der Distanz und verwandelte 18 seiner 20 Punkte von jenseits der Drei-Punkte-Linie.
Wenn es eine Verbesserung zu den letzten Spielen gab, war es das Startverhalten. Michael Chill und Marcus Jandt eröffneten für den Gastgeber, der nach nervösem Auftakt von beiden Seiten und beim Stand von 6:6 (4. Minute) einen 12:0-Zwischenspurt einlegte (18:6, 9. Minute). Michael Chill, der maßgeblichen Anteil an dem Lauf hatte, bei welchem Chemnitz fünf Minuten lang ohne Korberfolg blieb, musste wenig später verletzt ausscheiden. Die Lücke wurde von den Bankspielern jedoch sofort geschlossen.
Die Center Steve Götze, Karim Rouabah sowie Falko Neidhold kontrollierten die Bretter und vereitelten somit zweite Chancen der Gäste. Im Angriff bereiteteten die Chemnitzer der Heimmannschaft häufig Probleme mit ihrer Ganzfeld-Zonenpresse, die unnötig Nervosität ins Spiel des nBB brachte. Gegen die Zonenverteidigung wurde zu ungeduldig agiert und nur mit mäßigem Erfolg abgeschlossen. Chemnitz kämpfte sich auf 29:23 (15. Minute) heran, ehe Bornas routinierter Aufbauspieler Stephan Schinkel mit fünf Zählern zum 35:23 traf und das Aufbäumen der Gäste vorerst unterband.
In der ersten Halbzeit überzeugten die Gastgeber mit einer 4/6-Quote von der Freiwurflinie. In der zweiten Spielhälfte sank diese zu einer indiskutablen 10/25-Ausbeute, was Chemnitz immer besser ins Spiel brachte. Allein im dritten Viertel vergab Borna zehn Punkte von der Linie. Durch gute Verteidigung kompensierte die Mannschaft diesen Makel.
Drei Minuten vor Spielende (61:49) schien die Partie entschieden, doch Borna verfiel in der unpassendsten Phase in alte Verhaltensmuster zurück. Mit einer sicheren Führung im Rücken erhöhte sich die Fehlerquote in Angriff und Verteidigung so sehr, dass Chemnitz bei verbleibenden 1:13 Minuten auf 61:56 verkürzte. Unter Bedrängnis stellte Kapitän Jens Dietze per Korbleger den wichtigen 7-Punkte-Vorsprung her, den Stephan Schinkel und Ingo Leisner von der Freiwurflinie zum Endstand von 66:56 ausbauten.
Jens Dietze
Die Punkte:
Auschra, Chill 9, J. Dietze 8, Götze, Jandt 7, Leisner 20, Neidhold 2, Paulig, Rouabah 7, Schinkel 13, Zimmerlich.







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erstmal glückwunsch zum sieg !
bin ja mal auf die geistreichen kommentare vom "zuschauer" gespannt ;)